Louis Leon Thurstone
29.5.1887 Chicago - 29.9.1955
Chapel Hill
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von Rudolf Sponsel, Erlangen
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| Thurstone studierte zunächst an der Cornell Universität Elektrotechnik, was ihm 1912 ein Angebot von Edison einbrachte, das er ausschlug. 1917 machte er seinen Ph.D. an der Universität Chicago. Schrieb 23 Bü- cher und Monographien, 165 Artikel, 95 Laborberichte und zu 47 Tests. | ![]() |
Besondere Leistungen
Konzept Primary Mental Abilities Multiple Faktorenanalyse Skalierungsverfahren: Gesetz des Paarvergleichs, Skalieren von Einstellungen und Werten |
| Karriere: Professor, Carnegie Institut der Technologie (1917-1924). Professor, Universität von Chicago (1924-1952). Direktor, Psychometric Labor, Universität von North Carolina (1952-1955) Präsident des amerikanischen psychologischen Verbands (1933). 1. Präsident der Psychometric Society | Personenzentriert statt (an) reiz- reaktions orientiert.
Multiple geistige Fähigkeiten statt einer allgemeinen (Generalfaktor-)
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Wichtigere Veröffentlichungen
The Nature of Intelligence (1924) Measurement of Attitudes (1929) Vectors of the Mind (1935) Primary Mental Abilities (1938) Factorial Studies of Intelligence (1941) Multiple Factor Analysis (1947) Measurement of Values (1959) |
Thurstone ging mit seiner multiplen Faktoren Theorie "der"
Intelligenz davon aus, daß es nicht so sinnvoll ist, Intelligenz
als eindimensional aufzufassen. Damit verwarf er die alte Spearman'sche
Idee einer allgemeinen (Generalfaktor-) Intelligenz und schuf die Grundlage
für die moderne Auffassung, daß es im Grunde viele Intelligenzen
gibt. Diese vielen Intelligenzen versuchte er auf grundlegende primäre
intellektuelle Intelligenzkomponenten zurückzuführen: die Primary
Mental Abilities:
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