Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
Abteilung Politische Psychologie - Überblick
- Präambel
- Sprache -
IP-GIPT DAS=04.09.2010
Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 21.10.11
Impressum:
Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel Stubenlohstr. 20
D-91052 Erlangen
Mail:
sekretariat@sgipt.org_
Zitierung
& Copyright_
Anfang FAQ Integration & Migration_Service_
Überblick_
Relativ
Aktuelles_Rel.
Beständiges Titelblatt_
Konzept_
Archiv_
Region__
_Wichtiger
Hinweis zu Links und Empfehlungen
Willkommen in unserer Internet-Publikation
für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische
Psychologie, Bereich Sozialpolitik, und hier speziell zum Thema:
Überblick, Information und
Quellen zur
FAQ Integration und Migration
nach Stichworten
von Rudolf Sponsel, Erlangen
Einführung
in die Problemfelder Integration und Migration.
_
Abneigung.
Abschiebung.
Abstammung.
Abwehrmechanismen.
Abweichung (Devianz).
Achse des Bösen.
Affekt(e).
AfrikanerInnen.
Aggression.
Akzeptanz.
Anerkennen, Anerkennung.
Anlage
Anlage und Umwelt.
Anpassung.
Anti ...
Araber.
Arabische
Chartader
Menschenrechte.
Arbeit, arbeitslos.
AsiatInnen.
Assimilation.
Asyl.
Asylrecht.
Atheismus.
Aufklärung.
Ausbildung.
Auserwählt.
Ausgrenzung.
Ausländer.
Ausländerbeauftragte.
Ausländerfeindlichkeit/Hass.
Ausländerkriminalität.
Ausschreitungen.
Aussiedler.
Auswahl.
Begabung.
Behördenversagen.
Beweis
und beweisen.
Bildung.
Bündnis 90 Die
Grünen.
Chronologie
Einwanderung.
CSU.
CDU.
Darwinismus.
Datenquellen.
Demographie.
Deutsch(e).
Deutsche in Polen.
Deutsche Islam Konferenz.
Die Linke.
Djihad (Dschihad,
Jihad).
Egoismus (dummer, kluger).
Ehre.
Ehrenmord. * Liste
*
Einbürgerung.
Einbürgerungstest.
Einstellung.
Einwanderung (Immigration).
Einwanderung i. d. Sozialstaat.
Einwanderungsland.
Einwanderungsregelungen.
Entwicklung.
Erschleichen
von Leistungen.
Erziehung.
Ethik und Moral. |
Ethnie(n).
Europa.
Europäische
Integration.
EuropäerInnen.
Fähigkeiten.
Familie.
Fatwa.
FDP.
Feindbilder.
Fiqh (islamisches Recht).
Flucht.
Fördern
und Fordern Prinzip.
Frauen im Atheismus.
Frauen im Buddhismus.
Frauen im Christentum.
Frauen im Hinduismus.
Frauen im Islam.
Frauen im Judentum.
Frauen
in sonstigen Religionen.
Freiheit.
Freizügigkeit.
Fremd.
Fremdbild.
Fundamentalismus.
Gastarbeiter.
Gast, Gastfreundschaft,
Um-
Gegenseitige
Hilfe.
Generation.
Generationenkonflikte.
Genetik,
genet. Unterschiede.
Genfer Flüchtlingskonvention.
Genitalverstümmelung.
Gerechtigkeit.
Geschlecht.
Gesellschaft.
Gewohnheit.
Gleichberechtigung.
Glockenläuten.
Glück.
Goldene Regel.
Gott.
Gottesstaat.
Hadith.
Hartz IV.
Heiliges und Gewöhnliches.
Heimat.
Heimweh.
Herkunft.
Homosexualität.
Humantiät.
Identität.
Ideologie.
Indigene
Bevölkerungsgruppen
Integration.
Integrationsklima-Index.
Integrationskonferenzen.
Integrationspolitik.
Intelligenz.
Irrational.
Islam.
Islamismus.
Islamkritiker und
ihr Schicksal.
Islamophobie.
Juden.
_ |
Justizversagen.
Kairoer
Erklärung der
Menschenrechte
Islam.
Kampf der Kulturen.
Katharsis.
Kausalität.
Kinderehe.
Kindesmissbrauch, religiös-kult.
Kopftuch.
Kommunikation.
Koran.
Krieg.
Kriminalität.
Kritiker.
Kruzifix.
Kultur.
Lebensform.
Leitkultur.
Lernen.
Macho.
Männer.
Medien.
Menschenbild.
Menschenrechte.
Metaphysische
Bedürfnisse.
Migration.
Migrationserfahrung.
Milieu.
Missbrauch
Missionierung.
Muezzin.
Multi-Kulti.
Muslime in Deutschland.
Mythen.
Nation, Nationalität.
Nationalstolz.
Nazis und Neo-Nazis.
Neid und Mißgunst.
Normal.
Normen.
Osteuropäer.
Ost-West-Konflikt.
Parallelgesellschaft.
Patriarchat.
Pech.
Populismus.
Prägung.
Prognosen.
Rasse(n).
Rassismus.
Rassismuskeule.
Rational, Rationalität.
Recht und Gesetz.
Rechtsradikale.
Rein, Reinheit(sgebote).
Religion.
Ritual(e).
Russlanddeutsche.
Sachverständigenrat
Integrati.
Sarrazin und seine Zahlen.
Schächten.
Scharia.
Schicksal.
Schuld.
_ |
Selbstbild.
Selbstmordattentate.
Selbstverantwortung.
Seelische Naturereignisse.
Sippe und Clan.
Sitten und Bräuche.
SlawInnen.
Sozialdarwinismus.
Sozialpsychologie.
Sozialstaat.
SPD.
Spiritualität.
Sport als
Mittel der Integrat.
Sprache.
Staat (Staatslehre).
Stereotype.
Steuern und begrenzen.
Stolz.
Südeuropäer.
Sündenbock.
Sunna.
Supra-Nationale
Egoismen.
SVR-Integrationsbarometer.
Symbole.
Taqlid.
Terror und Terrorismus.
Toleranz.
Tradition.
Trennung Staat
und Kirche.
Tüchtigkeiten,
Tugenden.
Türken,
türkisch.
Überfremdung.
Übertragen (weitergeben).
Ulfkotte, Udo.
Umwelt (Umgebung).
Unrecht im Namen des
Rechts.
USA.
Verantwortung.
Vererbung.
Verfassung.
Verfassungsschutz.
Verrückt.
Vertreibung.
Vertriebene.
Volk.
Völkerkunde.
Völkermorde.
Völkerpsychologie.
Vorurteil.
Wahn.
Weltanschauung,
Weltbild.
Weltethos.
Weltregierung.
Werte.
Wertschaetzen,
Wertschaetzg.
Wettbewerb.
Widerfahrnis.
Wiedervereinigung.
Willensfreiheit.
Wirtschaftsflüchtlinge.
Wissenschaft.
Zuwanderung.
Zuwanderungsgesetz.
Zwangsehe.
_ |
_
Einführung
in die Problemfelder Integration und Migration.
Deutschland hat seit dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus durch
die Neuordnung des "1000jährigen" Reiches, das 12 Jahre zu lange dauerte,
und dem Verlust vieler Länder, Regionen und Landschaften, die Vertreibung
und Aufnahme der Flüchtlinge ein großes
eigenes Migrations- und Integrationsproblem zu bewältigen gehabt.
Das ist den meisten Jungen naturgemäß gar nicht präsent,
nur ein paar Sätze aus dem Geschichtsunterricht, wenn er denn überhaupt
so weit kommt, mögen noch davon künden. Viele der Generation
der Flüchtlinge sind inzwischen tot und stehen als Zeitzeugen, die
man kennen könnte, nicht mehr zur Verfügung. Später kam
die Integration des Saarlandes dazu.
Die zweite große Integrationsaufgabe im Nachkriegsdeutschland
des sog. Wirtschaftswunders,
das bei Lichte betrachtet gar keines war, wurde mit der Hereinnahme der
GastarbeiterInnen - als erste kamen die Süditaliener - aus dem
Süden Europas und später vor allem aus der Türkei, von der
deutschen Politik - die halt nur das Geschäft der vierköpfigen
Hydra wirklich gut beherrscht - vollständig ignoriert, verschlafen
und verkannt. Man "dachte" sich das einfach: man holt die einfach rein
und wenn man sie nicht braucht, schickt man sie wieder heim. Die Gastarbeiter
wurden hierbei von Anfang als Marx'sche industrielle Reservearmee missbraucht.
Dies zeigt im Nachhinein, wie mächtig der nationalsozialistische Geiste
in den Köpfen noch nachwirkte - natürlich unausgesprochen, unaufgearbeitet,
verlogen und verheuchelt, nicht nur in der Politik, sondern natürlich
auch im Volk, das von heute auf morgen nicht einfach ein anderes wurde.
Die Justiz war ohnehin fast komplett von Exnazis
durchsetzt. Von der war also damals wie heute nichts bis wenig zu erwarten
(> Unrecht im Namen des Rechts).
Die CSU leugnet selbst heute noch, im Jahre 2010, in einer ziemlichen geistigen
Umnachtung, Deutschland sei kein Einwanderungsland, obwohl das statsitische
Bundesamt für 2008 über 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund
und 6,7 Millionen Ausländer ausweist (> Demographie).
Wiedervereinigung.
Spätaussiedler.
Wirtschaftsflüchtlinge.
EU-Öffnung (> Freizügigkeit/EU).
Anfang Stichwörter.
Abneigung.
Gefühlsmäßige Ablehnung, die möglicherweise gar
nicht begründet werden kann, sondern als eine Art seelisches
Naturereignis erscheint. Bei primitiveren Geistern wird hierbei den
Objekten der Ablehnung die Verantwortung für die gefühlsmäßig
Ablehnung zugeschoben, obwohl in Wirklichkeit die Verantwortung eher bei
dem liegt, der die Abneigung spürt. Streng formal gehören zu
einer Ablehnung Subjekt und Objekt, aus deren Begegnung sich die Abneigung
beim Subjekt als emotionales Produkt ergibt.
Begegnen sich zwei Menschen A und B zum ersten Mal,
so kkönnen sich spontan zwischen A und B 16 Beziehungsmöglichkeiten
ergeben. Sympathie und Antipathie sind ost nicht begründbar, sondern
werden vorgefunden, sind Widerfahrnisse.
Abschiebung.
Abstammung. > Anlage und Umwelt, >
Vererbung.
Die Abstammung hat mehrere Bedeutungen:
1) Biologische Abstammungslehre im Rahmen der Evolutionstheorie (Darwin),
2) Individuelle biologische Abstammung, Vorfahren, Herkunft, Clan,
Familie, Eltern.
3) Abstammung im Sinne sozialer Herkunft ("Klasse", Schicht, Milieu)
der Vorfahren, Verwandtschaft, Clan, Familie, Eltern.
Abwehrmechanismen.
Abweichung (Devianz).
> Normal, > Norm, ...
Achse des Boesen.
[W]
Affekt(e).
Im engeren Sinn versteht man darunter stärkere oder heftigere
Gefühle. Werden Affekte zu lange beherrscht oder unterdrückt,
können sie sich in gewaltsam anmutenden Entladungen (> Katharsis)
Luft verschaffen (Ausschreitungen, Pogromen, Massenhysterien, Kriege) .
AfrikanerInnen.
Europa und der Westen versündigten (> Kolonialismus)
und versündigen sich weiter auf das Inhumanste und Unfairste an Afrika
durch supra-nationale Egoismen
(EU), auch Deutschland steht da ganz mit vorne dran. Auch das ist mit
ein Grund, dass Zigtausende von Afrikanern nach Europa strömen, weil
sie in ihrer Heimat - dank westlicher Ausbeutung und neokolonialistischer
Handels- und Wirtschaftspolitik - verelenden, vegetieren oder gar verhungern
müssen. Es gibt daher kaum etwas Verschlageneres und Verlogeneres
als die Entwicklungspolitik unserer Regierung, der EU und USA gegenüber
Afrika, woran man auch merkt, dass Kaiser Wilhelm, Hitler
und der Nationalsozialismus längst noch nicht überwunden sind.
Das ist nur alter Wein in neuen Schläuchen.
Aggression. > > Katharsis
> Feindbilder > Gewalt (der Frommen) > Missionierung > Terror und Terrorismus
>
Im Grundsatz, die Bereitschaft, sich aktiv etwas anzueignen, nach seinem
eigenen Willen zu gestalten, sich zu behaupten, zu verteidigen und anzugreifen.
Im bio-psych-sozialen Umfeld gibt es viele teils dubiose und fantastisch
anmutende Theorien, wie etwas in der Psychoanalyse. Die Frustrations-Aggressions-Hypothese
war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein großes Forschungsthema
(> Kornadt 1992, 2 Bde.)
Die Natur ist - quasi im wahrsten Sinne des Wortes
- leider Gottes so eingerichtet, dass Lebewesen von anderen leben,
d.h. das Leben der einen erfordert den Tod der anderen, offenbar ein ethischer
Mangel der "besten
aller Welten". Hätte die Fantasiegestalt Gott wirklich etwas drauf
gehabt und ein elementraes Gespür für Gerechtigkeit, Humanität
und Liebe, dann hätte er die Welt anders einrichten können und
müssen.
Akzeptanz.
> Toleranz.
Positive Bewertung oder Haltung einem Sachverhalt
oder einer Person(engruppe) gegenüber. Wie die meisten Worte aber
ein mehrdeutiges Homonym,
das meist der Klärung bedarf (> Aristoteles).
Ein Begriffsinhalt wird öfter
mit "annehmen" identifiziert, etwas als Realität oder
Wirklichkeit wahrnehmen und so gesehen als Wirklichkeitswahrnehmung annehmen.
Eine Realität wahrnehmen und als solche annehmen heißt natürlich
nicht, diese Realität auch positiv zu bewerten. Ich nehme wahr, dass
es Ausbeutung, Kriege, Folter, Genitalverstümmelung, Zwangsehen oder
Ehrenmorde gibt und nehme dieses traurige und empörende Realität
als solche an, aber ich akzeptiere sie natürlich nicht. Die rein kognitive
Bedeutung von akzeptieren heißt daher: wahrnehmen, was - nicht
oder so oder so - "ist",
also die Wirklichkeit als Wirklichkeit akzeptieren. Die zweite wichtige
Bedeutung ist die Wertung, die Wertschätzung einer Gegebenheit, wie
sie mir nach meinen Wertvorstellungen, Wünschen, Erwartungen und Gefühlen
entspricht.
Anerkennen, Anerkennung.
Vieldeutiges Begriffsfeld (Homonym). Im wesentlichen birgt anerkennen
mehrere Hauptdimensionen: 1) Sachliche Dimension, indem ein Sachverhalt
als bestehend, mehr oder minder oder nicht bestehend beurteilt wird. 2)
Wertende Dimension, indem ein Sachverhalt für gut oder für mehr
oder minder schlecht befunden wird. Ein Spezialfall wertender Dimension
ist die Toleranz.
Anlage. > Vererbung.
Anlage und Umweltproblem. > Vererbung.
In der Wissenschaft ist man sich weitgehend einig, dass der Mensch
in seiner Entwicklung, in seinem Werden, 1) sowohl von seinen biologischen,
genetischen Voraussetzungen her als auch 2) von der Umwelt, in die er hineingeboren
wird, worin er aufwächst, mehr oder minder in diese oder in jene Richtung
gefördert, , beeinflusst und geprägt wird. Wahrscheinlich spielen
3) auch noch Zufälle (Glück, Pech), die Würfel des "Schicksals"
eine Rolle, wer wie wann unter welchen Umständen mit welchen Erfahrungen
wem begegnet. Umstritten ist neuerdings durch einige neurobiologische Deterministen
der 4. Faktor, nämlich inwieweit jemand auch seines eigenen Glückes
Schmied (> Willensfreiheit) und damit in
gewisser Weise auch für sich selbst und seine Weiterentwicklung verantwortlich
ist.
Anpassung.
> Assimilation, Identität,
Normen,
Sitten
und Bräuche,
Werte.
Anpassen bedeutet, sich nach Normen, Geboten und Verboten, z.B. in
einer anderen Kultur, zu richten, ohne diese innerlich vollständig
zu übernehmen und dabei sein Eigenes, seine Identität aufgeben.
Anpassen ist ein sehr wichtiges sozialpsychologisches Heilmittel, das übertrieben
(überangepasst, unterwürfig, unselbständig, abhängig,
dependent, hörig) oder zu gering (egoistisch, egozentrisch, narzißtisch,
kriminell, psychopathisch, soziopathisch) ausgeprägt sein kann. So
wichtig wie es ist, sich anpassen zu können, so wichtig ist es auch
zu aktiv und ichangemessen zu gestalten.
Anti
- > Abneigung.
Politischer Kampfbegriff - ähnlich Populismus
- meist um eine differenzierte Kritik oder Ausauseinandersetzung zum umgehen.
Hauptbeduetung: Ablehnung, Gegnerschaft, Feindschaft. Beispiele: Anti-Amerikanismus,
Anti-Goyismus, Anto-Kommunismus, Anti-Semitisch. Neuerdings wurde eine
neue Wortschöpfung erfunden: Islamophobie, die Angst vor dem Islam.
Araber. [W]
Arabische Charta
der Menschenrechte. [PDF]
[IP-GIPT]
In der Arabischen
Charta der Menschenrechte heißt es im Artikel 9 : "Alle Menschen
sind vor dem Gesetz gleich. Jeder im Hoheitsgebiet des Staates hat einen
Anspruch darauf, dass seine Sache von einem Gericht gehört wird."
Daraus ergibt sich, dass Männer und Frauen gleich zu behandeln sind.
Arbeit,
arbeitslos.
AsiatInnen.
Assimilation.
Angleichung an die Umgebung, so werden wie die
Umgebung, die eigene, ursprüngliche Identität verlieren und die
Identität der Umgebung annehmen. Der Assimilation, die man vernünftigerweise
vom anderen Kulturangehörigen nicht einfach verlangen kann - schon
weil das gar nicht so einfach geht - wird im "modernen" Verständnis
die Integration gegenübergestellt. Jemand behält sozusagen ein
stückweit seine Identität, passt sich aber seiner Umgebung auch
an. Während die Anpassung nicht Selbstaufgabe oder die verinnerlichte
Annahme anderen Lebensformen bedeutet die Einhaltung von Regeln erfordert
und verlangt
Asyl. [W]
Asylrecht.
Atheismus.
Aufenthaltsgesetz.
-
Aufenthaltsgesetz
30.7.2004. [PDF]
-
Gesetzentwurf DIE LINKE: Deutscher Bundestag Drucksache 16/12415
16. Wahlperiode 24. 03. 2009 [PDF]
-
Gestezentwurf BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Deutscher
Bundestag Drucksache 16/12434 16. Wahlperiode 25. 03. 2009 [PDF]
Aufklaerung.
> Kant.
Ausbildung.
Auserwaehlt.
> psychopathologische Auserwählterhöhung
* > auswählen, Auswahl.
Ausgrenzung.
-
Ausgrenzung und Integration auf der Spur. Universität
Münster und Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichen
Arbeitsmaterialien für Schulprojekte. [bpb
21.02.08]
Auslaender.
> Migration.
Auslaenderbeauftragte.
[W]
Auslaenderfeindlichkeit/
Hass.
Auslaenderkriminalitaet.
> Kriminalität.
Ausschreitungen.
Anti-Islamische A.
-
"Anti-Islam-Konferenz. Ausschreitungen in Köln. Mehrere
tausend Demonstranten haben vor dem Kölner Dom gegen den Anti-Islamisierungskongress
der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Köln protestiert.
Dabei kam es zu gewalttätigen Übergriffen. Die Polizei verbot
daraufhin eine Kundgebung. ..."[ftd 20.9.8]
-
"Schwere Ausschreitungen bei Anti-Islam-Demo.
11. Oktober 2009, 19:22
* Artikelbild: Rechtsextreme gegen
anti-rassistische Demonstranten: Trotz massiven Polizei-Einsatzes eskalierte
die Kundgebung in Manchester. Experten warnen: Die Stimmung auf der Insel
sei explosiv.F.: AP - Foto: Reuters/Noble
Rechtsextreme gegen anti-rassistische
Demonstranten: Trotz massiven Polizei-Einsatzes eskalierte die Kundgebung
in Manchester. Experten warnen: Die Stimmung auf der Insel sei explosiv.F.:
AP
* Artikelbild: Die Rechtsextremisten
fürchten sich vor "Englastan" - Foto: APA/EPA/Parnaby
Die Rechtsextremisten fürchten
sich vor "Englastan"
*
Rechtsextreme Parteien sind im Aufwind: Immer häufiger
kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen ..." [dS 11.10.9]
Anti-semitische A.
Muslimische A.
Anti-Amerikanische/Westliche
Ausschreitungen.
Aussiedler.
-
"Seit 1950 sind über fünf Millionen Aussiedlerinnen und Aussiedler
einschließlich ihrer Familienangehörigen in die Bundesrepublik
eingewandert. Neben Zuwanderern aus den früheren Anwerbestaaten (insbesondere
der Türkei) bilden sie die größte Gruppe innerhalb der
Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Das ist weniger auf die aktuelle
Zuwanderung von Spätaussiedlern zurückzuführen, als vielmehr
auf die hohen Zuzugszahlen während der 1990er-Jahre. 1991 bis 1995
lagen diese jeweils bei über 200.000 Zuzügen pro Jahr. Inzwischen
kommen jährlich nur noch wenige tausend Spätaussiedlerinnen und
Spätaussiedler nach Deutschland. ... " [bpb
15.3.5]
-
"Aussiedler in Deutschland zwischen 1945 und 1989. Bis Ende der 1980er-Jahre
war die Zuwanderung der nach dem Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz
berechtigten Aussiedler in die Bundesrepublik durch den "eisernen Vorhang"
stark beschränkt. Diese Ausreisebeschränkungen gegenüber
deutschen Volkszugehörigen gelangten in den 1970er- und 80er-Jahren
auf die Tagesordnung der deutschen Ostpolitik. Dabei war die Bundesregierung
stets darum bemüht, Ausreisewilligen die Möglichkeit zur Aussiedlung
zu eröffnen. Dies funktionierte in der Regel über bilaterale
Abkommen mit Staaten des Warschauer Pakts - insbesondere mit Polen, Rumänien
und der Sowjetunion. Mal war die Festlegung eines bestimmten Ausreisekontingents
aus Polen an einen großzügigen Kredit der Bundesregierung gekoppelt
(wie im sog. Schmidt-Gierek-Abkommen der beiden Staatschefs 1975); mal
vereinbarte die Bundesregierung (wie bei den Verhandlungen mit dem damaligen
rumänischen Staats- und Parteichef Ceaucescu) ein "Kopfgeld", das
pro erteilter Ausreiseerlaubnis für jeden Aussiedler gezahlt wurde.
In Deutschland empfing man die Aussiedlerfamilien
in materieller Hinsicht mit offenen Armen. So bestand die Möglichkeit,
umfassende Eingliederungshilfen und Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen.
Neben einem pauschalen Eingliederungsgeld als Grundversorgung waren Aussiedlerinnen
und Aussiedler grundsätzlich berechtigt, Arbeitslosengeld zu beziehen.
Das Arbeitslosengeld richtete sich nach den üblichen Bemessungskriterien
für den jeweiligen Berufszweig. Auch Renten wurden nach den deutschen
Bemessungskriterien gezahlt, da die Herkunftsstaaten keine Altersversorgung
für Ausgesiedelte zahlten. ...
-
Integrationsprogramm. Ein spezielles Eingliederungsprogramm der Bundesregierung
von 1976 zielte auf eine rasche Integration ab. Dazu gehörten u.a.:
-
Großzügige Finanzierung von Sprachkursen auch für Hausfrauen
und Rentner sowie berufliche Anpassungsmaßnahmen und Umschulungen.
-
Spezielle Maßnahmen zur Eingliederung für alle jungen Aussiedler
zwischen sechs und 30 Jahren.
-
Zur Förderung gehörten sprachliche, schulbegleitende, berufliche
und soziale Angebote.
-
die Gewährung von niedrig verzinsten Darlehen. Zur Gründung eines
eigenen Haushalts und zur Anschaffung persönlicher Gegenstände
konnten Aussiedler bei Banken, Sparkassen und Raiffeisenbanken ein staatlich
subventioniertes Einrichtungsdarlehen erhalten.
-
Erleichterte Anerkennung von Prüfungen und Abschlüssen.
-
Qualifikationsgerechte Vermittlung von Arbeit nach dem Arbeitsförderungsgesetz.
Aussiedler konnten an besonderen beruflichen Umschulungs- und Fortbildungsmaßnahmen
teilnehmen, wenn sie für die Eingliederung als notwendig erachtet
wurden.
-
Hilfen für Existenzgründungen. Investitionen zur Gründung
selbständiger Existenzen unter Aussiedlern wurden gefördert.
Dazu vergab die Deutsche Ausgleichsbank Darlehen mit ermäßigtem
Zinssatz. Außerdem sollten die geförderten Unternehmen bei der
Vergabe von Aufträgen durch die öffentliche Hand bevorzugt werden.
..." [bpb
15.3.5]
Auswahl,
auswählen.
Begabung. > Intelligenz,
Fähigkeiten, Tüchtigkeiten, Anlage, Vererbung.
Behoerdenversagen.
Die Aufgabe der Behörden, mit der Problemvielfalt der Migration
und Integration fertig zu werden, ist vielfach sehr schwierig und teilweise
mangels angemessener politischer, juristischer und öffentlicher Unterstützung
gar nicht zu leisten. Und so kommt es, dass u.a. Naivität, Feigheit,
Unentschlossenheit und Passivität deutscher Behörden auch
ein Grund für die Ausbreitung der Ausnutzung des Sozial- und Rechtsstaats
sind.
-
Ein krasser - und leider nicht nur ein Einzel- Fall, der durch die Medien
(Bild,
SZ)
ging, wird von Ulfkotte (2010, S. 237f) dokumentiert:
"Syed Azif R. wurde 1977 im Dorf Sahiwal in Pakistan geboren. Am 6. Januar
2007 reiste er in die Bundesrepublik ein und stellte einen Asylantrag (Vorgangsnummer
1930253). Der wurde am 8. Dezember 2007 endgültig abgelehnt. An jenem
Tag erlosch auch die Aufenthaltsgenehmigung des schiitischen Moslems, der
unter mehreren Aliasnamen Asylanträge stellte und als Geburtsort auch
die Dörfer Moltan, Lalamusa und Seywal angegeben hatte. Die einzigen
Fähigkeiten, die man bei dem Mann erkannte, waren eine große
Bereitschaft zum Lügen und die fortgesetzte sexuelle Belästigung
von Frauen. Viele der von ihm begangenen Belästigungen sind bei den
sächsischen Polizeibehörden aktenkundig. Doch obwohl der Mann
nach deutschem Recht seit Ende 2007 hätte abgeschoben werden müssen,
verlängerte das Dresdner Amt für Ausländerangelegenheiten
insgesamt mindestens sieben Mal (!!!) die Aufenthaltsgenehmigung des umtriebigen
Mannes. Wann auch immer der Pakistaner wollte, bekam er in Dresden eine
»Bescheinigung über die Aussetzung der Abschiebung« -
das heißt die Duldung. Am 15. Mai 2008 erhielt er sie unter der Vorgangsnummer
T03084624, befristet bis zum 14. August 2008, am 15. August 2008 befristet
bis zum 18. November 2008, am 5. November 2008 befristet bis zum 26. Februar
2009, am 3. März 2009 befristet bis zum 8. September 2009, am 4. September
2009 befristet bis zum 8. Dezember 2009 und am 8. Dezember 2009 - wenige
Tage vor dem Mord - befristet bis zum 9. März 2010. Nochmals in Kurzform:
Asylantrag abgelehnt im Jahr 2007, Aufenthaltsgenehmigung erloschen 2007,
Abschiebung angedroht 2007. Zudem lag eine unanfechtbare Ausweisungsverfügung
vor. Dennoch erhielt der Mitbürger eine Unterkunft, wurde über
Jahre hinweg rundum versorgt und müsste offenkundig nur mit den Fingern
schnippen, um die nächste Verlängerung für seinen von den
Steuerzahlern gesponserten Aufenthalt in Deutschland zu erhalten. Monat
für Monat, Jahr für Jahr erschlich sich der Abzuschiebende staatliche
deutsche Förderleistungen. Und in seiner reichlich bemessenen Freizeit
belästigte er Frauen. Die 18-jährige Schülerin Susanna H.
aus der Abiturklasse des katholischen St.-Benno-Gymnasiums wurde ebenfalls
von Syed Azif R. angesprochen. In seiner Zwei-Zimmer-Wohnung im achten
Stock des Asylantenheims (Zimmer 803) in der Florian-Geyer-Straße
fand man sie am 16. Dezember 2009 ermordert auf. ermordet auf. Zwei Wochen
lang veröffentlichten die sächsischen Polizeibehörden kein
Fahndungsfoto des mutmaßlichen Mörders Syed Azif R.. Da man
in Sachsen nicht als »rassistisch« gelten und unbedingt politisch
korrekt sein wollte, hatte man Syed Azif R. über Jahre hin nicht abgeschoben.
Wohl aus den gleichen Gründen scheute man nun auch davor zurück,
in der Vorweihnachtszeit ein Fahndungsfoto herauszugeben."
Beweis
und beweisen in Wissenschaft und Leben. > Aufklärung > Rational,
Rationalität > Wissenschaft.
Bildung. > Statistik.
-
Bildung und Integration. [bpb
15.5.7]
-
Nationaler Bildungsbericht 2010: Staatsministerin
Böhmer zum Nationalen Bildungsbericht 2010: „Alle Kräfte für
bessere Bildungschancen von jungen Migranten bündeln!“ „Die Ergebnisse
des Bildungsberichts sind ein deutliches Alarmzeichen: Um den sozialen
Zusammenhalt in unserem Land auf Dauer zu sichern, müssen mit Hochdruck
alle Kräfte für bessere Bildungschancen von Migranten gebündelt
werden“, betonte Staatsministerin Maria Böhmer anlässlich des
heute veröffentlichen Nationalen Bildungsberichts.... " [BR
PM NR.: 222/10 ]
-
Bildung muslimischer Migranten [DIK]
Buendnis 90
Die Gruenen. [Homepage]
Für viele Probleme im Multi-Kulti-Bereich wurden den Gründen
maßgeblich gefördert.
Chronologie
der Einwanderung und ihrer Bewältigung.
Quellen: [bpb
15.3.5] [Zuwanderungsland
Deutschland (Chronologie)] [Kleine
Geschichte der Migration in Deutschland]
1945-.......
Aufnahme der Flüchtlinge und Vertriebenen, z.B. auch der Spätheimkehrer.
19. Mai 1953 Bundesvertriebenen Gesetz
(BVFG)
1955-1973: Anwerbung
ausländischer Arbeitskräfte. Anwerbeabkommen:
22.12.1955 Italien
1960 Spanien und Griechenland
30.10.1961 Türkei
1963 Marokko
1964 Portugal
1965 Tunesien
1968 Jugoslawien
1965
Ausländergesetz ("Gastarbeiterproblem")
1973-1979: Anwerbestopp
(Ölkrise) und Konsolidierung der Ausländerbeschäftigung
1975
Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung erläßt Zuzugsperre:
In Stadtteile mit 12% Ausländeranteil, Begründung: Überlastete
Siedlungsgebiete
(Köln, Ffm, Hannover, München, Westberlin)
1977
Zuzugsperre aufgehoben
1979-1980: Konkurrierende
Integrationskonzepte
1980
NPD-Kampagne: „Ausländer Stopp !“, DVU verzeichnet Zulauf
1981-1990: Wende in der
Ausländerpolitik
1989
Zusammenbruch des Ostblocks
1990
Am 3.10. "Beitritt" der Länder der DDR zur Bundesrepublik Deutschland.
Im Nachhinein als verfassungswidrig einzustufen, weil dem wieder-
vereinigten Deutschland eine neue Verfassung verwehrt wurde.
..... .... .....
Zerschlagung und Ausschlachtung der DDR-Wirtschaft durch eine
verwahrloste politische Clique um Kohl und seine Untreuhandschergen
1990 .......
Verstärkter Zustrom von Spätaussiedlern [W:
2005 noch ca. 7500 pro Jahr]
1991
Pogrome Hoyerswerda
1992
Pogrome Rostock, Mölln, Solingen
1991-1998: Dementi
und praktische Akzeptanz der Einwanderungssituation
1998-2004: Deutschland,
Einwanderungsland? Staatsangehörigkeit und Zuwanderungsdebatte
2005. 1. Jan.: Zuwanderungsgesetz.
2006
Erster Integrationsgipfel bei Bundeskanzlerin Merkel:
2007
2. Integrationskonferenz auf Bundesebene.
CSU - Christlich
Soziale Union. [Homepage]
Die CSU bestreitet selbst im Jahre 2010 noch, dass Deutschland ein
Einwanderungsland" sei - obwohl der Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund
im Jahre 2008 knapp 19% und der Ausländeranteil 8,2% betrug.
CDU -
Christlich Demokratische Union. [Homepage]
-
Konzept der Christdemokraten: Union: Deutschland kein Einwanderungsland
[RPO
10.5.1]
Darwinismus. [W]
Datenquellen
Deutschland. [GO := Genesis Online, Datenbank
Zeitreihen Statistisches Bundesamt =destatis]
-
Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Fachserie
1, Reihe 2.2 (2009)
-
Ausländische Bevölkerung - Fachserie 1
Reihe 2 (2009)
-
Wanderungen zwischen Deutschland und dem Ausland:
Jahre, Staaten der Europäischen Union 1999-2008: destatisGO
12711-0001.
-
Wanderungen zwischen Deutschland und dem Ausland:
Jahre, Staaten der Europäischen Union, Geschlecht: destatisGO
12711-0002.
-
Wanderungen zwischen Deutschland und dem Ausland:
Jahre, Kontinente 1999-2008: destatisGO
12711-0003.
-
Wanderungen zwischen Deutschland und dem Ausland:
Jahre, Kontinente, Geschlecht: destatisGO
12711-0004.
Europa.
OECD.
UN.
Demographie.
> Statistik.
-
Bevölkerungsentwicklung, Alter, Geburten, Tod, Wanderungen.
Quelle: destatis.
Erläuterungen und Erklärungen [destatis]"Die
wichtigsten Datenquellen
Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung über
die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt. Seit 2005 wird der Bereich Migration
und Integration mit einem neuen Fragekonzept erhoben. Die zuvor verwendete
Unterscheidung zwischen Ausländern und Deutschen wird zugunsten einer
tieferen und umfassenderen Konzepts des Migrationshintergrundes aufgegeben,
das nun auch die Identifikation von Spätaussiedlern, Eingebürgerten
und anderen Migrantengruppen erlaubt, die bisher durch ihre deutsche Staatsbürgerschaft
als Gruppe nicht gesondert ausgewiesen werden konnten. Im Jahr 2008 lebten
15,6 Mio. Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Damit betrug
der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund 19,0 % der Gesamtbevölkerung.
Die jährlich erhobenen Daten zu Personen mit Migrationshintergrund
werden regelmäßig veröffentlicht, Bevölkerung mit
Migrationshintergrund, Fachserie 1 Reihe 2.2..
Das Ausländerzentralregister (AZR) stellt
die wichtigste Datenquelle zur Gesamtheit der ausländischen Bevölkerung
dar. Zur darin registrierten ausländischen Bevölkerung zählen
alle in Deutschland dauerhaft lebenden Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft,
d.h. entscheidend für die Registrierung im AZR ist die fremde Staatsangehörigkeit
der Person. Bei Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft werden Zuwanderer
und ihre Nachkommen nicht im AZR registriert und fallen damit aus der Ausländerstatistik
heraus. Mit zunehmender Zahl der Einbürgerungen und der Personen,
die die deutsche Staatsbürgerschaft durch Geburt in Deutschland erwerben,
sowie der hohen Zahl an Spätaussiedlern werden viele Migranten und
ihre Nachkommen im AZR nicht mehr erfasst. Am Berichtszeitpunkt 31.12.2009
waren 6,7 Mio. Ausländer im AZR erfasst. Die Daten des AZR werden
regelmäßig veröffentlicht, Ausländische Bevölkerung,
Fachserie 1 Reihe 2.
Die Einbürgerungsstatistik beruht auf der
jeweils zum 31.Dezember eines Jahres vom Statistischen Bundesamt durchgeführten
Auswertung der von den Einbürgerungsbehörden der Länder
übermittelten Angaben. Eingebürgerte Personen werden in der amtlichen
Statistik als „Deutsche“ gezählt und sind somit in der Ausländerstatistik
nicht mehr enthalten – auch wenn ihre bisherige Staatsbürgerschaft
fortbesteht. Im Berichtszeitpunkt 31.12.2008 wurden 94 470 Einbürgerungen
vorgenommen. Das ergibt eine Einbürgerungsquote von 1,40 % der ausländischen
Bevölkerung (nach AZR). Die Daten des Einbürgerungsstatistik
werden regelmäßig veröffentlicht, Einbürgerungen Fachserie
1 Reihe 2.1.
Abgrenzung zu anderen Datenquellen
In der Bevölkerungsfortschreibung werden auf Basis
von Meldungen der einzelnen Meldebehörden bei den Ländern die
Zahlen der am 25. Mai 1987 durchgeführten Volkszählung (bzw.
für das Gebiet der ehemaligen DDR die Zahlen des am 3. 10. 1990 durchgeführten
Registerauszugs des damaligen Zentralen Einwohnerregisters) fortgeschrieben.
Die Bestandszahlen über die ausländische Bevölkerung aus
dem AZR und aus der Bevölkerungsfortschreibung weichen infolge unterschiedlicher
Abgrenzungen voneinander ab. Die Zahlen der Bevölkerungsfortschreibung
sind höher als die des AZR , da sie auch vorübergehend in Deutschland
aufhältige Ausländer erfasst. Am Berichtszeitpunkt 31.12.2008
waren 7,2 Mio. Ausländer in der Bevölkerungsfortschreibung erfasst.
Die Zahlen aus der Bevölkerungsfortschreibung dienen als Basis für
die Hochrechnungen der jährlichen Haushaltsstichprobe, dem Mikrozensus.
Die Stichprobenergebnisse des Mikrozensus werden anhand der Merkmale Geschlecht,
Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit (Deutsch-Nichtdeutsch) und
Region hochgerechnet.
Datenabruf über Genesis-Online
Als Zusatzangebot zu den Tabellen, die über die
Webseite und den Fachserien abgerufen werden können, stellt das Statistische
Bundesamt mit GENESIS-Online eine Datenbank zur Verfügung, die tief
gegliederte Ergebnisse der amtlichen Statistik enthält. Mit Genesis-Online
können Nutzer Tabellen individuell anpassen und speichern. In Kürze
werden dort auch detaillierte und tief gegliederte Daten zum Themenbereich
Migration und Integration abrufbar sein. "
Deutsch(e). [W]
> Die Deutschen
und ihre Macken. Materialien zu Geschichte und Zeitgeist des
deutschen Nationalcharakters.
Wer gehört zu Deutschland? Wer ist ein Deutscher? Was ist "deutsch".
Gibt es "typisch" Deutsches?
In jüngster Zeit hat sich Bundespräsident
Wulff in seiner Rede
am 3.10.10 mit einem anbiedernden, opportunistisch-falschen deutschen Geschichtskonzept
in die Nesseln gesetzt, wenn er verkündet, der Islam gehöre zu
Deutschland und die deutsche Kultur habe christlich-jüdische
Wurzeln. Das ist objektiv falsch:
Wir haben germanische Wurzeln und wir haben abendländische
(griechisch-römische) - wie schon der größenwahnsinnige
Titel "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" beschämend
aufdringlich offenbart - und sicher auch christliche Wurzeln und
von der Entwicklung und von den Ländern her haben wir z.B. anhaltinische,
badische, bayerische, brandenburgische, Bremer, fränkische, friesische,
Hamburger, hessische, mecklenburgische, niedersächsische, nordrheinische,
pfälzische, pommerische, preußische, rheinländische, saarländische,
sächsische, schleswig-holsteinische, schwäbische, sudetische,
thüringische, westfälische, württembergische Wurzeln. Und,
auch wenn man es kaum glauben sollte, wir hatten - die Betonung liegt auf
Vergangenheit - auch einmal eine Aufklärung.
Auch diese sollte zu den deutschen Wurzeln gehören, wie unsere Geistes-,
Kultur- und Wissenschaftsgeschichte.
Aber wir haben sicher keine jüdischen und erst
recht keine islamischen Wurzeln. Der christliche, vor allem katholische
Wahnsinn reicht vollkommen. Da brauchen wir die auserwählten
Juden und Muslime nicht auch noch - jedenfalls nicht in den "Wurzeln".
Richtig ist, dass der Islam, sofern es sich um keine bloßen Zwangsmitglieds-Muslime
handelt, inzwischen auch Teil der deutschen Gesellschaft ist. Und das gilt
natürlich auch für die 100.000 Juden und alle anderen Gruppen
mit ihrem jeweiligen Migrationshintergrund. Das sind derzeit über
ein Viertel der in Deutschland Lebenden. Und ohne Frage ergibt sich hieraus
ein gewaltiges Integrationsproblem.
Die gut Hunderttausend Juden, die es in Deutschland
nach dem Holocaust wieder gibt, ergeben statistisch weniger als 1/80 der
Bevölkerung in Deutschland. Sie entfalten aber einen medialen und
gesellschaftspolitischen Wind als wären es 8 Millionen oder mehr.
Hier liegt ein krasses, geschichtsbedingtes Missverhältnis vor. Es
ist zwar unbestritten, dass die deutschen Juden und jüdischen Deutschen
Bedeutendes in der deutschen Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft in der
Geschichte bis auf die Gegenwart geleistet haben, weit mehr, als ihrem
Bevölkerungsanteil entspricht, aber was davon sollte spezifisch "jüdisch"
sein? Zwar galt die Relativitätstheorie Einsteins den Nazis als "jüdisch",
aber das ist natürlich ebenso Unsinn wie eine "jüdische" Mathematik,
Kunst, Musik (ausgenommen die jüdische Volksmusik Klezmer oder
die schönen Gesänge der Rabbis am Sabbat) oder Literatur.
Literaturauswahl
Deutsch & Deutschland: > Literatur
zur Identität, Literatur zur Identität.
-
Jungk, Robert (1990). Deutschland von außen. Beobachtungen eines
illegalen Zeitzeugen. München: Heyne.
-
Hacker, Jens (1992). Deutsche Irrtümer. Schönfärber und
Helfershelfer der SED-Diktatur im Westen. Berlin: Ullstein.
-
Hoffmann, A. (1992). Facts about Germany. Frankfurt: Societas.
-
Körner, Wolfgang (1997). Körners endgültige Geschichte der
Deutschen. München: Piper.
-
Müller, Hanns Christian (1990). Die deutsche Gründlichkeit. Bibliothek
der deutschen Werte. München: Knaur (Satire).
-
Richling, Matthias (1989). Der Deutsche Selbstverstand. Bibliothek der
deutschen Werte. München: Knaur (Satire).
-
Schulz, Eberhard (1958). Deutschland heute. Der Mensch in der Nachkriegszeit.
Frankfurt: Ullstein.
-
Staël, Madame de (dt. 1814, 1985). Über Deutschland. Frankfurt:
Insel.
-
Wehler, Hans-Ulrich (1988). Entsorgung der deutschen Vergangenheit. Ein
polemischer Essay zum "Historikerstreit". München: Beck.
-
Weidenfeld, Werner & Zimmermann, Hartmut (1989, Hrsg.). Deutschland
Handbuch. Eine doppelte Bilanz 1949-1989. München: Hanser.
Deutsche in Polen.
Deutsche Islam Konferenz
(DIK). > Homepage.
Die Linke. [Homepage]
-
Aus der Anfrage an die Bundesregierung [BTDs
16/8282 26.2.2008]: "Antimuslimischer Rassismus und Rechtsextremismus.
Vorbemerkung der Fragesteller
In populistischen und rassistischen Kampagnen gegen „den Islam“ sieht
die extreme Rechte – nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland – aktuell
ein Erfolgsrezept für ihre Propaganda. Solche Kampagnen sollen als
Eintritts- ticket von Rechtspopulisten und Rechtsextremen zur politischen
Mitte dienen. So konstatierte die Studie „Deutsche Zustände 2006“
des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer eine „steigende Islamophobie“
in der Bun- desrepublik Deutschland auch unter Gebildeten. Gut ein Viertel
aller befrag- ten Deutschen meinte, Muslime sollten in Zukunft nicht mehr
in die Bundes- republik Deutschland zuwandern. Die Abwehr gegen den Islam
zieht sich der Studie zufolge durch alle Schichten (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/
0,1518,455473,00.html).
Statt der platten Parole „Ausländer raus“ wird der Rassismus rechter
und rechtsextremer Gruppen oft hinter populistischen Parolen wie Verteidigung
der „deutschen Leitkultur“ und des „christlichen Abendlandes“ gegen „Islamisie-
rung“ und „Moscheebau“ versteckt. So hieß es in einem Demonstrationsaufruf
der NPD in Hessen zum 20. Oktober 2007: „Stoppt die Islamisierung Deutsch-
lands – Keine Großmoschee in Frankfurt-Hausen!“ (http://www.kleve.npd.de).
In Berlin versuchte die NPD, innerhalb der Protestbewegung
gegen den Moscheebau in Heinersdorf ihre Positionen zu artikulieren.
Die vom Kölner Ratsherr der extrem rechten Gruppierung „Pro Köln“
Manfred Rouhs gegründete Partei „Pro NRW“ mit Ablegern in fast einem
Dutzend nord- rhein-westfälischen Kommunen will sich als „Anti-Islam-Partei“
etablieren. In München macht eine „Bürgerbewegung Pro München“
Wahlkampf mit dem Widerstand gegen den Bau einer Moschee im Stadtteil Sendling.
Die im Januar 2005 gegründete „Bürgerbewegung Pro Deutschland“
unter dem Vorsitz von Pro-Köln-Ratsherr Manfred Rouhs dient als bundesweiter
Dachverband dieser Gruppierungen. Wo keine neuen Moscheen geplant seien,
werde halt gegen die bestehenden gekämpft, erklärte Pro-NRW-Funktionär
Markus Beisicht. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz hält
einen Erfolg der antiislamischen Kampagne von „Pro NRW“ und ähnlichen
Gruppierungen für möglich und glaubt, dass diese im Westen der
Bundesrepublik Deutschland bei Wahlen die NPD überflügeln könnten
(Spiel mit der Angst, DER SPIEGEL 1/2008).
Gegen Moscheenbau in der Bundesrepublik Deutschland
engagiert sich auch der als Dachverband entsprechender Bürgerinitiativen
gegründete Bundesver- band der Bürgerbewegungen zur Bewahrung
von Demokratie, Heimat und Menschenrechten (BdB e. V.).
Neben parteipolitischen Projekten mit explizit antiislamischer Ausrichtung
und Bürgerinitiativen gegen Moscheeneubauten gibt es eine zunehmende
Zahl islamkritischer Internetseiten, auf denen häufig in rassistischer,
beleidigender, hasserfüllter und oft gewaltverherrlichender Weise
gegen Muslime und den Islam sowie generell gegen Migranten aus Ländern
des Nahen und Mittleren Ostens gehetzt wird. Insbesondere das Weblog „Politically
Incorrect“ (http:// www.pi-news.net/) ist mit seinen nach eigenen Angaben
10 000 bis 20 000 täg- lichen Besuchern zu einem zentralen Forum der
Islamhasser in der Bundes- republik Deutschland geworden. So malen sich
Kommentatoren des Blogs aus, H-Bomben über Mekka und Medina abzuwerfen,
nachdem sie „jeden Moslem, der sich anmaßt, ehemals christlichen
Boden mit seiner Existenz zu beflecken“, niedergemacht haben (Freier Hass
für freie Bürger, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21.
Oktober 2007). ... "
Djihad (Dschihad,
Jihad).
Kienzler
(2002, S. 93f) führt aus: "Nach einer langen Geschichte der Interpretation
beschreibt der heutige Islamologe Ahmad Taheri in der Frankfurter Rundschau
vom 26. 9. 1990 den Dschihad so: 'Die Pflicht zum Dschihad ist eng mit
der Universalität des Islam verbunden. Das klassische Rechtssystem
teilt die Welt in zwei Gebiete auf: ,dar al-islam', das ,Haus des Islam',
und ,dar al-harb', das ,Haus des Krieges' oder des Unglaubens. Im ,Haus
des Islam' herrschen der islamische Staat und das islamische Recht. Das
,Haus des Krieges' ist das Gebiet der NichtMoslems, also der Ungläubigen.
Die Moslems haben die Pflicht, ihr Territorium gegen Angriffe der Ungläubigen
zu verteidigen und zugleich die Welt der Ungläubigen zu unterwerfen,
bis der Islam auf dem gesamten Globus herrscht. Der Kampf des Islam hört
grundsätzlich erst dann auf, wenn alle Menschen den islamischen Glauben
angenommen oder sich [>64] dessen Herrschaft gebeugt haben. 'Die Grenze
des Islam ist die Grenze der Welt'."
Egoismus.
Wir sind alle Egoisten, d.h. unsere Handeln wird durch unsere Affekte,
Wünsche, Bedürfnisse und Motive bestimmt. Darunter können
natürlich auch moralische oder ethische Bedürfnisse sein. Die
Primitivst-Begründung religiöser Moral beruht im wesentlichen
wie auch die Höllen und Teufelsphantasien auf Lohn und Strafe. Wer
sich wohl und gottgefällig verhält, hat Aussicht auf einen Platz
im Paradies, wer sich böse gibt und gegen die Gebote oder Verbote
verstößt, erwirbt Ansprüche für die Hölle.
Die Sozialpsychologie kennt indessen eine rationale
Begründung moralisches Handelns sogar im Dienste des Egoismus. Denn
es gibt nur zwei Arten von Egoisten: kluge und dumme. Kluge Egoisten sind
sozial, weil sie wissen, dass ihre Interessen dauerhaft nur dann Anerkennung
und Berücksichtigung finden, wenn sie selbst die Interessen der anderen
anerkennen und berücksichtigen. Das ist so eine Art sozialpsychologisch
begründeter Goldener Regel. Nur dummen Egoisten sind die Interessen
anderer egal, und daher werden früher oder später auch die anderen
die Interessen des dummen Egoisten nicht mehr berücksichtigen und
anerkennen.
Ehre. > Stolz.
Ehrenmord. [W]
Inakzeptabler, aber dank unserer Medien eingeführter
und etablierter Begriff. Ein Fehlverhalten eines Familienmitglieds wird
als tiefgreifene Verletzung der eigenen Ehre bewertet und in einer Art
privaten Rachejustiz mit dem Tod durch Ermordung geahndet. Zur Problematik
der Definition: FAQ.
Liste
der "Ehrenmorde" in Deutschland. [Bis 28.8.11: 155 Morde nach der
Quelle]
-
2011:
[bis 28.8.11: 9] * Ali * Martina Kreutzer * Fathia el Q. * Zorica H. *
Ayse * Rola El-Halabi * Nevin und Leyia C. * Caroline *
-
2010:
31
* Selma * Nalan S. * Khatera * Gülhan * Amal Jaafar * Döndü
S. * Yalda * Anna * Zora * Fatma * Tanja * Gönül * Funda * Ahmet
* Ali * Cevide Secen * Sabine * Margarethe * Sara (Jasmin) * Gülsen
* Ivona * Gülay * Filis * Ghassan Al-D. * Iris S. * Indira * Meral
K. * Laura Valanciute und Andreas Olivera * Filiz Y. * Janine Fuentes-Perez
*
-
2009:
35
* Mizgin / Müdje B. * Ayse Banu Ö. * Özlem * Farida * Marita
* Claudia Küfte * Gülsüm Semin * Narun C. * Fatma * Nicole
B. * Aylin/Baha * Nurcan G. * Nazan D. * Büsra Özkan * Hülya
* Nesima R. * Beata Statkiewicz * Ayse T. * Sinat A. und Idris B. * Sibel
* Zeyneb D. * Andrea W. * Nurdan Eker * Hanna * Figen Capkan * Büsra
G. * Raina * Filiz E. * Anna * Güllü * Karima * Karina * Susanna
H. *
-
2008:
24
Emine S. * Ursula und Heribert R. * Aysin T. * Frank H. * Morsal Obeidi
* Sadiqua M. * Safiye * Sekin Ö. * Sonoor * Ayse * Kumru A. * Fuad
* Ibtihal Al Z. * Irina H. * Canan * Shirin P. * Saadi * Gamze C. * Ahmed
* Durkadin Tasdelen * Daniela * Anna * Fatma N. *
-
2007:
17
* Frixos Gedas * Gönül * Marion * Derya Pešter * Rukiye Pešter
* Ayse S. * Suzana L. * Georgius K. * Sandra * Sahar * Aynur Özdemir
* Imre K. * Yvan Schneider * Jasmin U. * Aylin Korkmaz * Elif * Maria Bitiki
*
-
2006:
3
* Gülperi B. * Sazan Bajez-Abdullah * Sevgi I.
-
2005:
8
* Meryem Ö. * Hatun Sürücü * Ahmed M. * Gönül
(Gülcan) Karabey * Regina E. * Mustafa * Marcus * Anja *
-
2004:
8
* Aylin * Filis * Ramona S. * Kemal * Semra Uzun * Melek E. * Zohra * Mariann
Laboda
-
2003:
3
* Ulerika Zena * Ayse Y. * Türel Yalman *
-
2002:
3
* Hülya G. * Mirjana Pantic * Birsen T.
-
2001:
3
* Nezara Z. * Funda Sacin * Nihal A. *
-
bis
2000: 11 * Malika * Sashu * Cavus Ünlü * Kevser Kurt
* Waffa (Samira) * Hatun Sönmez * Kirsten * Serif Alpsozman * Ayse
Dizim * Fadia H. * Perihan
Einbuergerung. [W]
Einbuergerungstest.
[W]
Einstellung. > Vorurteil.
Schwieriges Homonym
und grundlegender individual-, sozialpsychologischer und soziologischer
Begriff. Wir haben alle Einstellungen und bringen dies, meist ohne
es zu bemerken, schon immer mit. Wahrnehmen, denken und die Informationsverarbeitung
werden schon durch die Einstellung beeinflußt und nicht selten gebahnt.
Wir sehen (nicht), was wir (nicht) sehen wollen (> Abwehrmechanismen).
Aus unserer Psychoedukation zur Psychotherapie
von Einstellungen: Wort- und Begriffsfeld um den Einstellungsbegriff.
Auffassung; Überzeugung; Erfahrung; Vorurteil; Meinung; Grundsätze,
Prinzipien; Weltanschauung; Philosophie; „Filter“ oder „Brille“, durch
die man die Welt, die Dinge und die Menschen „sieht“; Wahrnehmungslenkung;
Beurteilungen; Wertungen.
Psychologie heißt die Wissenschaft vom Erleben
und Verhalten. Vieles aus unserem Erleben und Verhalten, wie z. B. unsere
Wahrnehmung und Aufmerksamkeit werden – meist ohne dass wir uns dessen
besonders bewusst sind, von unseren Einstellungen beeinflusst oder manchmal
sogar bestimmt. Einstellungen sind so etwas wie Filter oder
Brillen,
durch die wir uns selbst und das Geschehen um uns herum, kurz, die „Welt“
wahrnehmen, beurteilen und bewerten. Einstellungen können das Leben
erleichtern und erschweren, je nachdem, welche Ziele jemand verfolgt oder
welche Situation vorliegt. Einstellungen sind einerseits so etwas wie „Energiesparer“,
weil wir nicht erst denken müssen, sondern aus unserer Einstellung
heraus schnell beurteilen und bewerten können, andererseits aber so
etwas wie „Entwicklungsbremser“ oder „Scheuklappen“,
die Neues behindern oder gar verunmöglichen.
Bedeutung des Einstellungsbegriffs in der Persönlichkeits-
und Sozialpsychologie. Im Allgemeinen ist mit Einstellung etwas Grundlegenderes,
Tieferes und Anhaltenderes gemeint. In diesem Sinne
bedeutet Einstellung so etwas wie Grundeinstellung.
Allgemeine Beispiele für die grundlegende Bedeutung
von Einstellungen. Wie wichtig Einstellungen sind, kann man vielen Alltagsbeispielen
entnehmen: (1) gibt man aus Versehen die Buntwäsche in die Kochwäsche,
ist also das Waschprogramm falsch eingestellt, so geht die Wäsche
ein und verfärbt sich. (2) Ist eine Stanzmaschine falsch eingestellt,
wird Schrott produziert. (3) Sind Ampeln falsch eingestellt, können
Chaos oder Unfälle die Folge sein. (4) Ist eine Weiche falsch gestellt,
fährt das Schienenfahrzeug in eine falsche Richtung und es kann zu
gefährlichen Situationen kommen. (5) Wurde Ihre Brille falsch eingestellt,
sehen Sie verschwommen oder schlechter. (6) Haben Sie die falsche Telefonnummer
eingestellt, errei-chen Sie nicht, wen Sie wollten. (7) Unterschätzen
Sie eine Gefahr, können Sie Schaden nehmen. (8) Überschätzen
Sie eine Gefahr, hemmen Sie sich im Handeln. (9) Meinen Sie, man kann etwas
doch nicht ändern, unterlassen Sie entsprechende Versuche, tun nichts
und bleiben passiv. (10) Halten Sie ein Mittel für ungeeignet, wenden
Sie es nicht an und kommen womöglich an dieser Stelle nicht weiter.
(11) Ist man zu sich selbst negativ eingestellt, geht es einem nicht besonders
gut. (12) Traut man einer Bezugsperson nicht, ist man misstrauisch, eifersüchtig
und kontrollierend. (13) Vertraut man blind oder naiv, wird man womöglich
sehr enttäuscht. (14) Meint man, eine Bezugsperson sei auf die Welt
gekommen, um sich für einen hinzugeben, so leidet man womöglich
an einer egozentrischen Einstellung (ich bin der Mittelpunkt der Welt).
Ergebnis: Eine richtige oder angemessene Einstellung kann für die
Selbstentfaltung und Lebenszufriedenheit sehr wichtig sein.
Entstehung und Zusammenhänge, Altlasten
und Selbstwertgefühl. Einstellungen entwickeln sich aus unseren
Erfahrungen
und sind im Gedächtnis gespeichert. Neue Erfahrungen
werden im Lichte alter Erfahrungen gemacht. So können sich Einstellungen
verdichten, verallgemeinern und verfestigen. Manchmal übernehmen wir
Einstellungen, Beurteilungen und Wertungen bezüglich unserer Person
von anderen, als Kinder das, was unsere Eltern, Geschwister und andere
Bezugspersonen uns vermitteln, aber auch die Freunde, der Kindergarten,
die Schule, Umgebung und Nachbarschaft spielen eine Rolle. In gewisser
Weise sind wir manchmal auch so, wie andere uns wahrnehmen, beurteilen
und bewerten. Manchmal haben aber die Beurteilungen und Wertungen der anderen
gar nichts mit uns zu tun, sind sozusagen deren Sache und wir schleppen
fremde Einstellungen, Beurteilungen und Wertungen als Altlast
mit uns herum. Vorsicht und Umsicht sind etwas anderes als Angst, Verzagtheit
oder Gehemmtheit. Tollkühnheit oder Verwegenheit (handeln ohne jegliche
Angst) ist etwas anderes als Mut (handeln trotz Angst durch überwinden
und stellen). Manchmal werden wir auch Opfer des schlechtes Rufes einer
nahen Bezugsperson („Sippenhaft“).
Lit: Heinert, Klaus (1979). Einstellungs-
und Verhaltensänderung. München: Reinhardt (UTB)
Einwanderung (Immigration).
[W]
> Aufenthaltsgesetz > Zuwanderung.
-
"Arbeitsmarkt Schäuble pocht auf höhere Hürden für
Einwanderer. Innenminister Schäuble will sich von der EU auf keinen
Fall diktieren lassen, zu welchen Bedingungen Einwanderer in Deutschland
arbeiten dürfen – und fordert strengere Richtlinien. ..." [Foc
6.12.7]
Einwanderung
in den Sozialstaat. (Sozialsysteme) > Zuwanderung.
Caldwell, Christopher (2009). Reflections on the Revolution in
Europe. : Penguin. "Die kapitalistische Argumentation lautet, dass Einwanderer
einen großen wirtschaftlichen Nutzen bringen, weil sie als Arbeitskräfte
gebraucht werden und `die Jobs machen, die kein Europäer will´.
Das beruht aber auf einem kurzfristigen Denken. Es gilt nur so lange, wie
die Einwanderer aus den Niedriglohnländern sich nicht an die Gegebenheiten
der westeuropäischen Gastländer angepasst haben. Sobald sie dies
tun und die Rechte erhalten und Ansprüche stellen, die in den europäischen
Wohlfahrtsstaaten gelten, hören sie auf, die schlechtbezahlten Jobs
zu tun, zumal ja der Sozialstaat mit Lohnersatzleistungen eine Alternative
bietet. Allgemein wirkt der Sozialstaat wie ein `Zuwanderungsmagnet´
(Hans-Werner Sinn), gerade auf Geringqualifizierte. Eine staunenswerte
Zahl zur fehlgeschlagenen Integration in den Arbeitsmarkt hat vor einiger
Zeit die Bundesausländerbeauftragte veröffentlicht: Von 1971
bis 2000 ist die Zahl der Ausländer in Deutschland von 3 Millionen
auf etwa 7,5 Millionen gestiegen. Die Zahl der erwerbstätigen Ausländer
hat sich jedoch nicht bewegt: Sie blieb bei rund 2 Millionen. 1973 (dem
Jahr des Anwerbestopps) waren 65 Prozent der Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt
beschäftigt, ein Jahrzehnt später waren es nur noch 38 Prozent."
Siehe auch Spiegel Interview 8.12.9.
Medienstimmen:
-
"Einwanderung in die Sozialsysteme … sozialamt Einwanderung
in die Sozialsysteme ...… ist eine Formel, die Otto Schily, weiland Bundesinnenminister
aus den Reihen der SPD, zuerst benutzt hat, um dasselbe zu sagen wie die
weiland Bundeskanzlerkandidatin aus den Reihen der CDU, Angela Merkel:
„Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert“. ..." [SiN
7.1.29; W]
-
"Einwanderung in die Sozialsysteme. Kapitalisten
und Sozialisten haben sich geirrt: Die ungesteuerte Einwanderung nach Europa
war kein dauerhafter Gewinn. Sie hat weder volkswirtschaftlich genutzt,
noch stabilisiert sie den Wohlfahrtsstaat - im Gegenteil. ..." [FAZ
8.12.9]
Der Rat für Migration weist die Floskel von der Einwanderung
in die Sozialsysteme zurück [PDF
8.7.4]
"Mit dem Zuwanderungsgesetz hat sich Deutschland vom informellen zum
formellen Einwanderungsland gewandelt. Das ist die – unausgesprochene –
Botschaft des Gesetzes. Damit ist der Weg abgeschlossen, der im Jahr 2000
mit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts begann. Beide Reformen
werden in der historischen Erinnerung für die innenpolitische ‚Ära
Schily‘ prägend bleiben.
Jahrzehntelang wurde für Deutschland vergeblich
Einwanderungsgesetzgebung und Integrationspolitik gefordert, um politisch
gleichzuziehen mit der unverkennbaren Entwicklung zum Einwanderungsland.
Das ist, mit vielen Abstrichen von den Visionen der ‚Süßmuth-Kommission‘,
erst jetzt geschehen. Die bei der Vorbereitung des ersten Gesetzentwurfes
noch verhalten positive Stimmung im Umgang mit den Themen Migration und
Integration aber ist im jahrelangen Streit um das Zuwanderungsgesetz wieder
verlorengegangen.
Der Preis für die historische Verspätung
sind Defizite in Verlauf und Ergebnissen der Integration. Sie dürfen
nicht einseitig den Einwanderern zugeschrieben werden, wie im öffentlichen
Schlagabtausch um das Zuwanderungsgesetz immer wieder geschehen, z.B. in
der denunziativen Rede von der „millionenfachen Einwanderung in die Sozialsysteme“.
Das ist Geschichtsklitterung:
In Wirklichkeit hat Deutschland von der Mitte der
1950er Jahre bis in die frühen 1970er Jahre und mit dem Familiennachzug
noch weit darüber hinaus einen organisierten Unterschichtenimport
(‚Gastarbeiterbevölkerung‘) betrieben bzw. zugelassen. Es hat dann
dem Übergang von Daueraufenthalten in echte Einwanderungssituationen
lamentierend zugesehen, ohne die nötigen und immer wieder geforderten,
nachhaltigen Integrationskonzepte anzubieten oder gar den mißliebigen
Dauergästen mit einem goldenen Handschlag demonstrativ die Einbürgerung
zu erleichtern, wie dies die Integrationsbeauftragte und ihre Vorgänger/innen
immer wieder gefordert haben.
Wenn Integration in Deutschland bislang trotzdem
ohne größere Spannungen funktioniert hat, dann sollte man sich
dafür bei den Zuwanderern bedanken, die sich in diesem widerwilligen
Einwanderungsland im Rahmen ihrer Möglichkeiten integriert haben.
Die Rede von der „Einwanderung in die Sozialsysteme“ war das Gegenteil
davon. Es genügt deshalb nicht, nach dem endlich gefundenen Konsens
im Kreise der politischen Akteure wieder betont friedfertig miteinander
umzugehen und so zu tun, als sei im Vorfeld sei nichts geschehen.
Die angeblichen ‚Einwanderer in die Sozialsysteme‘
haben die im politischen Schlagabtausch zu Lasten Dritter verwandten Argumente
nicht überhört, zumal solche sozialen Verleumdungen hierzulande
eine lange Geschichte haben. Ebenso nachhaltig dürften diese Argumente
[>2] aber auch bei jenen gewirkt haben, denen Einwanderer nach wie vor
als mißmutig geduldete Kostgänger mit unzureichenden Tischsitten
erscheinen, die per Gesetz endlich integrativ zu disziplinieren sind. Auf
dem Schild über dem Eingang nach Deutschland heißt es nach Auffassung
vieler, trotz Zuwanderungsgesetz, nach wie vor nicht „Einwanderer gesucht
und willkommen!“, sondern „Einwanderung als nötiges Übel akzeptiert!“
..."
Einwanderungsland.
[W] > CSU,
CDU, Die Linke, FDP, Grüne, SPD, Rechte und Neonazis.
Ein Land, in das viele einwandern wollen und
das infolgedessen besondere Regelungen für die Einwanderung entwickelt
hat. Als traditionelle Einwanderungsländer gelten besonders Australien
und die USA.
Einwanderungsregelungen.
Australien.
England.
Frankreich.
Israel.
-
Migration und Integration in Israel [bpb
2007]
Italien.
Neuseeland.
USA.
Entwicklung.
Erschleichen von Leistungen.
Erziehung.
Ethik und Moral.
Ethnie(n).
Europa.
Europaeische
Integration.
EuropaeerInnen.
Faehigkeiten.
Familie.
Fatwa. [W]
Rechts"gutachten".
[W] führt aus:
"Die bekannteste Fatwa, die auch den Begriff erst der nicht-islamischen
Welt bekannt machte, stammt vom iranischen Ayatollah Khomeini. Am 14. Februar
1989 verlangte der Schiitenführer die Tötung des Schriftstellers
Salman Rushdie wegen angeblicher Gotteslästerung in seinem Buch „Die
Satanischen Verse“ und wegen Abfalls vom Islam. Allerdings bestreiten insbesondere
Sunniten die Gültigkeit dieser Fatwa.
Im September 2000 wurde von Sheikh Nasr Farid Wassal,
dem Großmutfi von Ägypten, eine Tabak-Fatwa zur Unterstützung
der nationalen Antiraucherkampagne erlassen. In den vier orthodoxen Rechtsschulen
gibt es jeweils drei kontroverse Lehrmeinungen über Tabakgenuss: einige
sind der Ansicht, dass das Rauchen verboten sei, andere halten es für
erlaubt bzw. verwerflich. [1]
Nach den Terroranschlägen am 7. Juli 2005 in
London erklärte der dortige Rat der Sunniten („Jama'at e Ahl e Sunnat“),
jegliche Form von Anschlägen sei nicht mit dem Islam vereinbar. Um
die Bedeutung der Aussage zu unterstreichen, wählte der Sunnitenrat
die Form der Fatwa.
Am 26. Oktober 2005 veröffentlichten islamische
Geistliche in Somalia eine Fatwa, die sich gegen die Beschneidung beziehungsweise
die Genitalverstümmelung an Mädchen richtet. Darin wird die in
Afrika weit verbreitete traditionelle Praxis als „unislamisch“ verurteilt.
Scheich Nur Barud Gurhan, der stellvertretende Vorsitzende der Dachorganisation
somalischer Geistlicher, setzte die Beschneidung von Frauen mit einem Mord
gleich. Im Jahr 2006 wurde eine weitere Fatwa gegen die Genitalverstümmelung
an Frauen von der Al-Azhar-Universität in Kairo erlassen. Die Initiative
dazu kam u. a. vom Obermufti von Mauretanien und von Rüdiger Nehberg.
[2]
Im April 2006 kündigte Irans Staatspräsident
Mahmud Ahmadinedschad an, anlässlich der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft
das bis dahin geltende strenge Stadionverbot für Frauen aufzuheben.
Die Umsetzung der entsprechenden Gesetzesänderung wurde jedoch durch
eine Fatwa von Ayatollah Mohammad Fazel Lankarani verhindert."
FDP
- Freie Demokratische Partei. [Homepage]
-
Bayern: FDP legt Forderungskatalog zur Integrationspolitik vor [charivari
3.9.10]
Feindbilder.
-
Neuer Sammelband zur Feindbildpropaganda im Kalten Krieg.
Rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse (17. ? 20. März 2005) legen Rainer
Gries von der Universität Wien und Silke Satjukow von der Universität
Jena den reich bebilderten Sammelband ?Unsere Feinde. Konstruktionen des
Anderen im Sozialismus? vor. Darin wird die Feindbildpropaganda in den
Ländern und Gesellschaften des ?real existierenden Sozialismus? analysiert.
..." [Uni
Wien 15.3.5]
-
Haim Omer (Autor), Arist von Schlippe (Autor), Nahi Alon
(2010). Feindbilder - Psychologie der Dämonisierung. Mit einem
Vorwort des Dalai Lama. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
-
Udo Ulfkotte (2003). Der
Krieg in unseren Städten. Wie radikale Islamisten Deutschland
unterwandern. Frankfurt: Eichborn.
Fiqh. [W]
Bezeichnung für die Rechtswissenschaft (Jura) im Islam.
Flucht, Flüchtlinge.
> Vertreibung, Vertriebene.
Foerdern und Fordern
Prinzip.
Frauen. > Geschlecht > Gleichberechtigung
> Männer > Menschenrechte >
Literatur:
-
Beyer, Johanna; Lamott, Franziska & Meyer, Birgit ().
Frauenhandlexikon. Stichworte zur Selbstbestimmung. München: C.H.
Beck.
-
Jahressymposion 2010 Turm der Sinne (Nürnberg).
Frauen im Atheismus.
Frauen im Buddhismus.
Vorbemerkung zu Informationen über Religionen. Viele
Veröffentlichungen offizieller Institutionen sind frisiert, einseitig,
euphemistisch, im Kern nicht selten verheuchelt und verlogen. Das gehört
zur Religion wie zur Politik und das Amen in der Kirche. Es empfiehlt sich
also grundsätzlich Vorsicht, auch bei den hier gegebenen Hinweisen.
-
Die Rolle der Frau im Buddhismus [PDF].
Hieraus: "Im Majjhima-Nikâya (115, A:1,20) steht: "Unmöglich
ist es und kann nicht sein, dass eine Frau einen Arahat als vollkommen
Erwachten oder einen Cakravartin (Gottkönig) darstellen kann oder
dass sie Herrschaft
über den Himmel, die Hölle oder Brahmas erlangen kann." In
der Konsequenz bedeutet diese Behauptung, dass Frauen auf dem buddhistischen
Weg große Realisationen erreichen können, jedoch nicht die allerhöchste."
-
Frauen im
Buddhismus.
-
Die Stellung
der Frau im Buddhismus.
Anmerkung: Der Missbrauch von Kindern (> Göttin
auf Zeit) für religiöse Zwecke ist im Buddhismus als schwerwiegendes
Menschenrechtsproblem anzusehen, das z.B. vom Dalai Lama - selbst ein Opfer
- souverän ignoriert wird.
Frauen im Christentum.
> Frauen in der Bibel.
Vorbemerkung zu Informationen über Religionen. Viele
Veröffentlichungen offizieller Institutionen sind frisiert, einseitig,
euphemistisch, im Kern nicht selten verheuchelt und verlogen. Das gehört
zur Religion wie zur Politik und das Amen in der Kirche. Es empfiehlt sich
also grundsätzlich Vorsicht, auch bei den hier gegebenen Hinweisen,
wenngleich es an den Bibelfundstellen kaum etwas zu rütteln gibt.
Die gesamte Geschichte des Christentums zeigt eine einzigartige soziopathische
Einstellung zu den Frauen und Andersgläubigen. Dem verdanken wir ja
auch die ungeheure Blutspur, die die Kirche der "Menschenliebe" hinterlassen
hat. Und am rückschrittlichsten und klar menschenrechtsfeindlich
ist die Stellung der Frau in der katholischen Kirche geregelt. Die Steinzeiteinstellung
zur Würde und Bedeutung der Frau ist in der Bibel durch viele Äußerungen
fundiert nachgewiesen, z.B.:
-
1 .Mose 3,16:
-
1 .Mose 3,16: ,,Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger
wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen
soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein“.
-
1.Tim.2,11-12: "Denn Adam ist am ersten gemacht, danach Eva".
-
1. Kor. 14,34: Mulieres in ecclesia taceant = "Eure Weiber lasset schweigen
in der Gemeinde."
-
Eph.5,22 (Brief des Paulus an die Epheser): ,"Die Frauen seine untertan
ihren Männern als dem Herrn."
-
Joh. 2,4: Jesus zu seiner Mutter: „Weib, was habe ich mit dir zu
schaffen?".
-
1. Mose 2,22: Und Gott der HERR baute ein Weib aus der Rippe, die er vom
Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.
Frauen im Hinduismus. [W]
Vorbemerkung zu Informationen über Religionen. Viele
Veröffentlichungen offizieller Institutionen sind frisiert, einseitig,
euphemistisch, im Kern nicht selten verheuchelt und verlogen. Das gehört
zur Religion wie zur Politik und das Amen in der Kirche. Es empfiehlt sich
also grundsätzlich Vorsicht, auch bei den hier gegebenen Hinweisen.
-
Im Gesetzbuch des Manu steht folgendes über den Status der Frau :
"Als junges Mädchen gehörte die Frau ihrem Vater, als Verheiratete
ihrem Ehemann und als Witwe ihren Söhnen und Verwandten, denn die
Frau darf niemals unabhängig sein." [RO]
-
Witwenverbrennung [W2]
Frauen im Islam. > Frauen
in der Bibel.
Vorbemerkung zu Informationen über Religionen. Viele
Veröffentlichungen offizieller Institutionen sind frisiert, einseitig,
euphemistisch, im Kern nicht selten verheuchelt und verlogen. Das gehört
zur Religion wie zur Politik und das Amen in der Kirche. Es empfiehlt sich
also grundsätzlich Vorsicht, auch bei den hier gegebenen Hinweisen.
In der Arabischen
Charta der Menschenrechte heißt es im Artikel 9 : "Alle Menschen
sind vor dem Gesetz gleich. Jeder im Hoheitsgebiet des Staates hat einen
Anspruch darauf, dass seine Sache von einem Gericht gehört wird."
Daraus ergibt sich, dass Männer und Frauen gleich zu behandeln sind
- was natürlich nicht der Fall ist. Die Verlogenheit und Heuchelei
im Islam ist ebenso so hoch entwickelt, wie in allen Religionen oder in
der Politik, z.B. in Deutschland, wenn man z.B. an Artikel 1 oder 14,2
GG denkt (> Bundesverfassungsericht
(Fehlurteile) > Unrecht im Namen
des Rechts.)
Frauen im Judentum. > Frauen
in der Bibel.
Vorbemerkung zu Informationen über Religionen. Viele
Veröffentlichungen offizieller Institutionen sind frisiert, einseitig,
euphemistisch, im Kern nicht selten verheuchelt und verlogen. Das gehört
zur Religion wie zur Politik und das Amen in der Kirche. Es empfiehlt sich
also grundsätzlich Vorsicht, auch bei den hier gegebenen Hinweisen.
Die wichtigste Quelle für die Bedeutung und Stellung der Frau im
religiösen Judentum - es gibt Gottseidank auch ein anderes - ist immer
noch die Bibel, wobei der Talmud
wichtige Anpassungsleistungen vollbringen kann, ein Instrument, das die
Christen und Moslems nicht (weil sie ihren Messias schon gesehen) haben.
Frauen in der Bibel.
-
"Die Frauen in der Bibel. Im Alten Testament gibt es eine Unmenge
von Texten, in denen die Frauen zu Objekten erniedrigt angesehen werden,
in einen gesellschaftlichen Platz unterhalb dem der Männer und diesen
strikt untergeordnet. Als Frau geboren zu werden war im Israel des Alten
Testamentes eine schlechte Nachricht für die Familie (Lev 12: 1-5);
die Frau verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Unterwerfung unter ihren
Vater, der sie verkaufen konnte, um seine Schulden zu bezahlen, und der
sie verheiratete, mit wem er wollte. (Jos15:16, 1 Sam 18:17-19) Sie erhielt
keine Ausbildung, und mit der Hochzeit wurde sie zum Eigentum ihres Ehemannes.
Er besaß und kontrollierte sie zusammen mit seinen ganzen Besitztümern,
seinem Haus, seinen Sklaven und Tieren. (Ex 20:17) Ihre Hauptaufgabe war
es, viele Söhne zu gebären und sich um den Haushalt zu kümmern.
Sie konnte ausgestoßen oder zu Tode gesteinigt werden, wenn sie bei
der Hochzeit keine Jungfrau mehr war oder Ehebruch begangen hatte. (Dt
22,20-22) ... " [Herausgeber: Gefährten des hl. Franziskus e.V.
Birresdorfer Str. 77 - 53424 REMAGEN: PDF]
-
Könige 11,1-7: "Salomos Vielweiberei und Götzendienst. ... 3
Und er hatte siebenhundert Weiber zu Frauen und dreihundert Kebsweiber;
und seine Weiber neigten sein Herz. ... "
Frauen in sonstigen
Religionen und Ideologien.
Vorbemerkung zu Informationen über Religionen. Viele
Veröffentlichungen offizieller Institutionen sind frisiert, einseitig,
euphemistisch, im Kern nicht selten verheuchelt und verlogen. Das gehört
zur Religion wie zur Politik und das Amen in der Kirche. Es empfiehlt sich
also grundsätzlich Vorsicht, auch bei den hier gegebenen Hinweisen.
Freiheit. > Vom
vielfältigen Mißbrauch eines Grundwertes.
Freizuegigkeit.
-
Allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern [, text,
]
Fremd.
Fremdes macht mitunter Angst, hin und wieder auch neugierig. Man kennt
es nicht, kann es nicht richtig einschätzen; diese Seite des Fremden
aktiviert Vorsicht, ruft Unsicherheit hervor.
Ablehnung, womöglich sogar feindselige Ablehnung
von Fremden geht über die normale und natürliche Haltung zwischen
den Polen Vorsicht, Angst, Unsicherheit einerseits, Neugier und Faszination
andererseits hinaus. Eine solche Haltung kann irrationaler Natur oder
durch Erfahrung, Überlieferung, Erziehung oder öffentliche Meinung
des beeinflussenden Umfeldes gebildet worden sein.
Fremdbild.
Fundamentalismus.
[W] > Ost-West-Konflikt.
> Wahn.
Gastarbeiter. > Chronologie
....
Gast,
Gastfreundschaft, Umgang mit Gästen.
Gegenseitige Hilfe.
Generation.
Generationenkonflikte.
Genetik,
genetische Unterschiede > Rasse(n), > Vererbung.
Genfer
Fluechtlingskonvention.
Genitalverstuemmelung.
Fatwa
Islamischer Geistlicher in Somalia gegen die Genitalverstümmelung.
| [W]: "Am 26. Oktober
2005 veröffentlichten islamische Geistliche in Somalia eine Fatwa,
die sich gegen die Beschneidung beziehungsweise die Genitalverstümmelung
an Mädchen richtet. Darin wird die in Afrika weit verbreitete traditionelle
Praxis als „unislamisch“ verurteilt. Scheich Nur Barud Gurhan, der stellvertretende
Vorsitzende der Dachorganisation somalischer Geistlicher, setzte die Beschneidung
von Frauen mit einem Mord gleich. Im Jahr 2006 wurde eine weitere Fatwa
gegen die Genitalverstümmelung an Frauen von der Al-Azhar-Universität
in Kairo erlassen. Die Initiative dazu kam u. a. vom Obermufti von Mauretanien
und von Rüdiger Nehberg. [2]" |
-
"Die Kindernothilfe betrachtet die weibliche Genitalverstümmelung
(female genitale mutilation, kurz: FGM) als schwere Kinder- und Menschenrechtsverletzung,
die das sichere und gesunde Aufwachsen von Mädchen behindert. Aus
diesem Grund ist die Kindernothilfe gegen FGM - vor allem in Äthiopien
- aktiv. Zwischen 2000 und 2009 haben wir ein sehr erfolgreiches, mit dem
BMZ kofinanziertes Projekt abgeschlossen, dessen Erfolge sich durchaus
sehen lassen können: Mehr als 1,2 Millionen Menschen wurden durch
Präventions- und Aufklärungsarbeit erreicht, 400.000 Mädchen
im Alter zwischen vier und zehn Jahren wurden aufgeklärt. Insgesamt
konnte die Verstümmelungsrate zwischen 2005 und 2009 von 62 auf 25
Prozent gesenkt werden. Schätzungen zufolge sind bis zu 150 Millionen
Frauen weltweit verstümmelt. Jedes Jahr kommen weitere zwei bis drei
Millionen hinzu. Allein in Afrika sind etwa 92 Millionen Mädchen über
zehn Jahren genital verstümmelt worden. Genitalverstümmelung
wird in 28 afrikanischen Ländern praktiziert. Sie kommt aber auch
im Süden der arabischen Halbinsel vor sowie in Teilen Asiens. ..."
[KNH]
An Gründen führt die [KNH]
an:
-
"Gründe für Genitalverstümmelung.
Die Gründe, warum Mädchen und Frauen verstümmelt werden,
sind vielfältig. Kulturelle, religiöse und soziale Faktoren kommen
zusammen.
-
Gesellschaftlicher Druck aufgrund von alten Bräuchen
-
Es wird geglaubt, dass es ein notwendiges Ereignis
zur richtigen Erziehung eines Mädchens ist und es auf das Erwachsensein
und die Ehe vorbereitet.
-
Es hilft angeblich, die Sexualität einer Frau
zu kontrollieren. Sie ist nach dem Eingriff keusch und bleibt ihrem Ehemann
treu.
-
Mädchen müssen „rein" und „schön"
sein. Das sind sie erst nach der Entfernung der Körperteile, die als
„männlich" und „unrein" angesehen werden.
-
Fälschlicherweise wird geglaubt, dass diese
Praktik einen religiösen Ursprung hat.
-
In vielen Gesellschaften ist die „Beschneidung" eine
kulturelle Tradition. Deshalb wird sie aufrechterhalten.
-
In manchen Gesellschaften nehmen Bevölkerungsgruppen
das Verhalten anderer Gruppen an, so verbreitet sich die Genitalverstümmelung.
-
Beschneiderinnen sehen die Praktik als ihren Beruf.
Sie ernähren damit ihre Familien. Für Krankenschwestern ist es
oftmals eine zweite Einnahmequelle.
-
Nur beschnittene Frauen genießen soziale Anerkennung
und sind heiratsfähig.
-
Die Genitalverstümmelung ist oft Teil von Übergangsriten
in das Erwachsenenleben."
-
Der Kampf gegen die Genitalverstümmelung: PWK04-39.
-
Asylrecht: Drohende Genitalverstümmelung als Asylgrund anerkannt:
6-Jährige erhielt wegen drohender Genitalverstümmelung in Guinea
Asyl (Az.: VG 1 X 23.03)
Gerechtigkeit. > Normen,
Werte.
Schwer zu definierender und mehrdeutiger Grundbegriff der Ethik, Moral
und Rechtsgrundlagen, wobei aber - paradoxerweise - fast jeder ein im Kern
zutreffendes Verständnis von dem hat, was gemeint ist. Das lässt
sich leicht überprüfen, wenn man von praktischen und konkreten
Beispielen ausgeht. Es dürfte kaum jemand geben, der es gerecht findet,
dass das Strafmaß für eine Tat sehr davon abhängt, welcher
Bildungsschicht ein Täter angehört und wie reich er ist. Trotzdem
ist dies in fast allen Gesellschaftssystemen der Welt so: die Oligarchieherrscht
überall, sie verkleidet sich nur jeweils den Zeiten und Kulturen angepasst
anders.
Geschlecht. > Frauen > Gleichberechtigung
> Männer > Menschenrechte >
Geschlecht im Islam.
-
"Mann und Frau sollen sich äußerlich durch Kleidung und Schmuck
deutlich voneinander unterscheiden. Sind zumindest vor Gott beide G. für
ihre Taten gleichermaßen verantwortlich und konnten im frühen
Islam Frauen an der religiösen Praxis in größerem Ausmaß
als heute teilnehmen, so zieht sich gegenwärtig das Konzept der Geschlechterkomplementarität
durch alle Lebensbereiche. Frauen und Männer werden als verschieden,
aber gleichwertig und einander ergänzend angesehen. Praktisch werden
Frauen auf den niederen Rang verwiesen. Andererseits genießen Frauen
koran. verbriefte Rechte, die sie in Erb- und Eigentumsfragen bis ins 20.
Jh. rechtlich besser stellten als ihre europäischen Geschlechtsgenossinnen.
Sie haben Anspruch auf Versorgung durch männliche Familienangehörige.
Geschlechtsidentität wird durch Erziehung und lokale Initiationsriten
geschaffen, zu deren wichtigsten die Beschneidung und die Hochzeit gehören.
Das Konzept der Geschlechterkomplementarität trägt gesellschaftlich
zu traditioneller Rollenteilung, zu mehr oder minder strikter Absonderung
der G. voneinander und zur religiös begründeten Norm der Heterosexualität
bei. Die Ehe, die Sexualität und zwischengeschlechtlichen Kontakt
legitimiert, spielt daher in islam. geprägten Kulturen eine zentrale
Rolle. Literatur:
-
Ahmed, L.: Women and Gender in Islam, 1992. - Ghoussoub,
M./Sinclair-Webb, E.: Imagined Masculinities. Changing Patterns of Identity
for Middle Eastern Men, 1999. - Strohmeyer, S.: Kairo. Gespräche über
Liebe, 1996.
-
Autor/Autorinnen:
-
Katharina Boehm, M. A., Universität Bamberg, Arabistik
und Islamkunde
-
Quelle: Elger, Ralf/Friederike Stolleis (Hg.): Kleines Islam-Lexikon.
Geschichte - Alltag - Kultur. München: Beck 2001. Lizenzausgabe Bonn:
Bundeszentrale für politische Bildung 2002." [bpb]
Gesellschaft.
Gewalt.
-
Kakar,
Sudhir (dt. 1997, engl. 1996). Die Gewalt der Frommen. Zur Psychologie
religiöser und ethnischer Konflikte. München: C.H. Beck.
-
Robins,
Robert S. & Post, Jerrold M. (dt. 2002, eng. 1997). Die Psychologie
des Terrors. Vom Verschwörungsdenken zum politischen Wahn. München:
Droemer.
Gewohnheit(en).
> Tradition > Lernen > Ritus.
Kern einer Gewohnheit ist die Wiederkehr eines Verhaltens in der Zeit
unter diesen oder jenen Bedingungen bei diesen oder jenen Anlässen.
Gleichberechtigung.
> Frauen im Atheismus,
Bibel,
Buddhismus,
Christentum,
Hinduismus,
Islam,
Judentum,
Sonstige,
Matriarchat,
Patriarchat.
In der Arabischen
Charta der Menschenrechte heißt es im Artikel 9 : "Alle Menschen
sind vor dem Gesetz gleich. Jeder im Hoheitsgebiet des Staates hat einen
Anspruch darauf, dass seine Sache von einem Gericht gehört wird."
Daraus ergibt sich, dass Männer und Frauen gleich zu behandeln sind.
Glockenlaeuten.
Glueck. > Zufall, > Pech.
Goldene Regel. [W]
Grundlegende, über alle Kulturen und Zeiten hinweg gefundene und
formulierte Regel, wonach man sich so verhalten soll, wie man selbst behandelt
werden möchte ("Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg
auch keinem andern zu").
Gott.
Gottesstaat.
(Theokratie, [W])
Alle fundamentalistischen Religionen, insbesondere ihre weltlichen
Niederlassungen, die institutionalisierten Kirchen streben nach totaler
Herrschaft und damit nach dem Gottesstaat, sind in ihrer Struktur hierarchisch
und diktatorisch angelegt. Am extremsten zeigt sich das im in der letzten
Zeit im Islam, nicht in der Türkei Kemal Atatürks [W],
die aber seit einigen Jahren mehr fundamentalistisch geprägt wird.
Grenzwissenschaften,
Esoterik, Metaphysik ...
Hadhith. [W]
Der Weg (Sunna) Mohammeds gilt als Vorbild und neben dem Koran als
zweite wichtige Quelle für den Islam. Die Hadith bezeichnet Berichte
und Erzählungen verschiedener Gewährsleute (Islam-Lexikon).
Hartz IV.
> Fördern und Fordern * Aufstocker,
Billiglohn, Mindeslohn, Niedriglohn, 1 Euro Jobber, Zeitarbeit, Sklavenarbeit
*
Heiliges und
Gewoehnliches (Sakrales und Profanes)
Eine in allen Religionen und Kirchen gepflegte Immunisierungs- und
Schutzfunktion ist es, Sachverhalte, Ereignisse oder Personen zu Heiligem
zu erklären, um sich damit in wichtigen Kerngebieten unangreifbar
zu machen. Damit wird psychologisch die Legitimation gefördert, gegen
alle vorzugehen, die das das Heilige nicht so behandeln wie gefordert -
also versündigen in den Augen der religiösen Autoritäten
- , indem sie es z.B. nicht als Heiliges anerkennen oder gewöhnlich
behandeln, etwa in einer historischen oder wissenschaftlichen Untersuchung.
Heimat.
Heimweh.
Herkunft.
Homosexualitaet. [W]
| Zur Erinnerung: Der Paragraph 175, der in der Bundesrepublik Deutschland,
homosexuelle Handlungen unter Strafe stellt, wurde nach Reformen 1969 und
1973 erst 1994 - Dank Wiedervereinigung - ganz abgeschafft. [W] |
Homosexualität wird von vielen Religionen und ihren institutionellen
Vertretern in den Kirchen verfolgt, diffamiert, ausgegrenzt, ja in manchen
islamischen Ländern sogar mit dem Tode bestraft. Diese faschistischen
Steinzeitkulturen können nicht toleriert, sondern müssen unnachsichtig
und konsequent bekämpft werden.
Atheismus: Tolerant und offen aus Überzeugung.
Christentum.
Hinduismus.
Islam.
Judentum.
Psychoanalyse
und Homosexualität
-
Bochow, Michael & Marbach, Rainer (2003, Hrsg.).
Islam
und Homosexualität. Koran – Islamische Länder – Situation
in Deutschland, Hamburg: MännerschwarmSkript.
-
Dinkelberg, Wolfgang; Gundermann, Eva; Hanenkamp, Kerstin
& Koltzenburg, Claudia ( , Hrsg.). Das Schweigen brechen Menschenrechtsverletzungen
aufgrund sexueller Orientierung. amnesty international [PDF-Info]
-
LSVD Berlin-Brandenburg e.V. (2004, Hrsg.): Muslime unter
dem Regenbogen. Homosexualität, Migration und Islam. Berlin: Querverlag.
Die taz meint hierzu im Magazin Nr.
7387 am 19.6.2004: "Ende wattierter Vorsicht. Die Homophobie islamistischer
Quartiere auch nur anzusprechen widerspricht multikulturellem Wunschdenken.
Ein Reader des LSVD bricht mit dem Tabu. Wahr und offenkundig ist: Die
westliche, kapitalistische Welt verfolgt Schwule und Lesben kaum noch.
Selbst in den USA bereitete der Oberste Gerichtshof kürzlich jenen
bundesstaatlichen Gesetzen ein Ende, die "Sodomitisches" oder "Homosexuelles"
verboten, ja unter Strafe stellten. Tödlichen, mindestens lebensbedrohenden
Repressionen ausgesetzt waren alle Nichtheterosexuellen dort, wo sozialistischer
Totalitarismus herrschte - oder sind es heute, schärfer denn je, dort,
wo der Islam die politische Agenda bestimmt. Ebenso zutreffend ist, dass
diese Konflikte mitten in der westlichen Welt ihre Fortsetzung finden -
nämlich in jenen Vierteln, in denen auch muslimisch geprägte
Einwanderergruppen den Alltag in christlich-säkularen Mehrheitsgesellschaften
prägen. Also auch in Deutschland, in seinen Metropolen. Das Buch "Muslime
unter dem Regenbogen" gibt einen exzellenten Überblick über die
hieraus erwachsenden Probleme; es ist hervorgegangen aus einer verdienstvollen
Vortragsreihe des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland (LSVD)."
-
amnesty international, MeRSI (2002). Weltreligionen und
gleichgeschlechtliche Liebe. Berlin: .
-
AI-Journal Juni 2002: OSTREUROPA: Lesben und Schwule
leiden immer noch unter Diskriminierung. Trotz neuer Gesetze kein Ende
der alten Vorurteile. Auf Druck der Europäischen Union haben mehrere
osteuropäische Beitrittskandidaten Gesetze abgeschafft, die Menschen
auf Grund ihrer sexuellen Orientierung diskriminieren. Doch selbst in den
Ländern, in denen gleichgeschlechtliche Liebe nicht mehr unter Strafe
gestellt ist, sehen sich Homosexuelle mit Hass und Gewalt konfrontiert.
..."
-
Brasilien: „Allein im Jahr 2002 wurden in Brasilien
126 Homosexuelle ermordet. Damit liegt das Land weltweit an der Spitze,
was Gewalt gegen Homosexuelle angeht.” [AI-Journal
Sep 2003]
-
Kambodscha: Das Schweigen brechen. Sexuelle Gewalt in Kambodscha.
[ai
Mai 2010]
Humanitaet. > Menschenrechte.
-
Rüsen, Jörn & Laass, Henner (2009,
Hrsg.): Interkultureller Humanismus. Menschlichkeit in der Vielfalt der
Kulturen. Schwalbach/Ts.: Wochenschauverlag.
Identitaet.
Kritik zur Beschreibung
der Identitaet (bpb
1985, S. 12):
Die folgenden Ausführungen bestehen zwar aus vielen Worten, aber
sie enthalten eigentlich nichts Konkretes. Das ist kein gutes Beispiel
für die Wissenschaft politischer Identität:
"Zunächst eine Vorklärung: Unter "Identität"
ist eine auf (relativer) Konstanz von Verhaltensweisen, Mentalitäten
und ideellen Orientierungen beruhende, geschichtlichen Wandel (relativ)
überdauernde Einheitlichkeit des Selbst- und Weltverständnisses
zu verstehen. Nur dort kann von Identität gesprochen werden, wo Kontinuitäten
aufweisbar sind. Dabei sind Kontinuitäten im tatsächlichen Verlauf
der Geschichte von solchen zu unterscheiden, die von einer sich verbunden
fühlenden Gruppe - zur Versicherung ihrer Identität - in die
Vergangenheit hineinprojiziert werden. Auch sie können allerdings
handlungsorientierend und geschichtsmächtig sein. Es ist also nach
Einheitlichkeit, nach Elementen und Entwicklungen zu fragen, die Einheitlichkeit
gestiftet haben, nach Kontinuität, also nach Zusammenhängen und
Traditionen, in denen die Deutschen noch heute stehen oder doch zu stehen
meinen, auf die sie sich, zu Recht oder Unrecht, berufen; auch nach solchen,
die sie vergessen haben und aus denen sie aussteigen möchten. Wenn
die Deutschen sich heute - übrigens nicht erst heute! - mit ihrer
nationalen Identität schwertun, dann ist es eine Aufgabe der Politik
und der politischen Pädagogik, die identitätsstiftenden Elemente
ins Bewußtsein zu heben und zu stabilisieren. Voraussetzung dafür
ist einerseits die Erklärung, weshalb den Deutschen ihre Identität
problematisch erscheint, zum anderen die Kenntnis ihrer Geschichte."
"Identitaet. Beduerfnis
und Wahn
Das Wort Identität ist reichlich strapaziert, es hat, seit es
zur Schlüsselvokabel für die Kennzeichnung höchst unterschiedlicher
Unverträglichkeiten im Leben der Menschen in der Moderne wurde, den
vielfältigsten Gebrauch und Mißbrauch erfahren. Den zahlreichen
soziologischen und psychologischen Theorien der Identität muß
keine weitere hinzugefügt werden. Für den politisch-kulturellen
Zusammenhang, um den es bei der politischen Instrumentalisierung kultureller
Identität geht, soweit er Identitäts-Wahn genannt zu werden verdient,
mögen einige Klarstellungen genügen.
Um überhaupt als zurechnungsfähiger Teilnehmer sozialer Interaktionen
handeln und von den Anderen als solcher anerkannt werden zu können,
muß jeder Mensch in der Kontinuität seiner Biographie und im
Zusammenhang seines Redens und Handelns in wechselnden Situationen über
alle Unterschiede hinweg als derselbe wahrgenommen und verstanden werden
können. In diesem minimalen und allgemeinen Sinne bedarf er als soziales
Wesen einer »Identität«.
Er muß für sich selbst wissen können,
was auch die Anderen in ihm suchen: »wer er ist«, wenn er in
allem Wandel [>29]
der Situationen, Rollen, Lebensabschnitte und Bezugsgruppen als dieselbe
Person erkannt und anerkannt werden möchte.
Sobald die soziale Umwelt des Einzelnen ein Mindestmaß an »miteinander
konkurrierenden Normen, Erwartungen und Interpretationen für Personen
und Situationen« bereit hält, ist personale und soziale Identität
kein fester und unverlierbarer Besitz mehr, der, einmal erworben, immerfort
wirkt sondern nur noch eine individuelle Leistung, die von Situation zu
Situation neu erbracht werden muß. FN8 Identität kam ihre
soziale Funktion ja nicht dadurch erfüllen, daß der Einzelne
sich ein Bild von sich selbst zurechtlegt und es seinen sozialen Partnern
aufdrängt. Sie wird erst wirksam, wenn die Partner ein Bild von diesem
Einzelnen gewinnen, in dem er sich auch selber wiedererkennt. In diesem
Sinne ist Identität ein offener Prozeß des Aushandelns zwischen
dem Selbstbild, das der Einzelne von sich entwirft, und dem Bild, daß
sich seine sozialen Handlungspartner in wechselnden Zusammenhängen
von ihm machen. Die Übereinstimmung zwischen beiden ist niemals von
vornherein garantiert, sie kam immer mißlingen. Der Einzelne kann
sich den Zumutungen und Anstrengungen dieses riskanten Prozesses jedoch
nicht entziehen, solange er überhaupt als der bestimmte Mensch der
er ist, von seiner Umwelt anerkannt werden will.
Identität ist darum kein individueller Besitz,
sondern der soziale Prozeß einer »Balance zwischen widersprüchlichen
Erwartungen«. Das Individuum kann und darf die ihm von den Anderen
angesonnene soziale Identität niemals ganz annehmen, solange es Individuum
bleiben möchte, und es kam einen gewissen Widerstand zwischen den
diversen sozialen Ansinnen und seinem eigenen Selbstverständnis auch
schon deswegen nicht aufgeben, weil die Bezugsgruppen und Situationen,
von denen sie ausgehen, rasch wechseln." Quelle (S. 28f): Meyer
(1997)...
Literatur
zur Identitaet, Nationalitaet und Nationalismus
-
Atabay, Ilhami
(1994). Ist dies mein Land ? Identitätsentwicklung türkischer
Migrantenkinder und - jugendlicher in der Bundesrepublik. Pfaffenweiler:
Centaurus.
-
Boßmann,
Dieter (1978, Hrsg.). Schüler über die Einheit der Nation. Frankfurt:
Fischer.
-
bpb (1985). Die
Frage nach der deutschen Identität. Bonn: bpb 221. [> Kritische
Anmerkung]
-
bpb (1989).
Völker und Nationen im Spiegel der Medien. Bon: bpb 269.
-
Cysarz, Herbert (1961).
Das deutsche Nationalbewußtsein. Gegenwart, Geschichte, Neuordnung.
München: Olzog.
-
Deutscher
Bundestag (1981). Fragen an die deutsche Geschichte. Ideen, Kräfte,
Entscheidungen. Von 1800 bis zur Gegenwart. Bonn: DBT.
-
Frankel, Joseph
(1971). Nationales Interesse. München: List.
-
Friedrichs,
H.J. (1991, Hrsg.). Illustrierte Deutsche Geschichte. Vom Werden einer
Nation. Köln: Naumann & Göbel.
-
Kedourie, Elie (1971).
Nationalismus. München: List.
-
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(dt. 1980, russ. 1913). Kritische Bemerkungen zur nationalen Frage. Berlin:
Dietz.
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Mitscherlich,
Alexander & Kalow, Gert (1971, Hrsg.). Hauptworte, Hauptsachen. Heimat,
Nation. Unter der Leitung von A. Mitscherlich diskutieren Freiherr von
Aretin, Norbert Blüm, Heinrich Böll, Günter Grass, Eberhard
Jäckel, Eugen Lemberg. München: Piper.
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Raasch, Rudolf
(1964). Zeitgeschichte und Nationalbewußtsein. Neuwied: Luchterhand.
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Watson, Alan (1992).
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Weidinger,
Dorothea (1998). Kontrovers: Nation, Nationalismus, Nationale Identität.
Bonn: bpb. [Interessant, dass im Glossar Identität nicht beschrieben
wird, sonst aber vielseitiger Reader]
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Wildermuth,
Rosemarie (1981). Als das Gestern heute war 1789-1949. Erzählungen,
Gedichte und Dokumente zu unserer Geschichte. München: dtv.
Ideologie.
Glaube, Weltanschauung, Menschen- und Weltbild. Jeder hat eine Ideologie
- ob und wieweit er sie selber kennt und einräumen kann oder mag,
ist eine andere Frage. Unsere Ideologie bestimmt unser Leben, Erleben und
Verhalten.
Indigene
Bevoelkerungsgruppen in Lateinamerika
-
"Nach einem spielerischen Einstieg zu Rollenbildern,
Schichten und Zugehörigkeiten, machen wir uns auf zu einer Erkundungsreise
zu Orten und Lebenswelten sog. indigener Bevölkerungsgruppen. Was
macht ihren besonderen Lebensstil aus und mit welchen Herausforderungen
müssen sie im Alltag zurecht kommen? Welche Parallelen können
wir zu unserem eigenen Lebensstilen ziehen, was können wir aus den
Unterschieden lernen? Der Fokus des Workshops wird dabei auf indigenen
Völkern in Lateinamerika liegen. ..." [bpb]
Integration.
[W]
-
Baustein 2: Befragung an der Schule – Wie empfinden
Jugendliche "Ausgrenzung" und "Integration"? [bpb
15.1.8]
-
Baustein 5: Politische Maßnahmen zur Integration
[bpb
15.1.8]
-
Aus Politik und Zeitgeschichte, 22-23, 2007 [PDF]
Integrationsklima-Index.
Integrationskonferenzen
Der erste Integrationsgipfel auf Einladung von
Bundeskanzlerin Merkel fand 2006 statt. Seither gibt es auf unterschiedlichen
Ebenen und auch in vielen Kommunen Integrationsverstaltungen. Die hohe
Politik hat das Thema zwar über 40 Jahre zu spät entdeckt, aber
sicherlich nicht erst seit dem Sarrazin-Spektakel.
2007. [W]
Interview mit Bundesinnenminister Schäuble. Der Islam ist angekommen.
Parlament 50, 10.12.7 [Online]
2006. [W]
"Erster Nationaler Integrationsgipfel.
Hintergrund. Am 14. Juli 2006 fand auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela
Merkel der erste Nationale Integrationsgipfel statt. Neben Migrantinnen
und Migranten nahmen Vertreterinnen und Vertreter maßgeblicher politischer
und gesellschaftlicher Gruppierungen teil. Mit dem Integrationsgipfel wurde
ein fortlaufender Dialogprozess angestoßen. Er soll in einen Nationalen
Integrationsplan mit klaren Zielen, konkreten Maßnahmen und Selbstverpflichtungen
münden. Dieser soll im Juli dieses Jahres vorgestellt werden und fortan
Grundlage einer nachhaltigen Integrationspolitik in Deutschland sein. Zur
Vorbereitung des Nationalen Integrationsplans haben sechs Arbeitsgruppen
zu insgesamt 10 Themenfeldern gearbeitet.
Das Bundesministerium der Justiz
hat die Arbeitsgruppe 4 koordiniert, die Durchführung erfolgte in
Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend.
Die Arbeitsgruppe 4 hat ihre Erörterungen
abgeschlossen. Das Bundesministerium der Justiz hat seinen Bericht
über die Ergebnisse der Gruppe am 30. März 2007 der Beauftragten
der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
übermittelt. Dort wird auf der Basis der Vorschläge aller Arbeitsgruppen
derzeit ein Entwurf des Nationalen Integrationsplans erstellt."
Integrationspolitik. > Chronologie
der Einwanderung.
Ein neues Integrationsproblembewusstsein scheint sich um 2005 gebildet
zu haben, was dann 2006 zum ersten Integrationsgipfel bei der Bundeskanzlerin
führte. Seither ist einiges in Bewegung gekommen. Viele Kommunen organisierten
ihrerseits Integrationsveranstaltungen.
Intelligenz.
> Der IQ-Test > Generafktor
g > Thurstone > Denken
>
Dass Intelligenz wie andere Begabungen auch eine wesentlich genetische
Komponente haben, ist in den letzten Jahrzehnten selbst kaum noch von vereinzelten
UmweltprioristInnen bestritten worden. Aber wenn ein Sarrazines
sagt, dann muss es wohl falsch sein, so der Tenor der öffentlichen
Empörung um sein Buch "Deutschland schafft sich ab", selbst wenn es
die Spatzen schon von sämtlichern Dächern Wikipedias pfeifen
(W1,
W2,
W3). Wir machen es kurz: es gibt seit Jahrzehnten nicht den geringsten
Zweifel daran, dass Intelligenzfaktoren wesentlich auch vererbt werden.
Allerdings wird über das quantitative Ausmaß von "wesentlich"
und die Wirkungsweise schon immer gestritten. Genaue Anteilszahlen haben
wir nicht, es gibt nur Schätzungen, weil ein idealtypisches Experiment
mit eineiigen Zwillingen ethisch völlig unvertretbar wäre und
auch unrealistisch ist. Das einfachste und aussagekräftigste feld-experimentelle
Design sieht so aus:
| Eineiige Zwillinge werden bei Geburt oder kurz danach getrennt |
Intelligenzschätzung (IQ)
|
| a) Gruppe derer, die in bildungsförderlicher Umgebung aufwuchsen |
IQa
|
| b) Gruppe derer, die in wenig bildungsförderlicher Umgebung
aufwuchsen |
IQb
|
Gäbe es keinen Umwelt-Unterschied wird man annähernd gleiche
Intelligenz-Quotienten erwarten. Betrachten wir die drei möglichen
Extremergebnisse: 1) IQa = IQb. 2) IQa << IQb. 3) IQa >> IQb.
Das Ergebnis 1) könnte man deuten: die Umweltkomponente
spielt keine Rolle, egal wie sehr oder nicht jemand gefördert wird,
sein Intelligenzquotient ist davon unabhängig.
Das Ergebnis 2) könnte man deuten, dass der
Umweltförderung eine entsprechende Bedeutung zukommt, quantitativ
geschätzt könnte ein Maß etwa wie folgt gebildet werden:
Umwelt% = (IQb - IQa) / IQa.
Das Ergebnis 3) könnte man einerseits so deuten,
dass es 3.1) nicht nur keinen förderlichen Umweltfaktor gibt, sondern
auch noch, dass in der Gruppe a zufällig die ausgeprägteren IQ-Gene
sich fanden oder 3.2) dass man sich in der Annahme einer bildungsförderlichen
Umgebung getäuscht hat.
Befunde
aus der Verhaltensgenetik der Intelligenz
Spinath &
Deary schreiben (S. 135; fett RS): "Quantitativ-genetische Befunde
zur Intelligenz. Intelligenz gehört zu den bestuntersuchten Gegenstandsbereichen
in der quantitativen Genetik. Bereits ein im Jahre 1963 in Sdence veröffentlichter
Artikel dokumentiert die Konvergenz von Befunden aus Familien, Zwillings-
und Adoptionsstudien, die einen genetischen Einfluss auf Intelligenz nahe
legen (Erlenmeyer-Kimling & Jarvik, 1963). Aktualisierungen dieser
Befunde (Bouchard & McGue, 1981) sowie neuere Übersichtsarbeiten
belegen, dass die zentralen Aussagen dieser Arbeiten unverändert Gültigkeit
besitzen (z.B. Plomin, 2001; Plo-min & Spinath, 2004; Ko vas, Haworth,
Dale & Plomin, 2007). So zeigen Befunde zur allgemeinen Intelligenz
bei über 10.000 Zwillingspaaren, dass die durchschnittliche Ähnlichkeit
von EZ etwa .86 beträgt und damit nahe der Test-Retest Reliabilität
der Testverfahren liegt, während ZZ Korrelationen sich in der Größenordnung
von ca. .60 bewegen. Auch Adoptionsstudien belegen einen substantiellen
genetischen Einfluss auf kognitive Fähigkeiten. Model-Fitting Analysen,
in denen simultan Daten aus Familien-, Adoptions- und Zwillingsstudien
analysiert wurden, erbringen Erblichkeitsschätzungen von ca. 50% (Petrill,
Lip-ton, Hewitt et al., 2004). Selbst Versuche, ein Maximum an phänotypischer
Varianz allgemeiner Intelligenz mittels pränataler Effekte aufzuklären,
führten zu einer Erblichkeitsschätzung von 48% (Devlin, Daniels
& Roeder, 1997; McGue, 1997). Ebenfalls ist zu berücksichtigen,
dass für Intelligenz eine vergleichsweise hohe Korrelation zwischen
Ehepartnern zwischen .30 und etwa .40 besteht (Bouchard & McGue, 1981;
Plomin et al, 2008). Wird dies in Strukturgleichungsanalysen von Daten
gemeinsam aufgewachsener Zwillinge berücksichtigt, steigen die Erblichkeitsschätzungen
an (vgl. Spinath, Spinath & Plomin, in press). Dies beruht auf dem
Umstand, dass selektive Partnerwahl die genetische Ähnlichkeit von
ZZ erhöht, was im Zwillingsdesign als Einfluss der gemeinsamen Umwelt
fehlgedeutet werden könnte, aufgrund entsprechender Anpassungen der
Modellannahmen (z.B. Anpassung der Korrelation additiver genetischer Effekte
zwischen ZZ auf einen Wert > 0.50) jedoch als genetischer Einfluss identifiziert
wird. ... "
Einige Ergebnisse der seriösen Zwillingsforschung, also ohne Burt,
teilen Funke
& Vaterrodt-Plünnecke in ihrem Buch Was ist Intelligenz?
[S.
62] mit:
Funke berichtet auch über einige falsche Erblichkeitstheoretiker
kritsch (S.63ff ).
Eine neuere, aber ähnliche Befundlage, berichtet Flammers (2008)
in Entwicklungstheorien,
S. 34:
Anmerkung RS: Will man den Anteil gemeinsamer Varianz
schätzen, muss man nur den Korrelationskoeffizienten
quadrieren (= Determinationskoeffizient).
Halten wir fest: Es gibt sehr wahrscheinlich einen
bedeutsamen genetischen Anlagefaktor. Was aus ihm aber gemacht wird oder
gemacht werden könnte, hängt sehr entscheidend von der individuellen
und sozialen Förderung ab, die ein Kind erfährt.
Literatur:
-
Funke,
Joachim & Vaterrodt, Bianca (2004). Was ist Intelligenz ? Münmchen:
C.H. Beck Wissen.
-
Neyer,
Frank J. & Spinath, Frank M. (2008). Anlage und Umwelt. Neue Perspektiven
der Verhaltensgenetik und Evolutionspsychologie. Stuttgart: Lucius.
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Rosemann, Hermann
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Ritter,
Horst & Engel, Wolfgang (1972), Genetik und Begabung. In (99-128):
Deutscher Bildungsrat (1972, Hrsg.). Gutachten und Studien der Bildungskommission
4. Begabung und Lernen. Stuttgart: Klett.
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Spinath,
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-
Baßler,
Wolfgang; Becker, Franz Josef E. & Becker-Jakli, Barbara
(1978). Intelligenzbegriff und Schülerbewertung. Düsseldorf:
Schwann.
Irrational, Irrationalitaet.
> rational, Rationalität.
Schwieriges Homonym.
Das Bedeutungswörterbuch des Duden (1970, S. 353) definiert
kurz und bündig: "mit dem Verstand nicht zu fassen". Eine differenziertere
Analyse führt zu folgenden Unterscheidungen:
-
Zweck-Irrationalität: Nicht ziel- oder zweckangemessen denken
oder handeln, etwa wenn man ein Opfer bringt, damit die Ernte gut wird.
Das hilft zwar der eigenen Befindlichkeit, indem man guter Hoffnung sein
kann. So gesehen hat Opfern einen psychologischen Sinn. Aber aufgeklärte
Menschen wissen natürlich, dass Opfern keinerlei Einfluss auf die
Ernte (Qualität oder Menge) selbst hat.
-
Affekt-Irrationalität: Aus einem Impuls, Affekt oder Gefühl
heraus handeln ("unüberlegt", impulsiv, spontan). Hierbei ist wahrscheinlich
wichtig, dass das Handeln nicht durch den Verstand kontrolliert wird, was
zuweilen aber auch gewünscht wird, z.B. Echtheit, Authentizität.
-
Kognitive-Irrationalität: Aussagen oder Handeln, das nicht
auf Wissen, Argumenten oder Erfahrung beruht, sondern z.B. aus einem spontanen
Einfall oder einer Assoziation entspringt, im klinischen Bereich z.B. Zwangshandlungen,
Zwangsgedanken oder Wahneinfälle.
-
Sachliche-Irrationalität: kein Zusammenhang erkennbar, unlogisch,
fantastisch, bizarr, wirr, absurd (z.B. "ein Klettverschluss, der aus
Mozart Pfannkuchen zieht, die im Dreivierteltakt Wurzeln räuspern").
-
Mangelnde Begründungs-Irrationalität: Eine Aussage machen
oder Handeln ohne inhaltliche Begründung oder Argumente, etwa
durch Verweis, das hat man so gelernt, andere denken oder handeln auch
so, alle sagen das oder machen es so.
-
Metaphysische Irrationalität: Aussagen oder Handeln aus metaphysischen
Bedürfnissen oder Wunschvorstellungen heraus, z.B. Bemühen um
ein scheinbar gottgefälliges Leben, um einen Platz oder eine "Eintrittskarte"
im sog. Paradies zu erhalten.
-
Unverstandene "Irrationalität": Nicht selten wird "irrational"
auch zur Beureteilung und Bewertung einer Meinung, Haltung oder Handlung
verwendet, die man selbst nicht versteht und begreift, etwa wenn es um
fremde oder sog. "primitive"
Kulturen geht. Aber nicht alles, was dem eigenen begrenzten
Verstand und Wissen nicht verständlich ist, muss auch jedem anderen
Verstand so ergehen.
Islam. [W:
Die
fünf Säulen; Glaubensgrundsätze];
> Djihad > Fundamentalismus.
Der Islam ist nach seiner Geschichte und der
Auslegung vieler bedeutender Interpreten keine tolerante und friedliche
Religon, sondern er strebt die Weltherrschaft (>Djihad)
an, was von seinen Vertetern - wie etwa auch von den USA
oder anderen Mächtigen - natürlich meist abgestritten und relativiert
wird. Der Islam ist daher wie alle auserwählten Religionen mit Weltmissionsauftrag
grundsätzlich gemeingefährlich, wie auch zahlreiche Ausschreitungen,
(Selbstmord-) Attentate, die (Kriegs-) Geschichte und Fatwes
belegen (z.B.
Salman Rushdie). Aber nicht
alle fremd- und unverständlich erscheinenden Verhaltensweisen und
Traditionen aus dem Kulturkreis des nahen Ostens sind dem Islam anzulasten.
Hier vermischt sich mitunter dem wenig differenzierten Westler so manches.
_
-
Literatur
zum Fundamentalismus.
-
Glasenapp,
Helmuth von (1963). Die nichtchristlichen Religionen. Frankfurt: Das Fischer
Lexikon.
-
Hunke,
Sigrid (1990). Allah ist ganz anders. Enthüllung von 1001 Vorurteilen
über die Araber. München: Goldmann.
-
Khoury,
Adel Theodor; Hagemann, Ludwig & Heine, Petra (1991). Islam-Lexikon.
Geschichte, Ideen, Gestalten. Freiburg: Herder.
-
Pressburg,
Norbert G. (2009). Good Bye Mohammed: Wie der Islam wirklich entstand.
: Books on Demand.
-
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Francis (dt. 1998). Bildatlas der Weltkulturen. Der Islam. Kunst, Geschichte
und Lebensformen. Augsburg: Bechtermünz.
-
Ullmann,
Ludwig & Winter, L. W. (1959). Der Koran. Das Heilige Buch des Islam.
München: Goldmann.
Islamismus.
Radikale, auch mit Gewalt nach Dominanz und Herrschaft strebende Variante
innerhalb des Islam. Gemeingefährliche Soziopathie, in der religiöser
Fanatismus
und Faschismus Hand in Hand gehen.
Grundlage bildet das Auserwähltsyndrom
und der Missionierungsauftrag,
wodurch im wesentlichen der gemeingefährliche Fundamentalismus
bestimmt wird.
-
"Islamismus
aus der Perspektive des Verfassungsschutzes. Der Phänomenbereich
Islamismus steht auf derAgenda der Verfassungsschutzbehörden ganz
oben. Ganz zweifellos stellt der islamistische Terrorismus aktuell die
größte Bedrohung für die internationale Staatengemeinschaft
dar. In diesem Sinne hat derVerfassungsschutz seine Ressourcen gebündelt,
ohne dabei die anderen Bedrohungen für eine freiheitliche Ordnung
zu vernachlässigen. DieAufgaben derVerfassungsschutzbehörden
sind durch gesetzlicheVorgaben klar definiert und decken sich nicht immer
mit den Forschungsinteressen der Wissenschaften. Selbstverständlich
beziehen sie wissenschaftliche Studien in ihre Arbeit ein, im Bereich "Islamismus"
vorrangig islamwissenschaftliche Kenntnisse, aber auch Wissen und Methodik
von Politikwissenschaftlern und Historikern. Dieser interdisziplinäreAnsatz
ergänzt die von einer juristische Methodik und Begrifflichkeit geprägte
Arbeit derVerfassungsschutzbehörden, ohne dass er die Methoden- und
Perspektivenbreite der akademischenWissenschaft widerspiegeln kann."
[PDF]
-
Die Kritiker des Islamismus sind Legion und können hier
nicht aufgezählt werden.
Islamkritiker
- und ihr Schicksal. [W]
[Interne Stichworte: Mohammed Karikaturen [W].
Hans-Peter Raddatz [W];
Theo van Gogh [W].
FPBD: Kriminalität.]
Salman Rushdie
"... Einen weiteren Erfolg verzeichnete er 1988 mit seinem
Werk „Die satanischen Verse“. Die in den Albträumen eines Protagonisten
widergespiegelte Lebensdarstellung des Propheten Mohammed war der Anlass
für den iranischen Staatschef Khomeini, Rushdie mittels einer Fatwa
am 14. Februar 1989 zum Tode zu verurteilen. Begründet wurde diese
Fatwa damit, das Buch sei „gegen den Islam, den Propheten und den Koran“.
Khomeini rief die Moslems in aller Welt zur Vollstreckung auf. Um die Durchführung
zu beschleunigen, wurde ein Kopfgeld von drei Millionen US-Dollar ausgesetzt.
..." [W6.9.10]
Islamophobie. [W]
Angst vor dem Islam.
Juden.
> "Juden-Gen",
Die brandenburgsiche Landszentrale für politische Bildung
hat eine Statistik "Anzahl der Juden in Europa" 1900. 1930, 1980 und 2000
aufgestellt (Abruf
5.3.11). Für Deutschland werden hierbei folgende Zahlen mitgeteilt:
1900: 590.000, 1930: 565.000, 1980: 34.500, 2000: 98.000.
Judentum
– was ist das?
"Was sind die Juden? Ein Volk? Eine Nationalität? Anhänger
einer Glaubensrichtung? Oder gar eine Rasse? Prinzipielle Fragen, auf die
es, soviel sei vorab schon gesagt, nicht in jedem Falle befriedigende Antworten
gibt – gerade für Nichtjuden ein heikles Problem, das viel Sensibilität
erfordert, zumal es immer wieder zu peinlichen Mißverständnissen
im Umgang miteinander führen kann.
In der Antike, zu Zeiten eines eigenen Staatswesens,
waren die Juden ein Volk mit eigener Religion. Auch in nachstaatlicher
Zeit galt diese Definition noch. Im Mittelalter, unter den christlichen
und islamischen Völkern war die jüdische Identität vornehmlich
ein Problem der Religionszugehörigkeit. Mit einem Übertritt zum
Christentum oder Islam erfolgte im Prinzip auch die völlige religiöse
und soziale Trennung von der jüdischen Gemeinschaft.
Andererseits sind seit der Antike auch Angehörige
anderer Völker und Religionen zum Judentum konvertiert. Gegenüber
diesen sogenannten Proselyten gab es seitens der jüdischen Gelehrten
unterschiedlichste Auffassungen, die von schroffer Ablehnung bis zu wohlwollender
Befürwortung reichten (vgl. u.a. Pessachim 87b, Schabbat 31a)."
Justizversagen.
Die Justiz in diesem Lande ist zu vielem unfähig (> Unrecht
im Namen des Rechts) und daher wundert sich auch kein kritischer Kenner,
dass es verheerende und kaum glaubliche Fehl-Urteile zur Kriminalität
von MigrantInnen in Deutschland gibt.
-
"Hilfeempfängerin siegte vor Gericht. Sechs Jahre lang zahlte
eine in Nürnberg wohnende Türkin, die von 1998 bis 2004 von Arbeitslosengeld
und -hilfe lebte, 49 000 Euro an ihre Verwandten in der Türkei. Als
die Bundesagentur für Arbeit dahinterkam, verlangte die Behörde
Teile des Geldes – 31 000 Euro – von der früheren Grundig-Mitarbeiterin
zurück. Doch diese Rückforderung wollte die Mutter zweier Kinder
nicht hinnehmen. Sie zog vor das Sozialgericht und bekam dort recht." [NB.de
26.6.09]
-
Haftbefehl gegen Roma wegen "Haftempfindlichkeit" ausgesetzt. Ulfkotte
(2010, S. 78 ff) berichtet einen besonders krassen Fall: "Die Eltern von
Manuela H. sahen die Zukunft bis zum 3. Juli 2009 wahrlich positiv. [FN204]
... Im Falle der Manuela H. haben die Roma eine der brutalsten bekannten
Vergewaltigungen verübt. Und das Landgericht Arnsberg hat den Haftbefehl
»außer Vollzug« gesetzt. Täter Muslija B. nutzte
das zur Flucht und läuft nun frei herum. ... Sein Opfer Manuela
H. befindet sich derweilen in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung.
... Sie [die Eltern] mussten sich beim Prozess gegen die Vergewaltiger
wenige Tage vor Weihnachten 2009 von den Richtern anhören, dass die
Roma — Zitat - »Untersuchungshaft erlitten haben und aufgrund des
Anklagevorwurfs und ihrer familiären Situation als haftempfindlich
anzusehen« [FN206] sind. Der Vorsitzende Richter E ., Richter T,.
und Richterin W. haben nicht nur diesen Satz am Ende des Urteils eigenhändig
unterschrieben. Die Verwandten von Manuela mussten sich von den Richtern
auch noch anhören, dass »beide Angeklagten unter ungünstigen
Umständen aufgewachsen sind und migrationsbedingte Schwierigkeiten
und Probleme zu überwinden hatten bzw. haben«. Durch Beschluss
der Kammer wurde der Haftbefehl gegen eine Meldeauflage außer Vollzug
gesetzt. ..."
Kairoer
Erklaerung der Menschenrechte im Islam. [W]
> Arabische Charta der
Menschenrechte.
Kampf der Kulturen.
[W] > Fundamentalismus.
Die "Welt" ist nicht fair eingerichtet, fast nirgendwo. Und das ist
der tiefere und verständliche Grund, weil es seit Jahrtausenden einen
beständigen Kampf, Krisen und Kriege
um Rohstoffe, Bodenschätze und Ressourcen jeder Art gibt. Normal und
natürlich wäre die Vorstellung, dass die Bodenschätze dieser
Erde allen gehören und dass eine Weltregierung fair
und vernünftig über die demographische Entwicklung, Wirtschaft,
Handel, Technologisches Wissen und Ressourcen aller Art wacht.
Katharsis.
Kausalitaet.
Kinderehe. > Zwangsehe.
Kindesmissbrauch, religiös-kultureller.
Eine der häufigsten Formen liegt vor, wenn Kinder bereits sehr
jung ihren Familien entrissen und in Klöster oder Kultureinrichtungen
geschafft werden, um für bestimmte religiös-kultruelle Zwecke
ausgebildet zu werden. Prominenteste Vertreter sind etwa der Dalai Lama
(Buddhismus) oder die Kumari,
die Kindgöttin auf Zeit in Nepal (Hinduismus).
Kopftuch.
In der Arabischen
Charta der Menschenrechte heißt es im Artikel 9 : "Alle Menschen
sind vor dem Gesetz gleich. Jeder im Hoheitsgebiet des Staates hat einen
Anspruch darauf, dass seine Sache von einem Gericht gehört wird."
Daraus ergibt sich, dass Männer und Frauen gleich zu behandeln sind.
Und das spricht klar gegen ein Kopftuchgebot.
Kommunikation.
Kommunikation ist so etwas wie ein "Generalwerkzeug" für Problemlösungen
zwischen Menschen. Wird die Kommunikation verweigert oder ist sie gar nicht
möglich, weil man keine gemeinsame Sprache spricht, sind Problemlösungen
gar nicht möglich und Parallelgesellschaften, die auch im ganz Kleinen
gibt, die zwangsläufige Folge. Einer der besten Friedensstifter und
Stabilisatoren ist das die Kommunikationsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit.
Sie fängt mit dem Erlernen der Sprache des Integrationslandes an.
Wird hier die Entwicklung versäumt oder vernachlässigt, resultieren
meist schwerwiegende Integrationsprobleme.
Koran.
Kriege.
> Das erste Opfer im Krieg ist
immer die Wahrheit.
Die Welt der Erde befindet sich im Krieg. Seit Jahrtausenden und
bis auf den heutigen Tag. Dieser ewige Krieg hat viele Formen, Masken,
Verkleidungen und Gesichter. Er kann mit Geld, mit Zöllen, mit Handelsbeschränkungen,
mit Copyrigths, Patenten, Krediten geführt werden. Er geht um den
rechten Glauben, der brutale und rücksichtslose Kampf um das Mandat
Gottes auf Erden; um Ressourcen und Bodenschätze, um Öl oder
Uran; um Wirtschaftsvorteile und Ausbeutung, wer kann wen für
sich für einen Hungerlohn zu Tode schuften lassen; er geht um Macht,
Einfluss und Herrschaft, meist im Namen Gottes, der Freiheit oder gar der
Ungerechtigkeit. Die moralische Verkommenheit und Verlogenheit begegnet
uns auf allen Ebenen und in allen Varianten - und immer mit vorne dabei
sind natürlich unsere Pfarrer, Mullahs und Gurus, wenn es darum geht,
Waffen zu segnen, die Völker gegeneinander zu hetzen und Gott anzuflehen,
den Feind zu vernichten und zu siegen.
Kathartische Funktion
von Kriegen.
David Rapoport (1971, Part II.) in "Primitive War - Its Practise and
Concepts" von zwei großen Motivsystemen: sozio-psychologischen
und ökonomischen. Zu den ganz großen sozio-psychologischen
gehören:
"A very profound motive for going
to war is to resolve life's tensions, to escape from unhappiness caused
by frustration in other realms of existence. War is one of the most effective
devices ever invented for this cathartic
purpose. Life at best is full of frustration, thwarted ambitions, unfulfilled
wishes — all of the sorrows and disappointments with which humanity is
only too familiar. People become involved in personal dislikes which develop
into hatreds, often irrational ones. ..."
(Ein sehr grundlegendes Motiv für Kriege führen
ist die Lösung von Spannungen, um dem Kummer durch die Frustration
in anderen Bereichen der Existenz zu entgehen. Krieg ist eines der wirksamsten
Instrumente, die jemals erfunden wurden, um Katharsis
[= die Seele von Spannung, Frustration und Unglücklichsein zu 'reinigen']
herbeizuführen. Auch ein gutes Leben ist voll von Frustration, durchkreuzten
Bestrebungen, unerfüllten Wünschen - alle Sorgen und Enttäuschungen
mit denen die Menschheit nur zu vertraut ist. Menschen widerfahren persönliche
Missgeschicke, die sich zu Hass, oft zu irrationalem Hass, entwickeln.)
Wirtschaftsmotive für Kriege: Dass Kriege
führen der Abwehr oder Überwindung von Wirtschaftskrisen dient,
schreibt auch der berühmte amerikanische Soziologie David Riesman
[W]. Er führt
in Wohlstand wofür? (dt. 1973, engl. 1964, S. 264; fett-kursiv
RS) aus: "Ich gehörte zu jenen Quasi-Keynesianern,
die kurz nach dem Kriegseintritt Amerikas zu der Überzeugung gelangten,
daß Amerika mit größter Wahrscheinlichkeit künftig
keine großen Wirtschaftskrisen mehr erleben werde. Wie ich es befreundeten
Nationalökonomen gegenüber gelegentlich überspitzt formulierte:
»John Taber [W]
mag imstande sein, durch seine sture Stupidität eine Depression herbeizuführen,
aber es ist äußerst unwahrscheinlich, daß das Land und
selbst die Republikaner das zulassen würden.« Meine Überzeugung
gründete sich weniger auf das Keynessche Rüstzeug im Sinne einer
politisch praktikablen Medizin als vielmehr auf die Annahme, der Krieg
habe den Amerikanern die Lektion beigebracht, daß Kriege Wirtschaftskrisen
kurieren und, sofern sie außerhalb des eigenen Territoriums
geführt werden, das kleinere Übel sind: keine Lektion, die man
in der Schule oder in der Kirche lernt, oder die man auch nur sich selbst
gegenüber deutlich ausspricht (außer vielleicht im Kreis von
Männern der unteren Schichten), sondern eher die stillschweigende
Übereinstimmung, daß die Regierung, wenn Not am Mann ist, eine
Krise durch Krieg oder Kriegsvorbereitung unter Kontrolle bringen kann.
(Erhebungen über die Öffentliche Meinung liefern gewisse, wenn
auch fragmentarische Beweise dafür, daß in dem Zeitraum zwischen
1949 und 1956 mehr Amerikaner einen größeren Krieg als eine
größere Wirtschaftskrise für die kommenden Jahre erwarteten.)"
Kriminalitaet.
-
Lange Reihen Strafverfolgung f.d.früh. Bundesgeb. - Verurteilte Deutsche
u. Ausländer n. Art d. Straftat 1995-2008. [destatis]
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Justiz auf einen Blick 2008 [destatis]
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Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen [HP]
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Schröttle, M. (Hrsg.). Gewalt. Beschreibungen, Analysen, Prävention
(S. 240-268). Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
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PFEIFFER, C., BAIER, D. (2008). Eine Folge mangelnder sozialer
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PFEIFFER, C. KLEIMANN, M. PETERSEN, S. & SCHOTT, T.
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PFEIFFER, C., KLEIMANN, M., SCHOTT, T. & PETERSEN, S.
(2005). Migration und Kriminalität. Ein Gutachten für den Zuwanderungsrat
der Bundesregierung. Baden- Baden: Nomos.
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PFEIFFER, C., WETZELS, P. (1998). Migration, soziale
Lage und die Entwicklung der Jugendgewalt; erscheint in einem von Backes
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Chancen und Risiken der Segregation und Integration. Opladen: Budrich UniPress,
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WETZELS, P., BRETTFELD, K. (2003). Auge um Auge,
Zahn um Zahn. Migration, Religion und Gewalt junger Menschen. Münster:
Lit.
Kritiker
der Verhaeltnisse und der Integrationspraxis.
siehe auch: von Arnim-Bücher,
Peter-Prinzip,
Finanzkrise.
Kritiker der Verhältnisse und der Integrationspraxis leben in Deutschland
gefährlich, besonders, wenn sie die neuralgischen Punkte treffen.
Dann hält der etilE-Clan der Schläfer,
Bagatellisierer, Vertuscher und Versager (bis 2005) besonders dann zusammen,
mobbt und diffamiert was das Zeug hält - natürlich außerordentlich
"politically correct", denn wenn man über die Inhalte nicht
diskutieren möchte, flüchtet man sich in die Form, in Ton oder
Nebenschauplätze wie innere Befindlichkeiten oder Ausdrucksverhalten
der KritikerIn (Sarrazin wirke unsicher) oder greift zur altbewährten
Keule vermeintlichen "Populismuses",
so als ob die Demokratie sich nicht so definierte, wie sie sich eben definiert.
-
Heisig, Kirsten (Richterin) [W]
Heisig, Kirsten (2010). Das Ende der Geduld. Konsequent
gegen jugendliche Gewalttäter. Freiburg: Herder.
Klappentext: "Die Gewalttäter
werden jünger, brutaler, skrupelloser und die Gesellschaft mit diesem
Problem hilfloser. Die Berliner Jugendrichterin Kisten Heisig war nicht
bereit, das hinzunehmen. So wollte sie nicht akzeptieren, dass bei Jugendlichen
zwischen Straftat und Gerichtsverhandlung viele Monate vergehen und entwickelte
das Neuköllner Modell. Hier findet nach einfachen Delikten von Jugendlichen
innerhalb von drei Wochen die Gerichtsverhandlung statt. Die schnellen
Strafen haben damit einen größeren Wirkungseffekt bei Tätern
und Opfern.
In ihrem Buch »Das Ende der
Geduld« erläutert sie das Modell und deren Durchsetzungsweg,
beschreibt Lebensläufe jungendlicher Krimineller, schildert Straftaten
und Verfahren, benennt die Situationen an Schulen, Jugendämtern und
der Polizei. Heisig liefert Fakten und aber auch Lösungsvorschläge,
wie z.B. die Vernetzung von Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendamt, Schulen,
Behörden, Institutionen und Eltern funktionieren sollte. Dabei wirft
sie auch einen vergleichenden Blick ins europäische Ausland.
In ihrem Buch fordert die Richterin
die Beseitigung von Handlungsdefiziten und eine ehrliche und notwendige
Debatte in der Bekämpfung von Jugendkriminalität. Kirsten Heisig
verstarb unerwartet Anfang Juli 2010 in Berlin. "
"KRIMINELLE GROSSFAMILIEN
Das System: Ein typischerweise zunächst aus Mutter, Vater und
zehn bis fünfzehn, in Einzelfällen bis zu neunzehn Kindern bestehender
Clan wandert aus dem Libanon zu. Nach den mir vorliegenden Erkenntnissen
gibt es in Deutschland zehn bis zwölf dieser Clans, die einige Tausend
Menschen umfassen. Sie agieren sowohl im Innen- wie im Außenverhältnis
kriminell. Von Drogen- und Eigentumsdelikten über Beleidigung, Bedrohung,
Raub, Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Sexualstraftat
und Zuhälterei bis zum Mord ist alles vertreten.
Einige Kinder werden noch in der „Heimat“
geboren, andere in Deutschland. Bevor die Mütter das letzte eigene
Kind gebären, haben sie bereits Enkelkinder. Deshalb vergrößert
sich ein Clan in atemberaubender Geschwindigkeit. Als Staatsangehörigkeit
der Familien taucht in amtlichen Papieren „staatenlos“, „ungeklärt“,
„libanesisch“ oder zunehmend auch „deutsch“ auf. Man lebt von staatlichen
Transferleistungen und dem Kindergeld. Eine Großfamilie bringt es
ohne Probleme auf Hunderte polizeilicher Ermittlungsverfahren. Wenn die
Drogen- oder sonstigen illegalen Geschäfte von einem rivalisierenden
Clan oder gar von Banden mit einem anderen ethnischen Hintergrund gestört
werden, wird das Problem gelöst, indem man einander tötet oder
dies zumindest versucht." [Zitat TS
26.7.10] |
_
-
Reusch, Roman (Oberstaatsanwalt Berlin). [Vortrag
PDF]
-
Migration und Kriminalität – Rechtstatsächliche und kriminologische
Aspekte und Lösungsansätze für eine erfolgreiche Integration.
Vortrag von Roman Reusch, (Oberstaatsanwalt in Berlin - Intensivtäterabteilung)
auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung (Dezember 2007) [Q]
-
Jugendgewalt Staatsanwalt Roman Reusch abgesetzt. Die Intensivtäterabteilung
der Berliner Staatsanwaltschaft erhält eine neue Leitung.
-
Jugendgewalt Zu hart im Ton? Fernseh-Verbot für Staatsanwalt. Der
umstrittene Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch darf nicht in der ARD-Talkshow
von Frank Plasberg "Hart aber fair“ auftreten. Grund dafür könnten
seine Forderungen nach schärferen Maßnahmen gegen ausländische
Intensivtäter sein. ..." [Tagesspiegel
6.1.8]
_
-
Sarrazin, Thilo (Bundesbanker).
Sarrazin, Thilo (Bundesbanker). Deutschland schafft sich
ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen. Deutsche Verlags-Anstalt. Klappentext:
"Thilo Sarrazin beschreibt mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und
Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination
von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht
ergeben. Er will sich nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur
älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von
staatlichen Zahlungen wird. Sarrazin sieht genau hin, seine Analyse schont
niemanden. Er zeigt ganz konkret, wie wir die Grundlagen unseres Wohlstands
untergraben und so den sozialen Frieden und eine stabile Gesellschaft aufs
Spiel setzen. Deutschland läuft Gefahr, in einen Alptraum zu schlittern.
Dass das so ist, weshalb das so ist und was man dagegen tun kann, davon
handelt dieses Buch."
-
Giordano Bruno
Im Eröffnungsvortrag am 31.5.2008 "„NICHT DIE MIGRATION,
DER ISLAM IST DAS PROBLEM“ der Kritischen Islamkonferenz Aufklären,
statt Verschleiern. : "Heute kann mit Genugtuung gesagt werden, daß
der inzwischen bundesweit gestreute Protest gegen die Absichten einer schleichenden
Islamisierung das Problem endlich aus der Schmuddelecke des deutschen Rechtsextremismus
und –populismus herausgeholt und ihn zu einer seriösen Institution
des öffentlichen Diskurs gemacht hat. " [pi]
Kruzifix.
In Gerichtssälen, Kindergärten, Schulen und anderen öffentlichen
Gebäuden haben Kruzifixe nichts zu suchen, jedenfalls dann nicht,
wenn die Verfassung ausdrücklich von einer Trennung zwischen Staat
und Kirche spricht. Das diese christlichen Symbole aus diesen Gebäuden
verschwinden, ist ein wichtiges Prüfkriterien, ob die Aufklärung
im Kriterien Trennung von Staat und
Kirche als verwirklicht anzusehen ist oder nicht.
Kultur.
Das Wort "Kultur" ist wie fast alle Worte ein vielfältiges Homonym,
weshalb Kommunikation, noch dazu
inter- und multikulturelle ja so schwierig ist (> Aristoteles).
-
Im Schlussbericht der Enquete Kommission "Kultur in Deutschland" (BTDs
16/7000
vom 11.12.2007, S. 47) heißt es:
"Zur Definition des Kulturbegriffs [FN2]
Kultur wird vielfach der vom Menschen nicht hervorgebrachten Natur
gegenübergestellt und umfasst dann „die Gesamtheit der menschlichen
Hervorbringungen und Artikulationen, also seiner historischen, individuellen
und gemeinschaftlichen, praktischen, ästhetischen und theoretischen
sowie mythischen und religiösen Äußerungen“ [FN3]. Der
Kulturbegriff wurde über die Jahrhunderte auch in Deutschland unterschiedlich
bestimmt. Humanistisch-pädagogische und klassische Konzepte von Kultur
umfassen Künste, Religion und Bildung. Aufklärerische und romantische
Definitionen beschränken ihn einerseits auf den engeren Bereich der
Künste und erweitern ihn andererseits auf die Alltagskultur. Nach
der kulturellen Entwicklung im 19. Jahrhundert gab es in Deutschland nach
dem Ersten Weltkrieg, insbesondere durch die Entstehung einer neuen Museumskultur
und eines Kulturstaatsverständnisses in der Weimarer Republik, einen
beeindruckenden kulturellen Aufbruch. Auf eine kulturelle Hoch-Zeit, die
europaweit Impulse gab, folgte im Nationalsozialismus ein unvorstellbarer
Niedergang, der Theodor W. Adorno zu der berühmt gewordenen Äußerung
brachte, „nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“. Die
kulturelle Entwicklung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war
geprägt durch die eindeutige Abkehr von der rassistischen und antisemitischen
Kulturpolitik in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft,
die die beiden deutschen Staaten nach 1949 in deutlich unterschiedlicher
kulturpolitischer Art und Weise realisierten. Nahmen sie einerseits – der
jeweiligen Politik entsprechend – Anleihen bei den großen Traditionslinien
deutscher Kultur, so ist andererseits das letzte Viertel des 20. Jahrhunderts
vor allem gekennzeichnet durch das zunehmende Durchbrechen, bisweilen Negieren
der Tradition und eine große kulturelle Vielfalt. Das in Deutschland
lange Zeit übliche Verständnis von Kultur im Sinne der sogenannten
„Hochkultur“ ergab sich unter anderem aus der außerhalb Deutschlands
nicht nachvollziehbaren und inzwischen weitgehend überwundenen Unterscheidung
von Kultur und Zivilisation. Im 20. Jahrhundert erfuhr der Kulturbegriff
eine philosophische und publizistische Entfaltung, die sich sowohl auf
kulturtheoretische Grundlegungen wie auf das Feld der Kulturkritik bezieht.
In Deutschland war „Kultur“ spätestens seit
Beginn des 19. Jahrhunderts im bürgerlichen Verständnis vor allem
durch umfassende Bildung und durch die auf bevorzugte Weise dazu beitragenden
Künste geprägt – ein deutsches „Alleinstellungsmerkmal“, das
gerade für die Künste neue Förderung begründete. Seit
der UNESCO-Kulturkonferenz von Mexiko 1982 wird international eine an anthropologischen
und ethnologischen Begrifflichkeiten angelehnte Definition von Kultur benutzt,
in der die Kultur als Gesamtheit der unverwechselbaren geistigen, materiellen,
intellektuellen und emotionalen Eigenschaften angesehen wird, die eine
Gesellschaft oder eine soziale Gruppe kennzeichnen, und die über Kunst
und Literatur hinaus auch Lebensformen, Formen des Zusammenlebens, Wertesysteme,
Traditionen und Überzeugungen umfasst.[FN4] Der Begriff der kulturellen
Vielfalt wurde 2005 auf der 33. Generalkonferenz der UNESCO im „Übereinkommen
über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“
definiert. In Artikel 4 heißt es: „Kulturelle Vielfalt bezieht sich
auf die mannigfaltige Weise, in der die Kulturen von Gruppen und Gesellschaften
zum Ausdruck kommen. Diese Ausdrucksformen werden innerhalb von Gruppen
und Gesellschaften sowie zwischen ihnen weitergegeben. Die kulturelle Vielfalt
zeigt sich nicht nur in der unterschiedlichen Weise, in der das Kulturerbe
der Menschheit durch eine Vielzahl kultureller Ausdruckformen zum Ausdruck
gebracht, bereichert und weitergegeben wird, sondern auch in den vielfältigen
Arten des künstlerischen Schaffens, der Herstellung, der Verbreitung,
des Vertriebs und des Genusses von kulturellen Ausdrucksformen, unabhängig
davon, welche Mittel und Technologien verwendet werden.“ [FN5]
Lebensform.
Leitkultur.
-
Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ BTDs
16/7000 v. 11.12.2007
-
Antwort der Bundesregierung am 7.10.2008 auf die Frage nach Achtung der
Grundrechte [PDF
BTDS 16/10469]
-
Lammert, Norbert (2006). Fünf Bemerkungen zum Thema Leitkultur. politik
und kultur, Heft 6 (2006), 7.
-
Hintergrund: Leitkultur eineForderung von Friedrich März? [PDF].
Lernen.
Wichtiger alltäglicher, pädagogischer und psychologischer
Begriff.
Macho. > Patriarchat,
> Frauen in der Bibel.
Internationale und interreligiöse Tradition der Vorzugsstellung
des Mannes aufgrund seines Geschlechtes. Irrationale, teils traditionsbedingt,
teils selbstgefällige Erhöhung eines Mannes aufgrund seines Geschlechtes:
weil
ich ein Mann bin, stehe ich über dir als Frau und du musst mir gehorchen
und willens sein.
Gesellschaftlich ist manchmal ein gewisses "männlich"-aggressives
Gehabe und Verhalten gemeint, das eine gewisse "respektvolle Behandlung"
einfordert.
Maenner. > Frauen >
Geschlecht > Gleichberechtigung > Menschenrechte >
Matriarchat. > Patriarchat,
Gleichberechtigung.
Medien. > Kritik 2010,
09,
08,
07,
06,
LiLi.
Neben der Politik tragen die Medien die Hauptverantwortung dafür,
dass die Integrationspolitik zwischen 1960 und 2005 im wesentlichen verschlafen
und falsch vermittelt wurde. Eine extreme Verantwortung(slosigkeit) kommt
ihnen auch in Sachen Afrika (> supra-nationale-Egoismen)
zu.
-
Uni Jena: Migration und Medien [PDF]
Menschenbild.
Menschenrechte.
-
Hutter, Franz-Josef (2003). No rights. Menschenrechte als
Fundament einer funktionierenden Weltordnung, Berlin: Aufbau.
Metaphysische
Beduerfnisse.
Migration.
> Migrationserfahrung. > bpb
Informationen und Materialien. > Quantara,
-
Ausgewählte Internetseiten: interkulturelle Stadtteilarbeit [PDF]
-
Berlin-Brandenburg: Migrationsgeschichte [HP]
-
Bundesamt für Migranten und Flüchtlinge [HP]
-
Deutsche Migrationsgeschichte seit 1871: [bpb
15.3.5]
-
DGB-Bildungswerk Migration Online [HP]
-
EU: Migration der EU [bpb]
-
Migration weltweit. [bpb
1.6.9]
-
Nürnberg: Migration und Aussiedler [HP]
-
Ost- und Westdeutschland: Migration in Ost- und Westdeutschland von 1955
bis 2004. [bpb
15.3.5]
-
Plataforma der Migranten und Flüchtlinge [HP]
Migrationserfahrung.
Milieu.
Missbrauch. > Kindesmissbrauch > Kolonialismus
> Zwangsehe > Religionskriege
Die Berufung auf Gott wird vielfach missbraucht, um eigene verbrecherische,
soziopathische, psychopathische Ziele zu begründen oder zu rechtfertigen.
Die Blutspur der auserwählten
und missionierenden
Verbrecher
im Namen Gottes, die sie in der Geschichte hinterlassen haben und bis
auf den heutigen Tag erzeugen, ist unermeßlich. Bei den drei großen
Religionen vom Stamme Abrahams beginnt diese Geschichte im Alten Testament
- am abscheulichsten beschrieben in der besonderen Völkermordvariante
"Bann", etwa am Beispiel des Völkermordes an den Kanaanäern im
Buch Josua.
Missionierung.
> Auserwählt > Fundamentalismus.
Muezzin. > [W]
Multi-Kulti.
Muslime in Deutschland.
Zahlen, Daten, Fakten. "Etwa 4 Millionen Muslime in Deutschland. Etwa
5 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung sind Muslime. Zwischen 3,8
und 4,3 Millionen Muslime mit Migrationshintergrund leben in Deutschland.*
Dies ergab die Studie "Muslimisches Leben in Deutschland". Somit leben
deutlich mehr Muslime als bisher angenommen in Deutschland. Die im Juni
2009 veröffentlichte Studie hat das Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz erstellt. Ziel
ist es, die Wissenslücken in Bezug auf Zahl und Struktur der in Deutschland
lebenden Muslime zu schließen. Nun liegen die Ergebnisse der ersten
bundesweit repräsentativen Studie "Muslimisches Leben in Deutschland"
vor. Grundlage war die Befragung von Menschen aus knapp 50 muslimisch geprägten
Herkunftsländern. ..." [DIK]
-
Die Muslime seit den 60er Jahren in Deutschland [HP]
-
MiGAZIN.
-
Videos Muslime in Deutschland [Google]
-
Zentralrat der Muslime in Deutschland [HP]
[W]
-
Mythen.
Nation, Nationalitaet.
Nationalstolz.
Nazis und Neo-Nazis. > Zum
Umgang mit Faschisten und Neonazis. > Überblick
3. Reich.
Neid
und Mißgunst.
Normal.
> Abweichung (Devianz), Verrückt.
Normen.
> Sitten und Bräuche.
Osteuropaeer.
Ost-West-Konflikt.
> Fundamentalismus.
Die Zeit bringt das Wesentliche auf den Punkt: "Der Fortschrittsglaube
von 1989 ist geschwunden. Die erhoffte Demokratisierung der gesamten Welt
nach der Niederlage des Kommunismus ist großer Ernüchterung
gewichen. Die Freiheit ist von zwei Seiten bedroht: Einerseits durch einen
bornierten, provinziellen Fundamentalismus, andererseits durch weltumspannende
Konzerne, die das gesamte öffentliche Leben den Gesetzen des Marktes
unterwerfen wollen. Beide Tendenzen, wiewohl einander spinnefeind, verfolgen
das gleiche Ziel: den Bürger zu entmündigen und die Demokratie
zu beseitigen." Sekundärquelle:
Parallelgesellschaft. [W]
Patriarchat. > Matriarchat,
Gleichberechtigung.
Gesellschaft, Familien und Lebensformen, die den Männern eine
Vorzugs- und Herrschaftsstellung einräumt.
Pech. > Glück, Zufall.
Populismus.
Praegung.
Prognosen.
Rasse(n).
Beschäftigung und Auseinandersetzung mit
Rassenfragen ist in Deutschland seit Hitler
und seinem Nationalsozialismus verpönt
und gesellschaftlich gefährlich, weil man sehr schnell medial gemobbt,
z.B. als (latent) antisemitisch ausgegrenzt wird.
Rassismus.
Ideologie, die erstens glaubt, dass es höher- und minderwertige
menschliche Rassen bzw. Völker gibt. Der engere Rassismus ist an die
Biologie der Rassen gebunden, der weitere, ethnische, dehnt das rassistische
Denken auch auf Völker aus, selbst wenn diese gar keine genetische
Identität aufweisen.
Wenn sich etwa der christlich-abendländische "Kulturmensch" den
australischen Aborigines oder den Papuas Neuguineas - allgemein sog. "primitiven"
Völkern - überlegen fühlt, so kommt darin eine gewisse
rassistische Komponente zum Ausdruck. Auch der Nationalstolz geht in eine
solche Richtung, wenn man die eigene Nation als die andern überlegene,
wertvollere ansieht. Rassismus, Sozialdarwinismus und Faschismus sind enge
Verwandte. Ein Stück Faschismus ist in fast allen Menschen und Kulturen
zu erkennen (> Normalpsychologische
Grundlagen des Faschismus).
Rassismuskeule. > Antisemitische
Keule > Populismus(keule).
Von interessierten Kreisen werden kritische Meinungen zu Migranten
und Ausländern mitunter vorschnell und der Sache nach falsch als rassistisch
diffamiert, was eine differenzierte und kritische Diskussion wenigstens
behindert, meist unmöglich macht. Eine formal-strukturelle Verwandtschaft
ergibt sich zur sog. "Anti-Semitischen Keule", wenn missliebige Meinungen
und Wertung zu Israel als verdeckter
oder versteckter Anti-Semitismus ausgegeben wird. Das rhethorisch-sophistische
Prinzip besteht darin, jemanden dazu zu bewegen, eine Meinung zurückzunehmen,
um nicht als "rassistisch" zu gelten oder um die Meinung direkt zu diffamieren.
Rational, Rationalität.
> Irrational, Irrationalität > Aufklärung
> Metaphysische Bedürfnisse.
Schwieriges Homonym,
das häufig gerne für den eigenen Standpunkt in Anspruch genommen
wird, während man andere dann gerne als "irrational" verurteilt. Ein
Bedeutungskern ist: durch die Vernunft und den Verstand mit Befunden und
Argumenten begründbar, so dass im Prinzip eine logische und empirische
Überpüfung oder Kontrolle der Behauptungen möglich ist.
Üblicherweise verbindet man Wissenschaft und zweckangemessenes Handeln
mit rational.
Recht und Gesetz.
Rein, Reinheit(sgebote).
Religion. > Wahn.
Rechtsradikale. >
Nazis und Neo-Nazis.
Respekt.
Ritual(e).
Russlanddeutsche.
Sachverstaendigenrat
Integration und Migration. > SVR-Integrationsbarometer.
Bertelsmann
Stiftung 19.5.2010: "Studie: Integration funktioniert besser als ihr
Ruf. Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration
und Migration legt erstes Jahresgutachten vor. Integration verläuft
in Deutschland im gesellschaftlichen Alltag weitgehend erfolgreich. Das
geht aus dem ersten Jahresgutachten des Sachverständigenrates deutscher
Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hervor, der in Berlin
vorgelegt wurde. Nach dem SVR-Integrationsbarometer, einer repräsentativen
Befragung von über 5.600 Personen mit und ohne Migrationshintergrund,
zeigt die Bevölkerung ein belastbares gegenseitiges Grundvertrauen.
... "
Aus dem ersten Jahresgutachten des Sachverständigesrates
deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR): "Integration
und Migration sind endlich zu politischen Mainstream-Themen geworden. In
der öffentlichen Diskussion dominieren dabei aber Vorstellungen von
einer weitgehend ‚gescheiterten Integration‘. Teil dieser pessimistischen
Sicht ist eine doppelte Schuldzuschreibung: Während für die einen
ein beträchtlicher Teil der Zuwandererbevölkerung ‚integrationsunwillig‘
oder gar ‚integrationsunfähig‘ ist, halten andere die angeblich inte
grations- und latent fremdenfeindlich eingestellte Mehr heitsbevölkerung
für die wichtigste Ursache der ‚gescheiterten Integration‘. Das SVR-Integrationsbarometer
hingegen belegt, dass sowohl das negative Bild als auch die wechselseitigen
Schuldzuschreibungen wenig mit dem zu tun haben, wie die Bevölkerung
mit und ohne Migrationshintergrund die Alltagsrealität in der Einwanderungsgesellschaft
erlebt. ... "
Anmerkung: Kritisch zur Bertelsmann
Stiftung.
Sarrazin
und seine Zahlen.
Der Wirbel, den Sarrazin mit seinem Buch "Deutschland schafft sich
ab" hervorrief, ist für mich doch etwas überraschend, weil
das Thema ja nicht neu ist - außerdem hat er das 2009
schon verkündet - und das Versäumnis der Integrationsaufgaben
mit dem Integrationskonferenz 2006 ja, wenn auch sehr spät, angepackt
wurde. Es klärt sich aber leicht auf, wenn man sich vergegenwärtigt:
Dass die hohe Politik so reagiert hat im wesentlichen zwei Gründe:
(1) er trifft mit seiner Kritik mitten ins Mark und (2) nichts kann der
hohen Politik zur Zeit besser gefallen, als von ihren hochkarätigen
Fehlleistungen und Versagen abzulenken. Dazu betrifft natürlich auch
die Bundesbank (> Schuldenporträt),
die für die Finanzkrise wie
die Bafin wesentlich mitverantwortlich ist. Der eiserne Griff in die Taschen
der Steuerzahler, die Versklavung und Ausbeutung der Niedriglöhner
und ZeitarbeiterInnen, die extreme Schonung der Bankster, die Verwahrlosung
in den Ministerien, wo die Kartelle und Konzerne die Gesetzestexte schreiben
und eine allzu willfährige Justiz, die dies seit Jahrzehnten schützt
und damit Recht in Unrecht verkehrt.
Sarrazins Buch ist mit empirischem und statistischen
Material unterlegt. Teilweise wurden Sarrazins Zahlenangaben bestritten,
so von der Politologin Foroutan, deren Quellen
ich allerdings bislang auch nicht ausfindig machen und daher auch nicht
überprüfen konnte:
-
"Die Politologin Naika Foroutan
beklagte [bei Illner
2.9.10], dass Sarrazin mit seinen Thesen das Bild der Muslime in Deutschland
zu einer Unzeit träfe. Noch vor wenigen Monaten zur Fußball-WM
seien Nationalspieler wie Mesut Özil oder Jerome Boateng gefeiert
worden als "unsere Jungs". Nun würden alte Bilder wiederbelebt. Sie
kritisierte zudem, dass Sarrazin in seinem Buch mit teilweise veralteten
und durch eigene Berechnungen ergänzten Zahlen arbeite, was methodisch
unsauber sei.So seien zum Beispiel nach aktueller Auskunft durch den Polizeipräsidenten
in Berlin nur für 8,7 Prozent der Gewaltkriminalität in der Bundeshauptstadt
Personen verantwortlich, die türkischer Nationalität oder dem
arabischen Raum zuzuordnen seien. Thilo Sarrazin spricht in seinem Buch
von 20 Prozent. Fortoutan zitierte aus einem Schreiben des Polizeipräsidenten:
"Diese zitierte Aussage von Hr. Sarrazin ist weder bei enger Auslegung
der Nationalitäten noch bei weiterer Auslegung der Staatszugehörigkeit
mit Zahlen der offiziellen PKS (Polizeilichen Kriminalstatistik ) oder
den geschäftsstatistischen Erhebungen zu Personen in Täterorientierten
Ermittlungsprogrammen zu belegen." Die Politologin betonte, dass es nicht
schwer sei herauszufinden, dass auch weitere Zahlen in "Deutschland schafft
sich ab" falsch seien und dies müsse man nun deutlich machen."
-
Naika Foroutan
via Youtube.
Foroutan Quellen (Auf
Anfrage am 3.9.10 mitgeteilt):
Kritisch muss hier angemerkt werden, dass aus einzelnen falschen
Zahlen, wenn sie denn genau bestimm- oder vergleichbar sind, keineswegs
folgt, dass die Hauptaussagen widerlegt oder relativiert würden. Ich
werde das im Laufe Zeit, wenn mir sowohl Sarrazins Buch vorliegt als auch
die Gegenquellen, näher überprüfen. 135 "Ehrenmorde"
bis dato sprechen allein schon eine sehr deutliche Sprache - und
das lässt sich mit gar nichts relativieren.
Sarrazin 2009. Das Politmagazin
FAKT brachte am 20.10.2009 einen Beitrag zu Sarrazins Kritik und meinte:
"Sarrazin hat in weiten Teilen Recht." [youtube]
Sarrazin 2010. Die neue Rechte [W]
stellt ihre Parteiergreifung hier dar: Institut f. Staatspolitik (2010).
Der
Fall Sarrazin: Verlauf einer gescheiterten Tabuisierung.
Sarrazin als Bundesbanker.
Sarrazin wurde auf Vorschlag Berlin/ Brandenburgs 2009 in den Vorstand
der Bundesbank berufen. In der Öffentlichkeit wurde nun vielfach darüber
phantasiert und diskutiert, was nun die Aufgabe und Rolle eines Bundesbankvorstandsmitglieds
ist. Darf er so ein Buch schreiben, das dermaßen viel Aufregung und
Widerspruch hervorruft? Hätte man von ihm nicht eher ein Buch erwartet,
das sich kritisch mit der Finanzkrise auseinandersetzt? Dürfte dies
ein Bundesbanker? Wahrscheinlich nicht, denn wenn er auch nur halbwegs
objektiv oder kritisch schreiben würde, müßte er seine
nunmehr eigene Institution sehr rügen und in Frage stellen, weil es
keinen Zweifel daran gibt, dass die Bundesbank und die BaFin, beide für
die Bankenaufsicht zuständig, in der Finanzkrise
völlig versagt hat und in der Aufarbeitung der eigenen Fehler weiterhin
versagt. Warum schreibt er nicht hierüber ein Buch, mag man sich fragen;
warum schreibt er ein Buch, das sich mit der Zukunft des deutschen Volkes,
mit Integrations- und Migrationsproblemen beschäftigt? Na ja, vielleicht
schreibt er das Buch zu den Fehlern der Bundesbank ja noch, wenn sich seine
Abberufung durchsetzt. Es ist aber zu befürchten, nachdem er ja schon
den falschen Weg Berlins vor das Bundesverfassungsgericht
- wie einst das Saarland
und Bremen - zu ziehen, um seine Misswirtschaft vom deutschen Steuerzahler
finanzieren zu lassen, dass er diesem Thema nicht so gewachsen sein könnte,
wie man sich das von einem Finanzfachmann wünscht.
Schaechten. [W]
Scharia. [W]
> Gottesstaat.
Schicksal.
Schuld.
> Verantwortung, Willensfreiheit.
Selbstbild.
Selbstmordattentate.
> Terror und Terrorismus.
Selbstverantwortung.
Ein Lieblingsbegriff der PolitikerInnen, wenn darum geht, Lasten dem
einzelnen Individuum aufzubürden. Durch die Mode
der neurobiologischen Deterministen wurde die Willensfreiheit
bestritten und damit letztlich auch die Selbstverantwortung. Die allgemein
verbreitete Vorstellung ist, dass der Mensch sowohl die Fähigkeit
als auch die Pflicht zu seiner Entfaltung und Lebensgestaltung hat. Die
meisten Religionen billigen ihrer Wahnvorstellung von Gott eine letztlich
entscheidende Schlüsselrolle zu, besonders ausgeprägt in den
östlichen Religionsentwicklungen. Sozusagen: Mit Gott geht alles,
und ohne ihn geht gar nichts.
Seelische
Naturereignisse.
Sippe und Clan.
Sitten
und Braeuche.
SlawInnen.
Sozialdarwinismus.
Sozialpsychologie.
Sozialstaat.
SPD
- Sozialdemokratische Partei Deutschlands. [Homepage]
Spiritualitaet.
Jeder Mensch ist seiner Natur nach spirituell (geistig), sofern er
Sinn
und Werte sucht. Spiritualität ist weder eine
eigentlich esoterische
noch religiöse
Praktik, sondern eine grundlegende
Dimensiondes
Menschseins. Damit ist Spiritualität auch kein Reservat von Gurus,
Religionsstiftern, Propheten oder Priestern, sondern von jederfrau. Ein
genauerer Definitionsvorschlag wird hier
gemacht,
Sport
als Mittel der Integration. [bpb]
Sprache.
Staat. > Gemeinwohl
> Oligarchie > Politikaxiome
> Rechtsstaat, > Staatslehre:
(Aristoteles).
Stereotype.
Steuern
und begrenzen.
"Steuern und Begrenzen: Keine Migration ohne
Integration" [bpb
22.4.10]
Stolz.
Suedeuropaeer.
Suendenbock. > Abwehr,
> Feindbilder > Katharsis > Vorurteile.
Sunna. [W]
> Islam > Hadith.
Weg und Lebensweise Mohammeds als Vorbild für Muslime, auch in
Erzählungen (Hadith) beschrieben.
Supra-nationale Egoismen
(EU). Es ist ein ungeheurer Vorgang, wenn die subventionierte Landwirtschaft
der Europäischen Union z.B. die afrikanische Landwirtschaft zerstört,
indem sie ihre Überschuss- und Überflussprodukte dorthin "billiger"
exportiert als die einheimischen landwirtschaftlichen Erzeuger produzieren
können. Beispiele:
EU und USA zahlen 13 Milliarden Dollar illegaler Agrar-Subventionen
[Q]
Hieraus: "Die EU zahlt Oxfam zufolge 300 Mio. Euro im Jahr an Tomatenverarbeiter
vor allem in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal - was 65% des
Wertes der Tomatenernte ausmacht und es ihnen ermöglicht, der weltgrößte
Exporteur von Tomatenmark zu sein. Produzenten in Südafrika, Chile
und Tunesien hingegen gehören zu den Verlierern. Die EU subventioniere
ihre Fruchtsaft-Industrie, vor allem in Spanien und Italien, zu über
300%, heißt es in dem Bericht, mit 250 Mio. Euro pro Jahr. Produzenten
in Argentinien, Brasilien, Costa Rica und Südafrika könnten jährlich
40 Mio. US$ mehr verdienen, wenn die EU ihre Subventionen abschaffte. Außerdem
schütze die EU ihre Milchindustrie vor Wettbewerb und subventioniere
die Hersteller von Molkereiprodukten mit 1,5 Mrd. Euro im Jahr. Argentinien,
Brasilien und Uruguay könnten Butter exportieren, wenn nicht die EU-Exportsubventionen
den Weltmarktpreis drücken würden. EU-Butter wird zu Dumpingpreisen
direkt in Ägypten, Marokko und Südafrika eingeführt.". Hintergrund:
Afrika und die drei Wellen der Globalisierung [Q].
SVR-Integrationsbarometer.
> [Bertelsmann-PDF;
IP-GIPT]:
Symbole.
Taqlid. [W]
[Ob die Bedeutung für unserer Thema berücksichtigt werden sollte,
muss erst noch geklärt werden]
Terror und Terrorismus.
In allen fundamentalistischen
Religionen mit Auswerwähltheitsanspruch
eine ständige Gefahr, besonders deshalb, weil der Terror der Frommen
völlig abartig oft als gottgeboten (> Kriege
im Alten Testament, Bann,
Kreuzzüge,
Arabische
Kriege, ) oder in heilige Handlungen umgedeutet wird, was die besondere
moralische Verkommenheit der selbsternannten Moralapostel Gottes deutlich
macht. Bereits das Missionierungsgebot
ist eine menschenrechtsfeindliche Aufforderung zum Ethnozid.
-
Clement, Rolf & Jöris, Paul Elmar (2011). Islamistische
Terroristen aus Deutschland. Bonn: bpb.
Toleranz.
> Akzeptanz.
Etwas tolerieren bedeutet, dass etwas zwar nicht
meiner persönlichen Wertwelt entspricht - ich für mich
selbst es also anders halte - aber ich kann damit leben, dass es ein anderer
für sich anders handhabt. Toleranz kann man also reife Werthaltung
ansehen, die klar erkennt und billigt, dass andere Menschen andere Lebensvorstellungen
haben und nicht in manchem nicht so leben wollen wie ich selbst. Unterstellt
man die Natürlichkeit und Normalität der Verschiedenheit menschlicher
Werte, Ziele und Lebensformen, so ergibt sich daraus zwingend die Aufgabe,
faire und stabile Regeln für den sog. modus vivendi, die Art
des Zusammenlebens und Miteinanderumgehens, zu entwickeln. Das ist besonders
schwierig in sog. multikulturellen Gesellschaften, wenn ganz unterschiedliche
Wert und Lebensvorstellungen aufeinanderprallen.
Literatur Toleranz:
-
Broer, Ingo & Richard Schlüter (2010, Hrsg.). Christentum
und Toleranz. Darmstadt: WBG.
-
Broder, Henryk M. (2009). Kritik der reinen Toleranz. München:
Pantheon.
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Buck, Henning (2006, Red.). Kulturelle Vielfalt - Grenzen
der Toleranz hrsg. vom Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück
und dem Präsidenten der Universität Osnabrück. Göttingen:
V & R Unipress.
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Buruma, Ian (2006). Die Grenzen der Toleranz : der Mord an
Theo van Gogh. München: Hanser.
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Enders, Christoph (2007, Hrsg.). Toleranz als Ordnungsprinzip?
Die moderne Bürgergesellschaft zwischen Offenheit und Selbstaufgabe.
Paderborn: Mentis
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Forst, Rainer (2004). Toleranz im Konflikt: Geschichte, Gehalt
und Gegenwart eines umstrittenen Begriffs. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.
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Ulrich, Susanne (2009, Hrsg.). Eine Welt der Vielfalt : ein
Trainingsprogramm des A-World-of-Difference-Instituts der Anti-Defamation
League, New York, in der Adaption für den Schulunterricht; Praxishandbuch
für Lehrerinnen und Lehrer / Bertelsmann-Stiftung ; Akademie Führung
& Kompetenz am Centrum für Angewandte Politikforschung (Hrsg.).
Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung.
-
Unger, Tim (2009, Hrsg.). Fundamentalismus und Toleranz.
Hannover: LVH
Tradition.
Trennung Staat
und Kirche. [W]
[W-Staatsreligion]
Alle fundamentalistischen Religionen - Juden, Christen, Moslems - streben
nach Staatsherrschaft, letztlich zum - meist soziopathischen - Gottesstaat.
-
Altes Testament (Staat):
Hierzu führt das Jüdische
Lexikon (IV,2, S.935) aus: "THEOKBATIE (griech.), Gottesherrschaft;
die unmittelbare Regierung Gottes, bzw. seines erleuchteten Gesandten,
in einem menschlichen Gemeinwesen. Die Voraussetzung der praktischen Wirksamkeit
der Th. ist natürlich der religiöse Glaube, daß einzelnen
Menschen sich die Gottheit in klarer Weise offenbart oder daß echte
Dokumente ihrer Willensmeinung vorliegen, die von berufenen Autoritäten
ausgelegt und zur Leitung der menschlichen Dinge nutzbar gemacht werden.
Die Art, wie Moses nach dem Bericht der Tora das Volk lenkt, indem er,
das Haupt aller Propheten, das Gesetz von Gott empfängt, um
es auf die Ordnung aller rechtlichen und sozialen Angelegenheiten anzuwenden,
bietet ein klassisches Beispiel für die Th. Aus der Geschichte des
letzten Richters Samuel erfahren wir, daß die Israeliten sich einen
König wünschen, um so zu sein wie alle anderen Völker, und
daß Samuel dieses Verlangen, nämlich die Ersetzung der Th. durch
eine weltliche Herrschaft als Sünde empfindet. Das Ideal einer Th.
schwebt dem Propheten Ezechiel vor (Ez. 40—48), der allerdings nicht bloß
die göttliche Inspiration als Quelle aller Regierungsweisheit betrachtet,
sondern alle nationale Betätigung wesentlich auf religiöse bzw.
kultische Interessen begrenzt wissen will. ..."
-
Atheismus
(Staat): Strenge, unverzichtbare Grundforderung.
-
Aufklärung
(Staat): Eine wesentliche Idee und grundsätzliche Forderung der Aufklärung.
-
Buddhismus (Staat): Keinen Auserwähltheits-
oder Exklusivitätsanspruch. Buthan: Staatsreligion [W].
Es gibt in Buthan eine Kommission für das Bruttonationalglück,
das sogar als nicht wachstumsorientiertes Modell in der Verfassung verankert
ist. Tibet: Der Dalai Lama, der als Kind wie die Kumari in
Nepal (> Hindusimus) aus seiner Familie gerissen, wird Gottkönig genannt
und führte bis zu seiner Flucht vor den Chinesen einen Gottestaat.
Kambodscha:
Staatskirche [W].
Thailand:
"Staatsoberhaupt ist der König, der gleichzeitig höchster buddhistischer
Würdenträger ist" [W].
-
Christentum (Staat): In Deutschland
gibt es keine Trennung von Staat und Kirche - auch wenn es die Verfassung
geböte, die, in sich unlogisch, sogar eine Berufung auf Gott enthält
- wie an folgenden Kriterien sichtbar wird: 1. In vielen öffentlichen
Gebäuden hängen Kruzifixe. 2. die Kirchensteuer wird vom Staat
eingezogen. 3. hohe kirchliche Würdenträger werden aus Steuergeldern
bezahlt. 4. Theologische Fakuläten sind in staatlichen Universitäten
akzeptiert und werden vom Staat bezahlt. 5. Der Staat finanziert zahlreiche
kirchliche Unternehmungen. 6. Den Kirchen wird erlaubt, auf die kleinsten
und kleinen Kinder wesentlichen und prägenden Einfluss auszuüben.
Folgende Länder haben nach [W9.9.10]
eine christliche Staatsreligion: Katholisch: Andorra, Argentinien,
Costa Rica, Dominikanische Republik, Haiti, Liechtenstein, Malta,
Monaco, San Marino, Vatikanstadt. Orthodoxe: Georgien,
Griechenland, Serbien, Bulgarien, Mazedonien, Armenien,
Zypern. Protestantismus: Dänemark, Island, Norwegen.
Anglikanische
Kirche: England.
-
Hinduismus (Staat): Bis 2006 Staatsreligion
in Nepal mit der Kindgöttin (Kumari)
auf Zeit. [W8.9.10]
führt aus: "Der Laizismus, die Trennung von Staat und Religion, zählt
zu den wesentlichsten Grundsätzen des indischen Staates und ist in
seiner Verfassung verankert. Seit Jahrhunderten bestehen verschiedene Glaubensrichtungen
zumeist friedlich nebeneinander. Dennoch kommt es manchmal zu regional
begrenzten, religiös motivierten Auseinandersetzungen. Bei der Teilung
Indiens 1947 und beim Bangladesch-Krieg 1971 kam es zwischen Hindus und
Muslimen zu massiven Ausschreitungen. Unruhen zwischen Anhängern der
beiden Glaubensrichtungen brechen in Indien in gewissen Zeitabständen
immer wieder aus. Ein Konfliktpunkt ist nach wie vor Kaschmir, dessen überwiegend
muslimische Bevölkerung teilweise gewalttätig für die Unabhängigkeit
oder den Anschluss an Pakistan eintritt. ... ."
-
Islam (Staat): Das Islam-Lexikon (Khoury
1991, iS. 685) führt aus: "Theoretische Grundlagen. Die Vorstellungen
vom „islamischen Staat" beruhen auf dem vielzitierten Satz: „al-Islam din
wa daula" (Islam ist Religion und politische Macht). Im Gegensatz zu den
staatstheoretischen Vorstellungen im abendländischen Christentum wird
also nicht zwischen dem 'Staat Gottes' und der Welt unterschieden. Solange
der islamische Staat durch den Propheten Muhammad oder seine direkten Nachfolger,
die vier 'rechtgeleiteten' Khalifen, geführt wurde, entsprach die
von Gott gewollte Einheit von Religion und Politik der Realität. Da
diese Situation von Muslimen zu allen Zeiten als ideal angesehen wurde,
mußte jede Veränderung dieser Konstellation als Degeneration
angesehen werden, die zu überwinden war. Eine Vielzahl von Staatstheoretikern
hat sich daher bemüht, Modelle zu entwickeln, die der vorbildlichen
Situation der früh-islamischen Gesellschaft nahekamen. Die Ergebnisse
ihrer Überlegungen hatten in der Umsetzung in die Realität wenig
oder keinen Erfolg. ..."
Der Islam ist Staatsreligion in folgenden Ländern
[W9.9.10]:
Sunnitisch: Afghanistan, Ägypten, Algerien, Bahrain, Bangladesch,
Brunei, Jemen, Jordanien, Katar, Komoren, Libyen, Malediven, Marokko,
Mauretanien, Pakistan, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Tunesien,
Vereinigte Arabische Emirate. Schiitisch: Iran, Aserbaidschan. Ibaditisch:
Oman.
-
Judentum
(Staat): Geschichte und Lehre vom Staat im Judentum (bis 1927) findet sich
ausführlich im Jüdischen Lexikon neben dem Eintrag Theokratie
in 3 Stichworten und 38 Spalten abgehandelt. Und B. Neuberger [bpb28.3.8]
schreibt: "Die Bedeutung der Religion im Staat Israel. Der Staat Israel
definiert sich als jüdischer Staat."Judenstaat" lautete der Titel
des 1896 erschienenen Buchs des Begründers des modernen Zionismus
Theodor Herzl, der einen liberalen Nationalstaat und keinen religiösen
Staat im Sinn hatte Und seit der Begriff erstmals 1992 in Gesetzten des
Landes auftauchte, spricht man von einem jüdisch-demokratischen Staat.Als
solcher ist Israel weit entfernt von einer Trennung von Staat und Religion
im französischem oder amerikanischem Sinne. Der jüdische Staat
ist im Grunde ein Staat des jüdischen Volkes, ein Nationalstaat, aber
religiöse Aspekte sind zweifellos auch ein Teil dieser Definition.
Wesentliche religiöse Institutionen (Das Oberrabinat, die Lokalrabbinate,
die religiösen Räte, das religiös-staatliche Schulsystem)
sind Staatsorgane. Wichtige Lebensbereiche (Heirat, Scheidung, Friedhöfe)
werden von religiösen Institutionen verwaltet. Es gibt staatlich-religiöse
Gesetze in gewissen Lebensbereichen und das Staatsbudget finanziert die
religiösen Institutionen und Dienste (z.B. Synagogen, Moscheen, staatliche
und nicht-staatliche religiöse Schulen, Friedhöfe und religiöse
Bäder). In Israel gibt es keine Staatskirche oder eine "offizielle"
Religion wie in England oder Norwegen, aber die jüdische Religion
hat doch im rechtlichen und symbolischen Sinne eine Dominanz gegenüber
anderen Religionen wie Islam und Christentum. "
Tuechtigkeiten, Tugenden.
Tuerke, tuerkisch.
Tuerkische Kultur.
Wer ist ein Türke? Was ist "türkisch". Gibt es "typisch"
Türkisches?
Ueberfremdung.
Uebertragen (weitergeben).
> Erziehung.
Wie werden Merkmale, Normen, Verhaltensweisen und Gewohnheiten in Familien
und in der Erziehung auf die Kinder übertragen und weiter gegeben?
Hier gibt es als Antwort ein breites Spektrum, je nach dem um welche Merkmale,
Normen, Verhaltensweisen und Gewohnheiten es geht. Es gibt Merkmale, die
werden vererbt. Es gibt Merkmale, das werden Dispositionen und Spannweiten
vererbt z.B. bei Begabungen. Und es gibt Merkmale, die werden überhaupt
nicht vererbt, sondern unterliegen nur dem Einfluss der Umgebung und Erziehung.
Etwas sophistisch könnte man an dieser Stelle sagen: das auch die
Vielfalt an soziolkulturellen Einflüssen, die möglich ist, vererbt
wird; immerhin, die Gene machen an gewissen Stellen der Übertragung
und Weitergabe keine Vorschriften. Es wird sozusagen innerhalb gewisser
Bereiche die freie Entfaltungsmöglichkeit vererbt.
Ulfkotte, Udo. [W]
[HP]
Ulfkotte ist ein umstrittener Journalist, der aber ungeachtet seiner
Interpretationen und Interessen viel wichtiges, teilweise schier unglaubliches
und weitverstreutes Material und Dokumente zusammen getragen hat, das im
Zusmmenhang mit Migration und Integration beachtet werden sollte. Aufgrund
seiner Interessenlage ist sein Material in seinen Büchern meist einseitig
ausgerichtet; er dokumentiert oft die Seiten, die von den sog. "politisch
korrekten" Medien ausgeblendet, verleugnet, unterdrückt oder bagatellisiert
werden.
-
Ulfkotte, Udo (1984). Interessenspezifische Nahostpolitik
der Grossmächte im Nahen Osten 1948 - 1979. Frankfurt am Main: Haag
und Herchen.
-
Ulfkotte, Udo (1988). Kontinuität und Wandel amerikanischer
und sowjetischer Politik in Nah- und Mittelost 1967 bis 1980. Rheinfelden:
Schäuble.
-
Ulfkotte, Udo (1997). Verschlußsache BND. München
: Koehler und Amelang.
-
Ulfkotte, Udo (1999). Marktplatz der Diebe. München:
Bertelsmann.
-
Ulfkotte, Udo (2001). So lügen Journalisten. München:
Bertelsmann.
-
Ulfkotte, Udo (2001). Propheten des Terrors. München:
Goldmann.
-
Ulfkotte, Udo (2001). Gencode J. Frankfurt am Main: Eichborn.
-
Ulfkotte, Udo (2001). Wirtschaftsspionage. München:
Goldmann.
-
Ulfkotte, Udo (2003). Der
Krieg in unseren Städten. Frankfurt am Main: Eichborn
-
Ulfkotte, Udo (2004). Der Krieg in unseren Städten.
Aktualisierte Neuausg. Frankfurt am Main: Fischer-TB.
-
Ulfkotte, Udo (2004). Grenzenlos kriminell. München:
Bertelsmann
-
Ulfkotte, Udo (2005). Die EU-Erweiterung und ihre Risiken.
Flaach: Schweizerzeit-Verl.-AG.
-
Ulfkotte, Udo (2006). Der Krieg im Dunkeln. Frankfurt am
Main : Eichborn.
-
Ulfkotte, Udo (2007). Heiliger Krieg in Europa. Frankfurt,
M: Eichborn.
-
Ulfkotte, Udo (2008). SOS Abendland. Rottenburg: Kopp.
-
Ulfkotte, Udo (2009). Vorsicht Bürgerkrieg! Rottenburg:
Kopp.
-
Ulfkotte, Udo (2010). Kein
Schwarz - kein Rot - kein Gold. Armut für alle im "lustigen Migrantenstadl".
Rottenburg: Kopp
-
Ulfkotte, Udo (2010). Wirtschaftskrieg. Rottenburg: Kopp
Umwelt (Umgebung). > Anlage
und Umwelt, > Milieu, > Vererbung,
Unrecht
im Namen des Rechts.
USA. > Kommentar
Schuldenporträt USA. >
Plutokratische
Scheindemokratie vom Typ Hollyvoodoo, die mit
den islamistischen Fundamentalisten um die Weltherrschaft, Unterdrückung
und Ausbeutung der schwächeren Menschen und Länder kämpft.
Verantwortung. > Schuld, > Willensfreiheit.
Verantwortung meint (Teil-, Mit) Verursacher, betrifft also die kausale
Seite von Verhalten und Handlungen, sofern man eine - zumindest - gewissen
Willensfreiheit unterstellt.
Vererbung. >
Übertragung
(weitergeben). > NGFN.
Ein Dauerbrenner in der Wissenschaft ist die Frage: was und wie sehr
wird etwas vererbt oder von der Umwelt bewirkt. Seit der grundlegenden
Entschlüsselung des Human-Genoms [W]
ist die Genetik und Vererbungslehre in eine neue Phase eingetreten. Allerdings
scheint sich herauszustellen, dass frühere einfache Vorstellungen
von genetischer Determination weichen mussten und inzwischen neue, komplizierte
Wechselwirkungsmodelle mit einigem Spielraum und Varianz die komplexe Wirklichkeit
besser beschreiben und erklären können. Mehr und mehr scheint
es, entwickelt sich eine dispositionelle Modellvorstellung, d.h. genetisch
werden Entwicklungsmöglichkeiten und Bereitschaften zur Verfügung
gestellt, die durch diese oder jene Umwelt so oder aktiviert, zur
Entwicklung und Ausgestaltung angeregt werden.
-
Bauer, Joachim (2002). Das Gedächtnis des Körpers.
Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern. München: Piper.
-
Bublath, Joachim (2003). Die neue Welt der Gene. Visionen,
Rätsel, Grenzen,. München: Droemer/Knaur.
-
Fischer, Ernst Peter (2004). Das Genom. Frankfurt:
Fischer TB.
-
Nover, Lutz & Koskull-Döring, Pascal
von (2005, Hrsg.). Lehrbuch der Molekularen Zellbiologie.
Wiley-VCH.
-
Programm der medizinischen Genomforschung: ngfn
* Was ist Genomforschung?
Verfassung.
Verfassungsschutz.
(Auswahl)

-
"Islamismus
aus der Perspektive des Verfassungsschutzes. Der Phänomenbereich
Islamismus steht auf derAgenda erVerfassungsschutzbehörden ganz oben.
Ganz zweifellos stellt der islamistischeTerrorismus aktuell die größte
Bedrohung für die internationale Staatengemeinschaft dar. In diesem
Sinne hat derVerfassungsschutz seine Ressourcen gebündelt, ohne dabei
die anderen Bedrohungen für eine freiheitliche Ordnung zu vernachlässigen.
DieAufgaben derVerfassungsschutzbehörden sind durch gesetzlicheVorgaben
klar definiert und decken sich nicht immer mit den Forschungsinteressen
der Wissenschaften. Selbstverständlich beziehen sie wissenschaftliche
Studien in ihre Arbeit ein, im Bereich "Islamismus" vorrangig islamwissenschaftliche
Kenntnisse, aber auchWissen und Methodik von Politikwissenschaftlern und
Historikern. Dieser interdisziplinäreAnsatz ergänzt die von einer
juristische Methodik und Begrifflichkeit geprägte Arbeit derVerfassungsschutzbehörden,
ohne dass er die Methoden- und Perspektivenbreite der akademischenWissenschaft
widerspiegeln kann." [PDF]
-
"Integration
als Extremismus- und Terrorismusprävention. Wenn in Deutschland
von Zuwanderern und Integrationsproblematik die Rede ist, geht es meist
um die über drei Millionen hier lebenden Muslime. Viele davon wohnen
und arbeiten in regionalen Ballungszentren oder Großstädten.
In Stadtteilen und Quartieren mit hohem Zuwandereranteil ist häufig
eine migrantenspezifische Infrastruktur entstanden: Geschäfte, Vereine,
Bildungs- bzw. Freizeiteinrichtungen und Moscheen, Gebetshäuser und
– räume. Die wohnräumliche und ethnische Konzentration von muslimischen
Zuwanderern in mehr oder minder geschlossenen Bezirken kann dann zum sozialpolitischen
Problem werden, wenn sie sich zur ethnisch-religiösen Abschottung
(Segregation) verdichtet und Spannungen und Auseinandersetzungen im Quartier
oder in der Kommune erzeugt. Die Medien berichten seit geraumer Zeit regelmäßig
von sozialen und ethnischen Konflikten in solchen "sozialen Brennpunkten".
Diese Entwicklungen stehen im Zentrum der derzeitigen Integrationsdebatte."
[PDF]
-
"Islamismus:
Entstehung und aktuelle Erscheinungsformen. Diese Broschüre soll
dem Leser ein Grundverständnis des Phänomens "Islamismus" als
extremistische Ausprägung des politischen Islam vermitteln und einen
Überblick über die Aktivitäten islamistischer Gruppierungen
und Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland geben. Ausdrücklich
betont sei, dass nicht der Islam als Religion Gegenstand der Beobachtung
der Verfassungsschutzbehörden ist. In Abgrenzung zur Religion des
Islam wird unter Islamismus eine ideologische Ausrichtung verstanden, die
- mit friedlichen oder gewaltsamen Mitteln - kompromisslos für eine
radikale Anwendung islamischer Normen im religiösen und im staatlichen
Bereich eintritt. Ziel von Islamisten in Deutschland ist es, die Anerkennung
islamischer Rechtsnormen zu erwirken und innerhalb Deutschlands eine islamische
"Binnengesellschaft" mit weniger Grundrechten und Freiheiten zu schaffen.
Diese Bestrebungen richten sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung
der Bundesrepublik Deutschland." [PDF]
-
"BfV-Wanderausstellung:
"Die missbrauchte Religion-Islamismus in Deutschland" Diese Broschüre
erscheint begleitend zur Wanderausstellung "Die missbrauchte Religion-Islamismus
in Deutschland" des BfV. Sie dient zur Vor- wie Nachbereitung der dort
gezeigten Inhalte. [PDF]
-
"'Integration,
Radikalisierung und islamistischer Extremismus' heißt die neuste
Informationsbröschüre des brandenburgischen Verfassungsschutzes.
Sie kann ab sofort von der Website heruntergeladen (LINK) oder bestellt
werden. Seit dem Sommer 2009 bietet der Verfassungsschutz in Zusammenarbeit
mit der Landesintegrationsbeauftragten in den Landkreisen den Sicherheitsdialog
"Integration, Radikalisierung und Islamismus" (IRIS) an. Die Broschüre
bündelt Inhalte dieser Veranstaltungsreihe. Ziel von IRIS ist, lokale
Behörden und Einrichtungen über islamistischen Extremismus zu
informieren und zugleich zur Integration ausländischer Mitbürger
zu ermutigen. Nur gemeinsam mit ihnen kann islamistischem Extremismus und
Ausländerextremismus der Boden entzogen werden. Die Landesintegrationsbeauftragte
und Spezialisten des Verfassungsschutzes leisten mit IRIS einen Beitrag
zur Prävention und Vernetzung vor Ort. Das hat bundesweit Modellcharakter.
Vorbilder dafür sind Großbritannien und Holland. Im Rahmen von
IRIS erfolgt ein Austausch über Erscheinungsformen und Entwicklungen
des islamistischen Extremismus sowie Terrorismus, aber auch über Prävention
und Kooperation. Außerdem wird über Ansatzpunkte der Erkennung
von Radikalisierungstendenzen informiert. Im Jahr 2009 fanden bereits in
den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel und Cottbus sowie
in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und Havelland Sicherheitsdialoge
statt. Diese werden 2010 regional fortgesetzt." [PDF]
-
""Feinde
der Demokratie - Islamistische Extremisten". Dieser Info-Flyer bietet
einen kompakten Überblick über islamistischen Extremismus und
damit verbundenem Terrorismus. [PDF]
Verrueckt. > Auserwählt.
> Fundamentalismus.
Vertreibung.
[W, W2,
W3,
W4,]
In dieser besten
aller Welten wird seit Jahrtausenden ununterbrochen vertrieben,
unterdrückt, gemordet, gefoltert, ausgebeutet und all dergleichen
Menschliches mehr, so dass man sich fragen kann, was macht den Menschen
eigentlich zum Menschen? Seine Brutalität, Grausamkeit, Blutrünstigkeit,
Ausbeutungs- und Unterdrückungsbereitsbereitschaft? Hatte Nietzsche
etwa recht, wenn er Zarathustra
sprechen lässt: ""Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht
und Vieles in Euch ist noch Wurm. Einst wart ihr Affen und auch jetzt ist
der Mensch mehr Affe, als irgend ein Affe."
Vertriebene.
Deutschland in der Folge des 2. Weltkriegs: Ostpreußen, Pommern.
Schlesien, Sudentenland, Westpreußen u.a., insgesamt sind im Bund
der Vertriebenen [W]
21 Landsmannschaften gelistet.
Voelkerkunde. (Ethnographie)
[W]
Volk. [W]
Voelkermorde.
Voelkerpsychologie.
> Sozialpsychologie.
Vorurteil.
Wichtiges denk-, differenzial- und sozialpsychologisches
Phänomen.
Pilarek, Patrick (2011). Vorurteile. Themenblätter im Unterricht
(Nr. 90). Bonn: bpb.
[PDF]
Wahn.
Formal-psychopathologisch ist Religon eine häufige Grundlage für
einen Wahn oder ein Wahnsystem; Wahn liegt
vor, wenn (1a) ein falsches geistiges Modell der Wirklichkeit ODER (1b)
ein falscher Weg nach den Erkenntnisnormen der sozialen Bezugsgruppe zu
diesem Modell, auch wenn es richtig ist, fuehrt UND (2) das geistige Modell
der Wirklichkeit mit hoher subjektiver Gewissheit UND (3) das Modell mit
Argumenten (Erfahrung und Logik) im wesentlichen nicht korrigierbar ist.
(Mehr dazu hier)
Viele Propheten hatten
Psychosen, Halluzinationen und Wahnvorstellungen und viele waren auch Verbrecher,
was unter dem Deckmantel der Religion aber vielfach nicht so beurteilt
und bewertet wird. Die institutionellen Agenten der Religion, meist in
sog. Kirchen organisiert, sind als erstes bemüht, für die psychopathologischen
und kriminellen Erscheinungen ihrer Propheten und Jünger so etwas
wie "Sakralschutz" geltend zu machen. So verschwindet allmählich die
Realität, wie man z.B. ganz deutlich an der Kriegsperversion des "Bann"
im Alten Testament nachvollziehen kann. Auch der Kindesmissbrauch zu religiös-kultuischen
Zwecken im asiatischen Raum um den Buddhismus und Hinduismus wird z.B.
weder bei einem Dalai Lama noch bei einer Kumari
so gesehen.
Extrem gefährlich für die Menschheit hat
sich der Auserwähltheitswahn
im Zusammenhang mit dem Missionierungswahn
erwiesen.
Weltanschauung,
Weltbild.
Weltethos. [W]
"Das Projekt Weltethos ist ein Versuch, die Gemeinsamkeiten der Weltreligionen
zu beschreiben und ein knappes Regelwerk aus den Grundforderungen aufzustellen,
welche von allen akzeptiert werden. Der Initiator des Projekts ist der
katholische Theologe Hans Küng."
Vom athetistischen Standpunkt aus haben die Religionen
aufgrund ihrer Geschichte (> Auserwählt,
Fundamentalismus,Verbrechen,
Haiti
1542, Kolonialismus, vielfältiger
Kindesmissbrauch) hinreichend bewiesen, dass sie zu keiner ethisch-moralischen
und auch keiner angemessenen metaphysischen Führung geeignet sind.
Sie sind seit der Aufklärung als ein Steinzeitrelikt
zu bewerten.
Weltregierung.
Das wäre das einzig Richtige, aber natürlich nicht so leicht
herzustellen, zumal ein fairer und gerechter Zugriff auf die Ressourcen
und die technologischen Möglichkeiten für Reichen und Mächtigen
bedeutete, etwas abzugeben und zu teilen. Immerhin, die Entwicklung der
Menschenrechte und der Vereinten Nationen gehen in diese Richtung.
Werte.
Wertschaetzen,
Wertschaetzung.
Wettbewerb.
Widerfahrnis.
Etwas, was einem geschieht, widerfährt, wofür man nichts
kann, wofür man nicht verantwortlich ist, z.B. dass es regnet oder
nicht.
Wiedervereinigung.
-
"Studie zu 20 Jahren Einheit: Ziel noch nicht erreicht. Die Sicht der Bürger
auf die deutsche Einheit ist nach 20 Jahren gespalten. 40 Prozent meinen,
dass Ost und West zusammengewachsen sind und sehen nur noch kleine Unterschiede.
56 Prozent stellen immer noch große Unterschiede fest oder glauben,
dass es diese noch in 50 Jahren gibt. Das gehört zu den Ergebnissen
der Studie „Sozialreport 2010 - Die deutsche Vereinigung - 1990 bis 2010
- Positionen der Bürgerinnen und Bürger“, die am 31. August in
der Bundespressekonferenz in Berlin von der Volkssolidarität vorgestellt
wurde. ..." [Vs
31.8.10] [Pressematerial]
[Kurzfassung]
[Langfassung]
-
Grafisch komprimiert auch hier: Acht Schaubilder zur Befindlichkeit von
O- und W-Deutschen im wiedervereinigten Deutschland: [jj
31.8.10]
Willensfreiheit. Beweis.
Kann der Mensch auswählen, kann er auf sich selbst Einfluss nehmen,
kann er z.B. frei entscheiden, ob er nun einen Schluck trinken will, oder
erst später? Ist er verantwortlich, wenn er mordet, vergewaltigt,
Kinder missbraucht, foltert, weibliche Genitale verstümmelt, Hexen
verbrennt, Ungläubige masskriert? Oder muss er das alles tun, weil
Natur und Schicksal es so eingerichtet haben? Ist der Mensch ein bloßer
Roboter der Naturgesetze, wird ihm Freiheit, Wahl und Verantwortlichkeit
nur vorgegaukelt, ist das alles nur eine große (narzißtische)
Illusion?
Und wie ist das, wenn ihme sein Herrgott befiehlt,
zu rauben, zu plündern, zu brandschatzen, zu vergewaltigen, zu foltern
und zu morden?
Willensfreiheit in der IP-GIPT:
Wirtschaftsfluechtlinge.
Wissenschaft,
wissenschaftlich. > Aufklärung > Rational, Rationalität
> Glaube > Metaphysik
Zufall.
> Grenzwissenschaften,
> Überblick Statistik.
Schwiereiges Homonym.
Positiv bewertete Zufälle heißen Glück, negativ bewertete
Zufälle heißen Pech. Etwas, wogegen man nichts machen kann,
heißt Widerfahrnis. Geschehen, dem man keine Ziele oder Absichten
unterstellt, werden manchmal dem "Schicksal" oder auch dem Zufall zugeordnet.
-
Eigen, Manfred & Winkler, Ruthild (1985). Das Spiel.
Naturgesetze steuern den Zufall. München: Piper.
-
Taleb, Nassim Nicholas (dt. 2008, engl. 2001). Narren des
Zufalls. Die verborgene Rolle des Glücks in den Finanzmärkten
und im Rest des Lebens. Weinheim: Wiley-VCH.
-
Taleb, Nassim Nicholas (dt. 2010, engl. 2007). Der Schwarze
Schwan. Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. München:
dtv.
Zuwanderung. > Einwanderung.
-
Marianne Haase/Jan C. Jugl [bpb
23.12.7] Irreguläre Migration: "Was ist irreguläre Einwanderung?
In den letzten Jahren haben zuerst die so genannten "Schengen-Staaten"
und sodann die Europäische Union ein gemeinsames rechtliches Regelwerk
geschaffen, das den Zugang von Nicht-EU-Bürgerinnen und -bürgern
zu ihrem Territorium regelt. Wenn Menschen aus Drittstaaten in die EU einreisen
möchten, benötigen sie dafür in aller Regel entsprechende
Einreisepapiere. Wer ohne diese Erlaubnis einreist oder länger auf
dem Gebiet der EU bleibt, als er im Rahmen eines legalen Aufenthalts (zum
Beispiel als Tourist) dürfte, bricht EU-Recht. Daher werden Menschen,
die dies tun, als "irreguläre" Einwanderer bezeichnet, sofern sie
nicht über entsprechende Aufenthaltspapiere verfügen. In Deutschland
und in der Begriffswahl der Europäischen Union bezeichnet man sie
auch oftmals als "illegale Einwanderer", im Französischen spricht
man von den "Sans Papiers" ("ohne Papiere"). ..."
-
Ralph Ghadban [bpb
2003] Reaktionen auf muslimische Zuwanderung in Europa: "Die Situation
in der Bundesrepublik Deutschland erforderte nach dem Zweiten Weltkrieg
keine Einwanderungspolitik. Bis zum Mauerbau 1961 kamen circa zwölf
Millionen deutsche Vertriebene und Flüchtlinge, Aussiedler aus Osteuropa
und Umsiedler aus der DDR.[23] Die Anwerbung von Arbeitsmigranten für
den Wiederaufbau war folglich überflüssig. Erst 1955 wurde ein
Abkommen mit Italien über die Anwerbung von Saisonarbeitern
für die Landwirtschaft unterzeichnet. Es folgten zwei weitere Abkommen
im Jahre 1960 mit Spanien und Griechenland mit dem Ziel, den Bedarf der
Industrie zu decken. Da das Arbeitskräftereservoir in diesen
Ländern erschöpft war, wandte man sich an andere Mittelmeerländer.
Es wurden nun Anwerbeabkommen mit der Türkei (1961), Marokko (1963),
Tunesien (1965) und schließlich mit Jugoslawien (19) unterzeichnet.
Damit wurde die massive Einwanderung von Muslimen möglich. ..."
-
Alfredo Märker [bpb
2001] Zuwanderungspolitik in der Europäischen Union. Europäisierte
Lösungen oder Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners?
Zuwanderungsgesetz.
Zwangsehe. > Biblische
Tration: Frauen in der Bibel. [W]
In fundamentalistisch-religiösen und stark traditionalistischen
Gesellschaften sehr verbreitet. Besonders auch im Umfeld türkischer
Migranten hat das Thema Zwangsehe in Deutschland für Aufregung gesorgt.
-
Terre des Femmes: Menschenrechte für die Frau zum Thema
Zwangsehen. * Was
ist Zwangsverheiratung?
-
"14.02.2008: Große Koalition blockiert Gesetz gegen Zwangsverheiratung
..." [TDF
14.2.8]
-
"07.11.2007: Deutscher Bundestag verwehrt Opfern von Zwangsheirat dringend
benötigte Hilfe ..." [TDF
7.11.7]
-
"18.12.2006: Hunderte Fälle von Zwangsheirat und Gewalt im Namen
der Ehre. Die Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES hat seit Beginn
ihrer Kampagne “NEIN zu Verbrechen im Namen der Ehre" eine drastische Zunahme
von Hilferufen betroffener Mädchen und Frauen zu verzeichnen. In den
letzten zwei Jahren haben sich bei TERRE DES FEMMES 364 Mädchen und
Frauen gemeldet, die kurz vor einer Zwangsheirat standen, sich aus einer
Zwangsehe lösen wollten oder massiv von Gewalt im Namen der “Ehre"
bedroht waren. In 169 Fällen waren bereits Morddrohungen von männlichen
Verwandten ausgesprochen worden. ..." [TDF
18.1.26]
Zwangsehe-Beispiele
aus den Medien: ..." [] [Google
Videos zur Zwangsehe]
-
"Ich denke, ich werde in die Hölle kommen". Wenn muslimische Frauen
gegen ihren Willen verheiratet werden, ist oft nicht die Religion der Grund,
sondern die Familienehre. WELT ONLINE sprach mit einer Betroffenen. Die
20-jährige Shirin [Vater Iraner] wurde zur Hochzeit gezwungen
– mit einem Trick. ..." [WO
30.9.7]
-
"Zwangsehe in Deutschland. Auf der Flucht vor der eigenen Familie. Der
Vater schlug sie, ihren Onkel sollte sie heiraten, obwohl er sie vergewaltigen
wollte. In letzter Minute flüchtete die junge Türkin Ebru
vor ihrer Familie. Jetzt baut sie sich in Berlin ein Leben in Freiheit
auf - und kämpft gegen die Angst, gefunden zu werden. ..." [Spiegel
21.8.7]
-
"Zwangsehe – Wenn die Braut mit Puppen spielt. Kinderehen sind in islamischen
Ländern weit verbreitet. In Saudi Arabien muss nun ein Gericht
entscheiden, ob die Ehe einer Neunjährigen mit einem etwa 40 Jahre
älteren Mann legal ist. Dabei weiß das Kind noch nicht einmal,
dass sie nun einen Ehemann hat. Das dehnbare Scharia-Gesetz macht es möglich.
[WO
19.12.8]
-
"Nur anonym kann sie von der Zwangsehe berichten. Noch heute, Jahre nach
der Scheidung der erzwungenen Ehe, muss sie anonym leben, weil sie vor
ihrer Familie nicht sicher ist. Die Angst ist mit dem älter werden
der Kinder kleiner geworden, doch ganz gewichen ist sie nie. Die Folgen
der Zwangsehe spürt sie noch heute täglich. ... Die Zeitzeugin
wurde in der Türkei geboren, lebte die ersten Jahre mit ihrer
älteren Schwester dort bei Verwandten. Aufgewachsen und zur Schule
gegangen ist sie in Deutschland, heute spricht sie nur Deutsch und kein
Türkisch mehr. Früh verließ sie das Elternhaus, bekam ein
Kind und verletzte damit nach Auffassung ihrer Eltern die Familienehre,
was in der Zwangsehe mündete. " [MR-JN
o.D.]
-
"In »Löwenmutter« schreibt Esma Abdelhamid ihre 15-jährige
Leidensgeschichte auf. Die junge Tunesierin wurde mit 19 Jahren
an einen Landsmann zwangsverheiratet. Sie kam nach Deutschland, in ein
ihr völlig unbekanntes Land, dessen Sprache sie weder sprach noch
verstand, und bekam drei Kinder. Zwölf Jahre verbrachte sie in Hamburg.
Nachdem ihr Mann die Kinder nach Tunesien entführt hatte, fand sie
endlich den Mut und die Kraft, ihn zu verlassen. Sie flüchtet in ein
Frauenhaus, lernt Deutsch, erkämpft das Sorgerecht und beginnt endlich
ihr eigenes Leben. ..." [Ciando
o.D.]
-
"Männliche Opfer der Zwangsehe. Der Mann [Türke] an ihrer
Seite. Bei dem Thema Zwangsehe gelten oft nur Frauen als Opfer. Das stimmt
aber nicht immer, Männer können ebenso betroffen sein. Auch Senol
musste seine Cousine heiraten. ..." [taz
10.6.9]
Islamische Stimmen
zur Zwangsehe
-
Fragen zum Islam. Dort wird Muhammed [Allahs Segen und Frieden sei auf
ihm] zitiert:
| "Wenn einer von euch seine Tochter verheiraten möchte, so muss
er sie um ihre Erlaubnis bitten." (Sunan al-Aqwal wa al-Af'al Nr. 25644) |
Weiter wird aber eingeräumt: "Dass eine Zwangsehe aus islamischer
Sicht somit verboten ist, ist also unbestreitbar. Jedoch soll an dieser
Stelle nicht bestritten werden, dass diese Praxis unter Muslimen bzw. in
islamischen Ländern weit verbreitet ist. Man muss aber feststellen,
dass dies nicht auf den Islam zurückzuführen ist, sondern viel
mehr auf die mangelnde Kenntnis über den Islam. Somit ist die Zwangsehe
eher ein Produkt der Tradition und Kultur als des Islams. Es sei des Weiteren
eine Aussage des Zentralrats der Muslime in Deutschland erwähnt: „Wir
sind eindeutig gegen die Zwangsehe. Der Prophet selbst hat eine solche
Ehe annulliert. Wir meinen, durch Zwang kann man ein solches Verhältnis
nicht begründen. Wenn die Traditionen dazu führen, so ist das
nicht gutzuheißen.“ (faz.net, 12.04.2009)
-
Islamische Revolutionäre 6.9.7: Was
sagt der Islam zur Zwangsheirat? "Eine der am häufigsten allen
muslimischen Gruppen gestellte Frage der letzten Woche war: „Was sagen
Sie zur Zwangheirat?“ Obwohl jenes Verbrechen genau so wenig mit dem Islam
zu tun hat wie z.B. Abtreibung mit dem Christentum, waren Muslime einmal
mehr genötigt, sich zu distanzieren. ..."
RS-Kommentar: Wenn der Islam wirklich gegen die Zwangsehe
wäre, dann würde er dies auch durchsetzen. Die Bekenntnisse haben
so gesehen keine Kraft und sind letztlich auch unglaubwürdig.
So
schwach ist der Islam in seinen Hochburgen nun wirklich nicht, dass er
das nicht durchsetzen könnte - mit Feuer und Schwert, das in der Gerichtsbarkeit
dort ja auch sonst sehr locker sitzt, z.B. gegenüber
Homosexuellen.
Ende der Stichworte.
Medien(Kritik:
, 2010, 2009,
2008,
2007,
2006,
)
Sarrazin-Debatte (Auswahl)
Sarrazin
löste mit seiner Buchankündigung "Deutschland schafft sich ab"
[W]
ein konzertiertes mediales und politsches Mobbing aus, was wahrscheinlich
auch damit zu tun hat, dass die Politik und die Medien den Integrationsauftrag
jahrzehntelang irgnoriert und grob verantwortungslos verschlafen haben.
So gesehen ist seine Veröffentlichung, die den Finger in diese Wunde
legte, sehr zu begrüßen, um diese verantwortungslose Nachlässigkeit
der Republik aufzuarbeiten - wenn es denn dazu kommt.
Literatur
(Auswahl)
Links
(Auswahl: beachte).
Glossar,
Anmerkungen und Endnoten:
GIPT= General and Integrative
Psychotherapy,
internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
___
Bofia. Gegenstück der Mafia,
eine Art moderne Robin Hoods, die durchgreifen.
___
klare
direkte Sprache.
Sofern Persönlichkeiten
angegriffen werden, werden sie in ihrer
funktionalen Rolle oder
als Repräsentanten und nicht als individuelle Menschen
attackiert. Natürlich können z.B. CIA-Gangster oder Wirtschafstkriminelle
der Deutschland AG auch gute Menschen, Eltern, Freunde oder Nachbarn sein.
> GIPT-Manifest.
___ ..." []
Bertelsmann
Stiftung.
-
"Enthüllungsbuch: Schlimme Vorwürfe gegen
Bertelsmann-Stiftung. Lobbyismus vor Gemeinnutz? Das neue Buch des Münchener
Journalisten Thomas Schuler, "Bertelsmann Republik Deutschland: Eine Stiftung
macht Politik", wirft der Bertelsmann-Stiftung Machtmissbrauch vor. Der
Konzern reagiert prompt: Der Mohn-Vertraute Thielen weist die Kritik an
der Gemeinnützigkeit scharf zurück. ..." [HB
11.8.10]
___
Etile = Elite rückwärts e t i
l E, womit ausgedrückt wird, dass die vermeintlichen - in Wahrheit
plutokratischen - "Elite"- Universitäten keine echten, gemeinwohlorientierten
Eliten heranbilden, sondern das Gegenteil: Anti-Elite =: Etile. Die Analyse
der Schuldentollwut zeigt ganz klar, dass die Eliten hinten und vorne nicht
stimmen, wenn man sie mit ihrem eigenen Maß misst: Wirtschaftskompetenz
und Umgang mit Geld. Schaut man nämlich genau hin, also auf die zwei
wichtigsten Zahlen, die Schulden-
und die Wirtschaftswachstumsrate, stellt man ebenso erstaunt wie ernüchtert
fest, dass wir es meist mit Gauklern, Hochstaplern,
Schwätzern, Dünnbrettbohrern,
Selbstbedienern
und Tartüffs zu tun haben. In Wahrheit gilt also die Umkehrfunktion:
die Kompetenz ist umso geringer je höher die Funktion und je größer
das Einflussgebiet. Und je etilärer das Niveau, desto größer
auch der Schaden, der angerichtet wird. Parkinson
und noch mehr das Peter-Prinzip feiern hier ein Dauerfest.
Und es passt auch alles hervorragend zusammen: ein einzigartig etilärer
Filz aus Politik, Justiz, Banken, Wirtschaft und Wissenschaft (vornehmlich
die maniformeVariante
der Wachstumsfetischisten
in der Volkswirtschaft).
Interne Links zum Elite-Problem: * Literaturliste
* Generalkritik
an der "Elite" * Elite-Meßverfahren
* Was
sind und wozu brauchen wir "Eliten" (Elite-Universitäten)? * Was
bieten amerikanische etilE-Universitäten am Beispiel Wirtschaft?.
* Wirtschaftlich
motivierte "Elite"-Kritik * Wirtschaftselite
in Deutschland * plutokratischer
etilE-Papagei Peter Glotz *
Das Peter-Prinzip: "Mir kam
der Verdacht, daß meine Schulbehörde in puncto Unfähigkeit
kein Monopolbetrieb war. Als ich mich umsah, stellt ich fest, daß
es in jeder Organisation eine Anzahl Menschen gab, die unfähig waren,
ihrer Arbeit gerecht zu werden." (S. 15). Ein universales Phänomen:
"Berufliche Unfähigkeit gibt es überall" (S. 16) "In einer Hierarchie
neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit
aufzusteigen" (S. 19) "Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die
ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben." (S. 20)." [mehr:
PKW3-04,
Überblick Bürokratie,
]
Dr. Laurence J.
Peter, 1919 in Vancouver/Kanada geboren; Studium der Pädagogik an
der Washingtoner State University; Tätigkeit als Lehrer, Erziehungs-
und Sozialberater, Schulpsychologe, Gefängnislehrer und Universitätsprofessor;
Veröffentlichung zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften; Erfinder
und Autor des «Peter-Prinzips», der «Peter-Pyramide»
(rororo sachbuch Nr. 8715) und des «Peter-Programms» (rororo
sachbuch 6947) sowie von «Schlimmer geht's nimmer. Das Peter-Prinzip
im Lichte neuerer Forschung» (Wunderlich Verlag, Reinbek bei Hamburg
1985). Laurence J. Peter starb 1990 in Kalifornien.
Das Parkinsonsche Gesetz::
"1. »Jeder Beamte oder Angestellte wünscht die Zahl seiner Untergebenen,
nicht aber die Zahl seiner Rivalen zu vergrössern.« 2.
»Beamte oder Angestellte schaffen sich gegenseitig Arbeit.«
(die Bürokratie bläht sich eigendynamisch auf)." [mehr]
Selbstbediener. Die Selbstbedienungsmentalität
wird seit Jahrzehnten gut dokumentiert durch die Schriften von Arnims.
___
Euphemismus. Sprachliche Schönfärberei,
beschönigende Darstellung. Gr. "eu" = gut, wohl; phem = sagen,
also wörtlich gut sagen. Beispiele: heimgehen für sterben, seine
soldatische Pflicht tun für morden; jdn. lächerlich machen als
Späßchen deklarieren; wenn Diktaturen z.B. "präsidiale
Staaten" genannt werden. Rein sachlich bedeutet Euphemismus eine falsch
positive Darstellung, besonders üblich im diplomatischen Dienst, in
der Politik, Kirche und in "höheren" Kreisen (Aristokratie).
___
Von der Humanistischen
Aktion (Rudolf Kuhr) wurde ein bemerkenswertes Schiller-Zitat verbreitet,
der sechs Jahre nach der französischen Revolution in "Über die
Ästhetische Erziehung des Menschen" schrieb: "Die Vernunft hat geleistet,
was sie leisten kann, wenn sie das Gesetz findet und aufstellt; vollstrecken
muß es der mutige Wille und das lebendige Gefühl. Wenn die Wahrheit
im Streit mit Kräften den Sieg erhalten soll, so muß sie selbst
erst zur Kraft werden und zu ihrem Sachführer im Reich der Erscheinungen
einen (An-; R.K.) Trieb (also eine Motivation) aufstellen; denn (An-)Triebe
sind die einzigen bewegenden Kräfte in der empfindenden Welt. Hat
sie (die Vernunft) bis jetzt ihre siegende Kraft noch so wenig bewiesen,
so liegt dies nicht an dem Verstande, der sie nicht zu entschleiern wußte,
sondern an dem Herzen, das sich ihr verschloß, und an dem (An-) Triebe,
der nicht für sie handelte... Nicht genug also, daß alle Aufklärung
des Verstandes nur insoferne Achtung verdient, als sie auf den Charakter
zurückfließt; sie geht auch gewissermaßen von dem Charakter
aus, weil der Weg zu dem Kopf durch das Herz muß geöffnet werden."
___
Hollyvoodoo. Eine Wortschöpfung
aus Hollywood ("Traumfabrik") und Voodoo (Zauber), das meist im Zusammenhang
Voodoo-Tod (Tod durch Glauben, die Überzeugung durch einen Bann oder
Fluch sterben zu müssen) gebraucht wird, womit zum Ausdruck gebracht
werden soll, dass die Amerikanisierung der Welt auf Schein ("Hollywoodisierung")
beruht und für viele in den Tod führt. Obwohl die radikal-
islamistischen Mullahs natürlich so wenig eine Alternative
sind wie die Kommunisten oder Faschisten, haben sie doch etwas Richtiges
und Kritisches erkannt: dieses Amerika
hat etwas Tödlich-Teuflisches an sich. Die globale Hollyvoodookratie,
der global-grenzenlose Konsum- und Wachstumsterror, führt die
ganze Menschheit in den Ruin.
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Demütigung und Ausbeutung sind nicht geeignet, Motivation,
Integration und Verantwortungsbereitschaft bei irgend jemandem zu fördern.
Sie sind vielmehr Ausdruck einer menschen- und realitätsverachtenden
Fehlhaltung, die nur ausgrenz, und destabilisiert.
Moral und Kultur sind nur Makulatur, wie alle Krisen, Umbruch-
und Kriegszeiten zeigen - und die Tragödie und das Versagen der Guten
war immer, daß sie viel zu selten schlecht genug waren, um gut genug
gut sein zu können.
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Querverweise
Standort: FAQ Integration und Migration: Überblick,
Informationen und Quellen.
*
Demographie
* Überblick Wirtschaftsstatistik
in der IP-GIPT * Überblick Statistik
*
Beweis
und beweisen in der Statisik * Glossar
Wahrscheinlichkeit und Statistik *
Experten, Sachverständige, Propheten und
Prognosen (in Arbeit)
Überblick Politische
Psychologie in der IP-GIPT
*
*
*
Dienstleistungs-Info.
*
Zitierung
Sponsel, Rudolf (DAS).
FAQ Überblick, Information und Quellen zur Integration und Migration
nach
Stichworten. Allgemeine und Integrative Politische
Psychologie. IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/politpsy/sozpol/Integrat/a_zQue.htm
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01.04.11 Ulfkotte,
Udo (2010). Kein Schwarz - kein
Rot - kein Gold. Armut für alle im "lustigen Migrantenstadl".
Rottenburg: Kopp
05.03.11 Deutsch(e)
* Identität.
28.09.10 Rassismus,
Rassismuskeule,
Ergänzung zu Ulfkotte.
27.09.10 Behördenversagen,
Justizversagen,
Ulfkotte,
22.09.10 Überarbeitung/
Ergänzungen irrational/ Irrationalität.
14.09.10 Weitere
Befunde aus der Verhaltensgenetik
der Intelligenz.
12.09.10 Überarbeitung
Irrationalität, Verfassungsschutz, Feindbilder, Einwanderung in den
Sozialstaat, Einstellung u.a.m.
10.09.10 Nachträge
u.a. Wahn, Ergänzungen, Ausarbeitungen.
08.09.10 Gewohnheit,
Irrational, Irrationalität bearbeitet. Beweis und beweisen, Goldene
Regel, Kausalität, Hadith, Sunna, Koran, Weltregierung, und Wissenschaft
u.a. nachgetragen.
07.09.10 Fortsetzung
und Bearbeitung der Einträge.