Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
IP-GIPT DAS=28.10.2001
Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 9.4.2011
Impressum:
Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
Stubenlohstr.
20 D-91052 Erlangen * Mail:_sekretariat@sgipt.org_Zitierung
& Copyright
Anfang_PsyTötenE+Ü
_Service_
Überblick_
Relativ
Aktuelles_ Rel.
Beständiges _
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Wichtiger
Hinweis zu Links und Empfehlungen__
Willkommen in unserer Internet-Publikation für Allgemeine
und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische Psychologie, Bereit
Krieg, Folter, Töten und hier speziell zum Thema:
Psychologie des Tötens
Einführung und Überblick
von Rudolf Sponsel, Erlangen
Überblick
-
Einführung
und Überblick zur Psychologie des Tötens
-
Quellen über das Töten: Primär-Quellen: Erlebnisberichte
von Tötenden, Augenzeugenberichte (JournalistInnen, ZeugInnen, z.B.
Geschworene), Erlebnisberichte von Opfern, die davon gekommen sind, Dokumentationen
(Film, Foto, Aufzeichnungen); Wissenschaft und wissenschaftliche Experimente
(Milgram-Experiment); sonstige. Sekundär-Quellen: Verarbeitungen von
Primär-Dokumenten; Mediale Verarbeitungen: Film, Fernsehen, Video;
Literatur; Kunst (Zeichnungen, Skizzen, Graphik, Gemälde); Presse;
Geschichte (HistorikerInnen); Wissenschaft und wissenschaftliche Experimente
-
Opfer des Tötens: Bedingungen des Lebens in der Natur (Ökologisches
Gleichgewicht): Atmosphäre, Klima, Boden, Wasser, Wald; Pflanzen;
Tiere; Menschen (Kindstötung)
-
Motivationen des Tötens
(Aggression, Auftrag; Feindschaft; Gier; Gruppendruck; Haß; Lohnarbeit:
Schlachten, Selbsterhaltung, Söldner, Killer, Henker; Lust; Neugier;
Überzeugung; Zeitvertreib)
-
Hilfsmittel des Tötens: die Waffen.
-
Arten und Formen des Tötens: Schlachten; Töten im direkten
(Nah)- Kampf; Töten aus dem Hinterhalt; Töten
aus sicherer Entfernung vom Gegner (Heckenschützen, Scharfschützen,
Bomben und Raketen (Luftwaffe, Schiffe, U-Boote); unbeabsichtigtes
Töten (Unfälle, Unglück); in Kauf genommenes Töten
als "Kollateralschaden" wirtschaftswachstumsorientierter "Zivilisationen"
-
Die Ausübung und der Augenblick des Tötens: Vorsatz, Entschluß,
Vollzug
-
Berufe des Tötens: Geheimdienstagenten, Henker, Jäger,
Killer, Polizisten, Schlachter, Soldaten, Söldner, Verbrecher
-
Verantwortliche des Tötens: Autoritäten, Individuen, JuristInnen,
Kriminelle, Militärs, PolitikerInnen.
-
Förderliche Bedingungen des Tötens: Im Namen Gottes, der
Kirche, des Papste, des Volkes, des Rechts, der Regierung, des Führers,
Kaiser, Königs, des Vaterlands, der sozialen Bezugsgruppe. Günstige
Referenzrahmen, Zeitgeist, Milieu und Umgebung. Verteufelung der Opfer,
Propaganda.
-
Rechtfertigungen des Tötens: Töten im Namen Gottes; Töten
im Namen des Rechtes; Töten im Namen des Staates; Töten, reaktives
als Selbstverteidigung; Töten als "Kollateralschaden" im Sport; Töten
als "Kollateralschaden" wirtschaftswachstumsorientierter "Zivilisationen";
Töten zur Selbsterhaltung; Töten aus Egoismus; Töten aus
einer Laune heraus.
-
Literatur und Linkliste zur Psychologie des Tötens
Einführung
und Überblick zur Psychologie des Tötens
| Definition:
Töten heißt die Handlung, die Lebendigem das Leben oder seiner
Umwelt die Lebensbedingungen nimmt. |
Eine Psychologie des Tötens gibt es bislang
nicht. Daher betreten wir hier wissenschaftliches und publizistisches Neuland.
Obwohl das Töten eine universelle Handlung ist, die inform des Jagens,
Kämpfens, Schlachtens, des Anbaus von Nahrungsmitteln (Urbarmachung,
Landwirtschaft) zur Selbsterhaltung lebensnotwendig ist und die Menschen
seit ihrer Entstehung und wahrscheinlich bis zu ihrem Ende begleitet, gibt
es seltsamerweise keine anthropologische Monographie über das Töten,
was gut zur allgemeinen Verdrängung von Sterben und Tod paßt.
Allein dieses Phänomen der allgemeinen Verdrängung, der
Unterdrückung und des Wegschiebens wäre eine eigene Studie wert.
Gott, wenn es ihn denn gäbe, hätte die
Erde und die Evolution sehr inhuman und schlecht eingerichtet: Das Leben
der einen fordert den Tod der anderen. Alles Leben ist genau betrachtet
ein Trachten, Streben und Kämpfen für das Überleben. So
jedenfalls ist es in der Natur. Dieses Naturprinzip spielt in der Erziehung
und Bildung, in Schule, in den Medien und in der Wissenschaft des Westens
keine Rolle: es wird verdrängt, unterdrückt und daher indirekt
ausgelebt. Wir haben keine Tötungskultur. Und wir haben noch nicht
einmal Respekt vor den Naturgeschöpfen, die wir töten, um zu
überleben. Das Herzstück westlicher Kultur ist der Tanz ums
Goldene Kalb: das Geld und der implizit vermittelte Kulturauftrag heißt:
raffen und anhäufen so viel wie möglich.
Lediglich der Mensch - vermeintliches Ebenbild Gottes
- hat dieses evolutionäre und natürliche Prinzip in seinem hemmungslosen
Egoismus pervertiert. Ihm genügt es keineswegs, zu überleben.
Nein, er muß bevorzugt in den reichen Ländern raffen und anhäufen
viel mehr als er braucht, was natürlich auf Kosten der Armen geht.
So bedeutet der Reichtum der einen Menschen den Tod der anderen Menschen.
Eigentlich sollte jedem Menschen unmittelbar klar
und selbstverständlich sein, daß es moralisch falsch sein muß,
daß es auf dieser Erde irgendeinen Menschen geben darf, der unnötig
an Hunger oder Krankheit stirbt, so lange andere raffen und anhäufen
können und im Überfluß leben. Doch dem ist nicht so. Diese
Erde ist nicht gerecht und fair für alle Menschen gestaltet und eingerichtet.
Und so lange das so ist, wird Kriminalität und Verbrechen, Krieg,
Unterdrückung und Ausbeutung diese Erde in Atem halten und die Existenz
der ganzen Menschheit bedrohen.
Und nicht nur das: ging der Mensch früher zur
Jagd, um zu überleben, so tötet er heute ohne jedes Überlebensmotiv
aus Jagdlust und Jagdfreude, aus Zeitvertreib und Freizeitvergnügen
heraus. Großwildjagd auf Safariurlaub, Trophäen zum Angeben,
Pelze aus modischer Eitelkeit, andersfarbige Ausländer jagen, quälen
und töten in den neuen Bundesländern.
So wenig der westliche Mensch eine Tötungskultur
im Bereich des Überlebens hat, so wenig hat er eine Kultur im Kriegerischen.
Alle Werte, alle Ethik und alle Moral, alles Recht, jegliches Prinzip von
Anstand und Fairneß, jegliches Verständnis von Humanität
in Friedenszeiten werden in Kriegszeiten ganz offen und unverblümt
auf den Kopf gestellt. Trachtet man in Friedenzeiten wenigstens danach,
den Schein - Beispiel CIA ( 1-
2
- 3 -
4 - 5
) - zu wahren, so kann man derzeit
(28.10.2001) die Kriegsentartung eines angeblich demokratischen, freiheitlichen
und rechtsstaatlichen Volkes im Afghanistankrieg der USA tagtäglich
im Fernsehen studieren. Das ist kein Krieg gegen die Taliban, um Osama
Bin Laden zu fangen und seine Terror-Organisation zu zerschlagen, das ist
- was immer auch verlautbart wird - faktisch ein Krieg gegen
das afghanische Volk, das zeigen die Opfer, das zeigen die Waffen, die
international geächteten Minen- und Streubomben und die extreme Fehlerrate
in den Zielen.
Beispiel My-Lai-Massaker:
"Ich verkörpere nur die Vereinigten Staaten von Amerika"
 |
Leutnant Calley wurde als einziger von rund 100
Soldatenmördern für das My-Lai-Massaker (Vietnam) 1968 zur Rechenschaft
gezogen und zu lebenslanger Haft verurteilt. In seinem Buch
Sack, John (dt. 1972, engl. 1970). "Ich war gern in Vietnam". Leutnant
Calley berichtet. Nachwort Klaus Horn. Frankfurt: Fischer.
zitiert er - Seite 12 - auch Zuschriften, die er anläßlich
seines Prozesses erhielt:
|
| "Ich bekam massenhaft Briefe wie:
Ich diente in Korea von Juni 1953 bis August 1954. Ich hatte von vielen
ähnlichen Fällen gehört.
Ich bin ein Marinesoldat a. D. Ich habe zwanzig Jahre im Dienst von
Gott und Vaterland gestandcn. Ich habe an zwei Operationen teilgenommcn,
bei denen Fauen und Kinder getötet wurden.
In den Jahren 1943, 1944, 1945 und 1946 war ich Oberleutnant bei dcr
45. Infanteriedivision. Ich war Zeuge von vielen ähnlichen Fällen,
die Ihnen zur Last gelegt werden.
Ich habe am Kampf gegen die Deutschen teilgenommen. Meine Kameraden
und ich haben dabei feindliche Soldaten, Zivilisten und Kinder umgebracht.
Die Regeln des Marquis von Queensberry [RS: Nach dem Marquis von
Queensberry (1844-1900) sind die Fairness-Regeln beim Boxkampf benannt
(Anm. d. Übers.)] können im Krieg nicht berücksichtigt werden.
Während meiner Dienstzeit in Afrika wurde uns bcfohlen, dic Araber
zu erschießcn, um sie davon abzuhalten, unsere Kleider zu klauen.
Mir wurde der Befehl erteilt, eine Höhle zu versiegeln, wo eine
Mutter und ihre elf oder zwölf Kindcr versteckt waren. Das hatte sich
1944 auf der Insel le Shima ereignet.
In Okinawa sah ich Männer, die Granaten auf alte Männer und
Frauen warfen, und es war ihnen völlig egal. Für sie waren diese
Leute der Feind.
Zum Teufel, ich bin überzeugt, es gab zahllose Menschen, die irgendwo
bei unseren Versuchen, einen bestimmten Ort zu befreien, starben. Das ist
unvermeidbar.
Vor vielen Jahren hatte ich eine Truppc, und wir haben Dörfcr
durchkämmt, wie Sie und Ihre Leute es tun mußten." |
Jede Heimtücke, jede mörderische Falle,
jedes chancenlose Killen aus sicherer Entfernung, jede Entmenschlichung
und Verrohung, jede Perversion kann in Kriegszeiten zu Orden, Ruhm und
Ehre führen. Die Atombombenflugzeuge wurden von christlichen
Pfarrern gesegnet.
Der Mensch tötet aus Macht und Dominanzstreben,
aus Aggressivität, Hass und Gier, ja sogar aus Langeweile und Neugier.
Der Mensch tötet, weil er verletzen, unterdrücken, ausbeuten
und Vorteile haben will. Und der Mensch tötet im Auftrag und im Namen
Gottes,
des Staates, des Rechtes (Todesstrafe),
im Namen der Ethik und Moral ("gerechte und gute Kriege"), der Ehre und
aus Mitleid, wenn er seinem Haustier den Gnadentod gönnt, um ihm Qual
und Schmerzen beim Sterben zu ersparen, wobei die pseudo- christliche Kultur
einem solchen Gnadentod für den Menschen nicht zustimmen kann. KZs
(Todesurteile für 5 und 10 Pfennig
durch NS-Ärzten sog. "minderwertiger Leben"), Kriegen und Völkermorden
konnten sie aber - durch gewährendes Verhalten - zustimmen. Und auch
heute wieder sind sie sicher bereit, wenn es gegen den Islamismus geht,
das Gute an einem solchen Krieg zu sehen und zu segnen. Welche PsychologIn
wundert sich da noch, wenn manche gleich fordern, solche Bischöfe
am besten gleich selbst zu erschlagen.
Was in der Vorbereitung, bei der Ausführung
und im Augenblick des Tötens geschieht, darüber wissen wir sehr
wenig. Doch es hat den Anschein, als ob das Töten den meisten Menschen
nicht schwer fällt und viele es schnell lernen können, wenn es
verlangt wird. Vielleicht liegt auch darin der tiefere anthropologische
und psychologische Grund, weshalb es keine eigene Monographie des Tötens
gibt: weil das Töten so einfach und problemlos wie viele andere Handlungen
auch vonstatten geht, wenn die Anfangs- Hemmschwelle erst einmal überwunden
ist. Wie viele Menschen nur eine tiefere Hemmung und moralische Problematisierung
erleben, kann vielleicht an der Zahl der Kriegsdienstverweigerer - multipliziert
mit zwei (Frauen) - geschätzt werden; das allerdings wären verschwindend
wenige.
Um eine Psychologie des Tötens (Inkubation [Vorbereitung,
evtl. Planung], Vorsatz [Vornahme], Entscheidung und Entschluß, Vollzug)
auf solide Beine stellen zu können, müssen wir sehr viel Material
zusammentragen: Augenzeugenberichte, Berichte von Tätern (Geheimdienstagenten,
Geschworenen, Henkern, Jägern, Juristen, Killern, Polizisten, Schlachtern,
Soldaten, Söldnern, Verbrechern) und Opfern, forensische und kriminologische
Falldarstellungen, wissenschaftliche Untersuchungen (z.B. Verhaltensforschung,
Forensische Psychologie und Psychopathologie) und Experimente (z.B. Milgram;
sozialpsychologische Experimente, z.B. zum Gruppendruck), historische Studien.
Dieses Material und seine psychologische Analyse und Verarbeitung wird
im Laufe der Zeit hier präsentiert.
Motivationen
des Tötens
Stichworte: Aggression, Auftrag; Feindschaft; Freude,
Genuss, Gier; Gruppendruck; Haß, Lust; Machtgefühl, Neugier;
Selbsterhaltung, Selbstverteidigung, Spaß, Überzeugung; Vergnügen,
Zeitvertreib.
Motive
Freude, Genuss, Lust, Spaß, Vergnügen bei deutschen Soldaten
im 2. Weltkrieg
Die staatliche Propaganda - jeder Nation - stellt den Soldaten gerne
als anständige Menschen dar, die ungern töten und ihre Tötungshemmung
erst überwinden müssten. Das stimmt zwar in einigen Fällen,
aber in vielen auch nicht. Die Realität des Mordhandwerkes im Krieg
sieht ganz anders aus. In fast jedem Menschen steckt ein Abschaumpotential
und dies wird zuallererst und am nachhaltigsten von der "Situation" Krieg
aktiviert.
Prickelbomber.
"Es Ist mir ein Bedürfnis geworden, Bomben zu werfen. Das prickelt
einen ordentlich, das ist ein feines Gefühl. Das ist ebenso schön
Wie einen abzuschießen.". Oberleutnant der Luftwaffe, 17.7.1940 [Neitzel
& Welzer (2011), S. 83.]
Vorfrühstücksvergnügen.
"POHL: Am zweiten Tage des Polenkrieges musste ich auf einen Bahnhof
von Posen Bomben werfen. Acht von den 16 Bomben fielen in die Stadt, mitten
in die Häuser hinein. Da hatte ich keine Freude daran. Am dritten
Tage war es mir gleichgültig und am vierten Tage hatte ich meine Lust
daran. Es war unser Vorfrühstücksvergnügen, einzelne Soldaten
mit Maschinengewehren durch die Felder zu jagen und sie dort mit ein paar
Kugeln im Kreuz liegen zu lassen. ..." 30.4.1940 [Neitzel
& Welzer (2011), S. 84.]
Judentotknüppelspäße
des Unteroffiziers Hagen
"HAGEN: Ich habe den ganzen Mist durchgemacht mit den Juden in 36 -diese
armen Juden! (Gelächter). Die Fensterscheiben kaputt geschlagen, die
Leute raus, schnell Kleider an und weg. Da haben wir kurzen Prozess gemacht
Mit [?] Knüppeln habe ich die über die Schädel gehauen,
das hat mir Spaß gemacht. Damals war ich eben bei der SA. Da sind
wir nachts die Straßen entlang gegangen und haben sie herausgeholt.
Das ging rapid. Zack auf die Bahn gesetzt und ab. Aus dem Dorf waren sie
aber zack weg. Da haben sie im Steinbruch arbeiten müssen, aber sie
wollten lieber erschossen werden als arbeiten. Mensch, hat's da geknallt!
Schon 1932 standen wir vor den Fenstern und schrien Deutschland erwache«"
[Neitzel
& Welzer (2011), S. 92.]
Kanonenspäße
"BAEUMER: Dann haben wir etwas sehr Schönes, auf dem Rückflug
haben wir mit der [Heinkel] 111 etwas sehr Schönes gemacht. Da haben
wir vorne eine Zwei-Zentimeter-Kanone einbauen lassen. Dann sind wir im
Tiefflug über die Straßen, und wenn uns Autos entgegenkamen,
haben wir den Scheinwerfer angemacht, die dachten, es käme ein Auto
ihnen entgegen. Dann haben wir mit der Kanone reingehalten. Damit hatten
wir viele Erfolge. Das war sehr schön, das machte riesigen Spaß.
Auch Eisenbahnzüge und so Zeug." [Neitzel
& Welzer (2011), S. 106]
Das Schönste,
was es gibt, ist Einzeljagd.
"DANCKWORTH: Das macht doch Spaß auch heute noch. Es kam mir
immer so vor, wenn wir am Geleitzug waren, wie ein Wolf in eine Herde Schafe,
die strengst bewacht wird durch ein paar Hunde. Die Hunde sind die Korvetten
und die Schafe sind die Schiffe, und wir wie Wölfe immer rum, bis
wir eine Durchschlucht gefunden haben, reingestoßen, abgeschossen
und wieder raus. Das Schönste, was es gibt, ist Einzeljagd."
[Neitzel
& Welzer (2011), S. 107]
Wird im Laufe der Zeit unregelmäßig ergänzt und
vertieft. Schauen Sie ab und zu auf diese Leit- und Verteilerseite, dann
können Sie am Datum und der Verlinkung sehen, ob Updates vorliegen.
Informationen, Materialien und Anregungen erwünscht: sekretariat@sgipt.org
Geheimdienste
vom Typ CIA ( 1-
2
- 3 -
4 - 5
) sind vielfach nichts anderes
als staatlich sanktionierte Kriminelle Vereinigungen und
pseudo-legalisierte
Terrorbanden, die den lokalen, regionalen
und Weltfrieden gefährden. Daher fordern wir aus allgemeiner und integrativer
polit-psychologischer Sicht ein
Internationales Geheimdienst-Völkerrechtsgesetz:
-
Allen Geheimdiensten wird verboten Attentate, Umstürze, Staatsstreiche,
Militärinterventionen, Sabotage, Waffenlieferungen und jede andere
Form aktiv aggressiver oder destruktiver Beeinflussung zu betreiben.
-
Geheimdienste dürfen nur informationell zur Abwehr und Aufklärung
eingesetzt werden.
-
Es ist detailliert und operational genauestens festzulegen, was Geheimdienste
dürfen und was nicht; hierbei ist jeglicher Interpretationsspielraum
streng zu vermeiden.
-
Sämtliche Geheimdienstaktivitäten müssen parlamentarischer
Kontrolle unterliegen und vom Weltsicherheitsrat der UNO oder einem internationalen
Gerichtshof geprüft werden können.
|
Entwurf/ Leitideen:
Internationales
Missionierungs-Völkerrechts- Gesetz
-
Allen Religionen wird verboten, uneingeladen und unautorisiert durch die
Gast-Kultur zu missionieren.
-
Autorisierte "Missionen" müssen das Toleranzgebot beachten, sonst
sind sie völkerrechtswidrig.
-
Autorisierte "Missionen" bedürfen der Erlaubnis durch einen von den
Vereinten Nationen (UNO) legitimierten internationalen ethnologischen Rat,
dessen Richtlinien zu beachten und deren Einhaltung durch unabhängige
BeobachterInnen zu kontrollieren ist.
-
Auserwählt-Verkündigungen
sind als Verstoß gegen die Allgemeinen Menschenrechte
unzulässig.
-
Kooperation jedweder Form mit Geheimdiensten
ist unzulässig.
Querverweise
Standwort: Psychologie des Tötens
*
Was ist
der Mensch?
*
|
Moral und Kultur sind nur Makulatur, wie alle Krisen, Umbruch-
und Kriegszeiten zeigen - und die Tragödie und das Versagen der Guten
war immer, daß sie viel zu selten schlecht genug waren, um gut genug
gut sein zu können.
|
*
Positive Varianten und Alternativen: Vorbilder.
-
Überblick Programm Politische Psychologie
in der IP-GIPT
-
Psychologie des Tötens: Einführung und
Überblick
-
Ethik, Befindlichkeit und Mut des Heckenschützen
im Krieg. Aus der Reihe Psychologie des Tötens (31.10.01)
-
Literatur und Linklise zur Reihe
Psychologie des Tötens. (Version 31.10.01)
-
Eine kriminelle Vereinigung. Politik
und Verbrechen in den USA.
-
Anti-Amerikanismus. Kritische sprachlogische
Analyse einen politischen Kampfbegriffs. Mit 4 Buchbesprechungen und einem
Definitionsvorschlag zum Antiamerikanismus (24.10.01)
-
Intimleben und der Charakter amerikanischer
Präsidenten (20.10.1)
-
Herr und Hund. Die Bundesregierung
zwischen Neandertal und Habermas.
-
Entstehung des Gould-Vermögens.
Eine Serie nach Gustavus Myers (1916).
-
USA politisch und moralisch völlig
ungeeignet, eine Führungsrolle in der Welt zu spielen - die UNO muß
gestärkt werden.
-
Die Präsidenten
der USA als politisch Hauptverantwortliche und Hintermänner für
Terroranschläge, Kriegsanzettelungen, Staatsstreiche, Killerkommandos
und viele andere destruktive Aktionen und Einmischungen in die inneren
Angelegenheiten fremder Länder. Mit Literatur und Linkliste.
-
Die Bundesregierung, der Verteidigungsminister,
der Krieg, die Beweise und die Verantwortung. (9.10.1)
-
Genfer Abkommen und UNO-Entschließungen
zur Verwendung biologisch-chemischer Waffen
-
Kriegs-Regeln. Genfer Abkommen - Genfer
Konvention. Grundregel in 10 Sprachen. PDF-Quellen.
-
Der Forschungsstand und Empfehlungen zur Frühwarnung
vor bakteriologischen Kampfstoffen nach dem UNO-Bericht vom 1. Juli
1969. Mit einem bissigen Kommentar und zwei Beiträgen
aus der Giftgasgeschichte.
-
Methoden der CIA unter
der politischen Verantwortung der US-Präsidenten
-
Zur Beweislage 2 des kriegerischen Terroranschlages
vom 11.9.2001. Fragen und Probleme zum internationalen Terroristenproblem.
Was tun?
-
Tops und Flops der US-Geheimdienste.
Lesebeisspiel: Bespitzelung, Denunziation und die Ermordung John Lennons.
Ein Buchhinweis.
-
Im Namen des Staates. CIA, BND und die kriminellen
Machenschaften der Geheimdienste (Andreas von Bülow, Piper). Ein
Buchhinweis
-
Heiliger Krieg - Dschihad provoziert.
Die Würfel sind gefallen. Wenn es nur ein Abenteuer wäre.
-
Tot oder Lebendig: Osama
Bin Laden durch Wyatt Earp Bush für vogelfrei erklärt.
-
Teil 1 Neue Formen des Krieges? Die Achillesversen
der Hightech-Gesellschaften und das vollständige Versagen der amerikanischen
Sicherheitssysteme. Aus der Reihe Politische Psychologie. (14.9.01)
-
Teil 2 Neue Formen des Krieges: Was ist ein
Beweis? Oder wann ist ein Aggressor überführt? (16.9.01)
-
Der Krieg und seine psychologischen Wurzeln
-
Parameter des Weltfriedens: Die
Staatslehre des Aristoteles. Ein Leitmotiv für die Organisation der
Welt zur Minimierung von Krieg, Terror, Gewalt, Unterdrückung und
Ausbeutung. Aus der Politik 5. Buch, 8. Kapitel. (16.09.01)
-
Ist Gott Amerikaner? Eine ethnologische
Untersuchung der missionarischen Arbeit des "Summer Institutes of Linguistics".
Ein Buchhinweis. Mit einem Entwurf für ein Missionierungs- Völkerrechtsgesetz.
-
Auserwählt
im Names Jahwes, Gottes und Allahs
-
Haiti 1542. Der Völkermord
an den Indianern im Namen des Herrn: Unermeßlicher christlicher
Haß, Blutrausch und Gier am Beispiel der spanischen "Ebenbilder Gottes"
*
*
Dienstleistungs-Info.
*
Zitierung
Sponsel, Rudolf (DAS). Psychologie
des Tötens. Einführung und Überblick.
IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/politpsy/krieg/psytoet/psytoet0.htm
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gelegentlich überarbeitet, ergänzt und vertieft * Anregungen
und Kritik willkommen
09.04.11 Motive
Freude, Genuss, Lust, Spaß, Vergnügen bei deutschen Soldaten
im 2. Weltkrieg.